Freitag 21.04.20171 Min. Lesezeit (ca.)

Heute war ich kurz davor, trotz allem was in den letzten Monaten passiert ist, erneut auf jemanden zuzugehen. Dann sah ich erneut, dass ich mit so vielem Recht hatte und sich nichts geändert hat. Ganz im Gegenteil. Sah, welcher immense Fokus auf die Oberflächlichkeiten gelegt wird, wie sehr banale Dinge in den Vordergrund gehoben werden und wie sich verhalten wird. Das einstmals gezeichnete Bild leider fast vollständig stimmt.

Nun. Gerade in den letzten Monaten hänge ich total in der Luft. Habt ihr gelesen, verfolgt. Ich gebe nicht auf. Es sei denn, ich werde dazu gezwungen.

Ein „aufeinander-zu-gehen“ habe ich lange probiert. Mit vielen Mitteln. Ohne jeden auch nur kleinen Erfolg. Trotzdem wagte ich es immer wieder. Zu oft und mit den falschen Mitteln, auf den falschen Wegen. Ja. Meine Fehler.

In der kommenden Woche muss ich auf Dinge reagieren. Das gefällt mir nicht und war in meinen Augen auch immer zu verhindern. Selbst bis dahin wäre das noch so, aber das sich in diesen wenigen Tagen etwas ändert, wenn es die letzten Monate schon nicht gebracht haben, dürfte nicht nur mir klar sein.

Ja, sicher … manche Dinge sollte man einfach abhaken. Wenn man es denn kann. Ich gehöre nicht zu denen, die das können. Nicht so einfach. Nicht so eiskalt, nicht so schnell und nicht so, dass es auch noch wie pure Provokation rüber kommt. Warum ich das nicht abhaken kann? Weil das was da war, noch so präsent ist. Wie gestern. Und trotz des kaputten Bildes immer noch die Schönheit des Originals zu sehen ist.

Wer das was war, so ablegen kann, hatte nie eine so feste Bindung.

Sei es drum.

Eine positive Nachricht, ein Signal für etwas Gutes wird nicht kommen. Leider. Dabei wäre es nur ein Schritt.

Im Gegenteil. Die nächste Provokation, das nächste Signal steht ohne Zweifel bereits in den Startlöchern. Und es wird wieder weh tun. Erneut unfassbar weh tun.

Schade. Traurig. Unendlich traurig.

Gedanken #245 sec Lesezeit (ca.)

Wenn einen seit Monaten die gleichen Fragen quälen, aber eine Beantwortung nicht von einem selbst vorgenommen werden kann, sondern nur von einer anderen Person … diese sich aber jedweder Klärung, um jeden Preis und mit allen Mitteln, entzieht, … ihren Stiefel weiter gnadenlos, rücksichtslos durchzieht … bleiben die Fragen offen oder man baut sich eigene Antworten.

Eine der Fragen die mich am meisten beschäftigt ist kurz: WTF?

WTF? Ist das Dein ernst? Wirklich?

OK, ich mancherlei Hinsicht gehe ich sowas ja durchaus gerne mit. In solchen Fällen kann ich auch tanzen bis zum St. Nimmerleins-Tag und meine Kreativität findet da sicher immer neue Punkte an denen man neue Tanzmusik findet. Muss aber nicht sein. Irgendwann ist man auch müde, die Musik nervt, die Leute auf der Tanzfläche werden weniger oder es tut einfach nur noch weh.

Heute endet eine Playlist und morgen starte ich dann notgedrungen eine neue.

Ich ziehe mir neue Schuhe an. Wer nicht mehr tanzen will geht von der Tanzfläche. Oder schreibt eine E-Mail. Einfacher geht es nicht mehr.

Gedanken #12 Min. Lesezeit (ca.)

Oh mann … das Fussball-Fans gerade in den sozialen Medien sehr aktiv agieren ist und mag ja ok sein. Heute habe ich ein Bild einer durch Bomben zerstörten Stadt in Verbindung mit einem Derby-Spiel gesehen … und tatsächlich gibt es Menschen, die so ein Bild auch noch mit „gefällt mir“ markieren. Ob die schon mal daran gedacht haben, dass andere so was sehen können? Was für ein Bild das über den „Liker“ abgibt? Nein, vielen ist durch ihre (zum Teil schon kranke) Fixierung gar nicht bewusst, was sie da tun. Andere machen das extra – provozieren scheint ein neues Hobby in den sozialen Medien zu sein. Auffallen um jeden Preis und „like-geil“ die Aufmerksamkeit der Filterblase erhaschen. Peinlich.

Ja. Was Menschen innerhalb von Facebook und Co. so zeigen, sagt und verrät vieles über einen Menschen. Like für ein Bildchen hier, einen dusseligen Kommentar da, ein peinliches Bildchen dort und ein gefällt mir für eine Seite. Unverfänglich? Nein. Egal? Naja, kann und muss ja jeder für sich selber wissen, aber was für ein zusammengesetztes Bild es ergibt, sehen die meisten eben leider nicht.

