Mein re:publica learning: ich wehre mich weiter2 Min. Lesezeit (ca.)

Mein fachliches Fazit zur re:publica schreibe ich sicher noch mal wo anders, mein persönliches learning hier.

Die vergangen Tage war ich in Berlin. Wie jedes Jahr. Auf der re:publica 2018. Das diesjährige Motto: „Pop“ – „Power of People“ und wie sehr dieses Motto greift, wird mir auf Veranstaltungen wie der re:publica klar. Im Positiven, wie im Negativen.

Die Konferenz ist für mich ein kleines „Nach-Hause-kommen“. Viele Menschen die ich mag sind hier. Ehrliche Fragen, das klar kommen mit ebenso ehrlichen Antworten, lange Gespräche, ehrliche Sorge. Hier habe ich in der Tat nur wenige Menschen jemals getroffen, die so eierlos sind, wie viele andere. Klar, hier laufen auch Menschen rum, die verlogene und andere eierlose Arschnasen unterstützen, aber mit denen habe ich eben nichts zu tun.

Während die Beiträge auf den Bühnen auch in diesem Jahr mehr oder weniger an mir vorbei gegangen sind und die Gespräche im Vordergrund standen, habe ich dennoch ein paar gesehen. Mein letzter heute: Richard Gutjahr über das, was ihm in den vergangen zwei Jahren im Netz und der realen Welt passiert ist.

Er hatte mit Fake-News, Verschwörungstheorien, Anfeindungen, Hass und vielem mehr zu kämpfen und hat diesen Kampf irgendwann auch aufgenommen. Was ich aus seiner Geschichte alles gelernt habe, weiß ich noch nicht genau, wohl aber, dass ich ebenfalls nicht schweige und den verlogenen Arschnasen das Feld überlasse. Ich wehre mich weiter.

Die Menschen, die sich von Mensch X haben anstacheln lassen und auf die Lügen reinfallen, mich offen anfeinden aber nicht die Eier haben, sich einem Gespräch zu stellen, kann ich nicht ändern. Eigentlich interessieren sie mich auch wenig. Mit so wenig Charakter müssen diese kleinen, letzten Stimmen selbst klar kommen. Wer so wenig Rückgrat, so wenig Charakter, so wenig Werte hat und sowas unterstützt … ach, was soll man solchen Figuren noch sagen?

Aber: Ich wehre mich weiter. Gegen die Scheinheiligkeit, gegen die Anfeindungen, gegen die Lügen und Halbwahrheiten. Gegen die weißen Ritter, gegen die feigen, kleinen Nasen und letzten Stimmen, die nicht mal den Arsch in der Hose haben das Gespräch zu suchen.

Ich wehre mich weiter. Rechtlich und öffentlich.

Auf in eine neue Runde.

Theodor Fontane – Jenseits des Tweed1 Min. Lesezeit (ca.)

Bilder und Briefe aus Scottland

Holla. Theodor Fontane – die meisten von uns kennen ihn aus der Schule aus Werken wie Effi Briest – hat vor 160 Jahren ein Buch veröffentlicht. „Jenseits des Tweed – Bilder und Briefe aus Schottland“.

In der Sammlung beschreibt er die Ereignisse, Erlebnisse und Begegnungen während seiner Schottlandreise im Jahr … mit seinem Freund Bernhard von Lepel.

Zugegeben, die Sprache ist ein wenig schwerer zu lesen, wie heutige Reiseberichte. Fontane schreibt sehr verschachtelt, beschreibt recht detailliert und bei manchen Worten musste ich zwei mal lesen (und gelegentlich Google bemühen). Dennoch: Es machte mir Spaß das Buch zu lesen.

Neben seinen Berichten aus Edinburgh, der Zugfahrt dorthin oder den weiteren Stationen wie Stirling, Loch Lomond, Iona, Oban, Inverness und vielen anderen mehr (immerhin 215 Seiten dick, der kleine „Reisebericht“, fließen immer wieder Ausflüge in die Geschichte Schottlands und der Menschen dort mit ein. Auch Gedichte, Lieder und Zitate anderer finden ihren Weg zwischen die Zeilen.

Ich mag das Buch. Nicht nur wegen dem Land, dass Fontane da bereist hat und beschreibt. Schottland ist eh super. Nein, Fontane – den ich während der Schule ehrlich doof fand – hatte es wirklich drauf. In heutiger Zeit wäre er (meines Erachtens) daher nicht nur ein wirklich guter Schriftsteller, auch als Reiseblogger wäre er sicherlich mit dabei.

Sehr cool.

Übrigens: Ich habe mir das Buch auf Empfehlung eines Busfahrers in Schottland gekauft. Falls jemand es mir gleichtun möchte, die ISBN ist 9781514263839.

(Update) Ich habe einen Super-Fan31 sec Lesezeit (ca.)

… aus Soest. Naja, oder derjenige schaut einfach aus welchem Grund auch immer wieder vorbei, ob ich endlich was schreibe.

Spannend. Wer das wohl ist? Der Nächste? Der Arme. Na gut, gibt ja durchaus auch positive Dinge … ach. Oder nur ein neugieriger Besucher? Ein Freund? Na, dann schreib mir gern 😂

Naja, ich schreibe. Allerdings wird das ein sehr langes Stück Arbeit und wird noch lange Zeit in Anspruch nehmen. Aber immerhin steht dann auch alles drin.

Bis bald

UPDATE: tja, kaum erwähnt, schon ist er so schnell weg, wie die Aussagen mancher Menschen in Sache Liebe und Treue 😂. Ein Schelm, wer da die gleiche Verbindung sieht, wie ich. Sachen gibt’s.

UPDATE 2: Doch nicht weg 🙂

Ein kurzer Ausflug nach München1 Min. Lesezeit (ca.)

München ist immer eine Reise wert. So auch dieses Mal.

An machen Terminen ist man (zum Glück) beruflich verhindert. Sicher wäre es auch von Vorteil gewesen, wenn ich an einem dieser Termine persönlich vor Ort gewesen wäre – zumindest hätte ich direkter auf die miese Tour reagieren können. Andererseits wäre es, bei genau dieser erneuten Zurschaustellung der armen Opferrolle, dazu gekommen, dass ich meine Meinung sehr direkt gesagt hätte. Vielleicht sogar aus der Haut gefahren wäre. Habe ich aber zu genüge. Die Wahrheit und die Quittung für alles kommt früh genug.

Daher: Gut, dass ich in München war (bin) und Termine gibt es ja noch weitere, da bin ich dann da.

München ist wirklich nett und bei dem Wetter sowieso. Nach meinen Terminen gestern habe ich hervorragende Pasta mit Garnelen und Curry gegessen, im Biergarten zwei Bier getrunken und bin anschließend in die Hotelbar um dort, mit relativ gescheitem WLAN, noch ein wenig zu arbeiten.

Nach der recht kurzen Nacht (warum auch immer), habe ich das (arbeiten) dann auch direkt morgens weiter im Zimmer fortgesetzt. Jetzt, am Vormittag, sitze ich in einem Café, warte auf meinen nächsten Termin und genieße mit schnellem WLAN einen prima Kaffee. Da mein Flug heute erst recht spät zurück geht, habe ich noch einen weiteren Termin zum gemütlichen Abendessen. In der Zwischenzeit kann ich arbeiten – prima Vorteile.

Arbeit 4.0 sei Dank.