Schade eigentlich. Mein Bild von diversen Menschen bröckelt, andere sind bereits ganz kaputt. Wie sich ein Mensch, den ich mal glaubte zu kennen, zum Beispiel in den sozialen Medien gibt, grenzt an vielem, aber an wenig Gutem. Aber: Dieser Mensch bestätigt mit jedem Tag Dinge, die man vorausgesagt und attesttiert hat. Hier zeigen sich Fixierung, bestätigt sich Fanatismus und jedwede Orientierung auf Themen, Lebensbereiche und Abhängigkeiten. Schade. Traurig. Entsetzlich. Aber – wie in den vielen anderen Dingen: das Problem dieses Menschen.

In der Vergangenheit habe ich lernen müssen, dass man solche Menschen nicht ändern kann, nicht mal ein paar Verhaltensweisen. Wer nicht erkennt, dass er auf dem falschen Weg ist und die Hinweise der am Rand stehenden Menschen nicht aufnehmen und für wahr beurteilen möchte – dem ist nicht zu helfen.

Solchen Menschen kann ich nur alles Glück der Welt wünschen, denn nötig scheinen gerade diese es zu haben. Bei allem Verhalten, aller Dreistigkeit, aller Fixierung gerade auf Facebook und einem Hobby … zeigen sich die Schwächen im realen Leben.

Ich habe selbst meine Fehler und arbeite an ihnen. Mit Profis und Menschen, die diese Möglichkeiten haben. Diese zeigen mir meine Schwächen, zeigen mir meine Stärken. Verweisen auf meine Fehler und lassen mich lernen. Das ich dabei stolpere, schwanke, auf die Nase falle oder mir durch Begegnungen mit anderen auf selbige hauen lasse … alles drin im Spiel des Lebens.

Ich will und werde mich auch weiter ändern … um weitere Chancen zu geben, aber auch um nie wieder auf solche Menschen herein zu fallen.

Und: Selbst wenn Du draussen so fixiert auf irgendwas bist … denk vielleicht einfach mal kurz drüber nach, ob Du das Bild von Dir da draussen tatsächlich abgeben willst. Wenn Du das mit Ja beantwortest … obwohl Du agierst, wie Du agierst … kann das beides sein. Gut und stark oder selten dämlich und unverbesserlich.

…hey, Du …41 sec Lesezeit (ca.)

… übrigens … es wäre noch immer möglich, alles zu stoppen. In die richtigen Bahnen zu lenken, andere Wege zu gehen. Wollen ist nach wie vor das Zauberwort.

Reden hilft immer. Auch wenn Du Deinen Alltag mit all den Sachen, die sich in der ganzen Zeit als wahr heraus gestellt haben, lebst. Die ganze Fixierung zeigst und unter Beweis stellst und all das passiert, was immer nur unterstellt gewesen sein soll. Alles wahr. Vom Sport über das Durchspielen sozialer Medien. Du hast gezeigt, dass Du etwas anderes nicht willst. Mehr als deutlich gemacht. Hast es bewiesen. Wirst nie etwas ändern… so schade das auch ist, so bitter das auch ist, so weh es auch tut.

Ja, Du warst es. Du wirst es bleiben.

Reden wäre immer noch möglich.

Schade, dass Du Dich nicht bewegen kannst und alles andere ausser „Du“ keine Rolle spielt. Solltest Du Dich bewegen, ich mich irren … zeig es, sag es … ich bin da, wo ich immer war.

 

… und dann …2 Min. Lesezeit (ca.)

… ja, und dann … gibt es noch die Menschen, die glauben, dass wenn man etwas (oder jemanden) nicht sieht, es auch tatsächlich nicht mehr da sei. Sich „unsichtbar“ zu machen, die Probleme beseitigt. Dinge ungeschehen macht. Nicht sichtbares Verhalten in Ordnung und legitim ist. Dinge richtig erscheinen lässt.

Nein. Verheimlichen und ignorieren löst keine Probleme, und dadurch werden Dinge auch nicht legitim. Wie bezeichnet man ein solches Verhalten? Dumm? Naiv? Albern? Ignorant? Egoistisch? Selbstsüchtig? Trotzig?

Ja, sicher alles davon.

Wer in einem Raum (virtuell oder real) Mist baut, jemandem weh tut, es ständig wiederholt und unbelehrbar weitermacht … Kritik dafür erntet, mit seinen Fehlern und dem Schmerz konfrontiert wird, zur Rede gestellt wird, gebeten wird es zu ändern oder/und was auch immer … und es dann heimlich, unsichtbar, den anderen ignorierend weiter macht … was sagt das über einen Menschen aus?

Stell Dir vor, jemand den Du gut kennst (oder Du ihn zu kennen glaubst), der Dir nahe steht und dem Du vertraust, baut in einem gemeinsamem „Wohlfühlort“, einer Umgebung die ihr beide mögt, Mist. Mist der Dir weh tut. Der Vertrauen missbraucht und verletzt. Hintergeht Dich, lügt Dich an, verheimlich Dir die Wahrheit … Getroffen setzt Du Dich mit ihm und der Sache auseinander, doch ein Riss mit dem Namen „Unsicherheit“ bleibt. Dein Gegenüber jedoch stellt es nicht ab. Meidet weder die Situation noch den Raum. Setzt nicht den Schlusspunkt unter die Lügen und Co. – nein, ganz im Gegenteil. Dein Gegenüber verheimlicht es nur mehr. Nahezu unsichtbar wird weiter gemacht. Noch größer. Noch schlimmer. Noch trotziger… und glaubt den richtigen Weg zu gehen. Eiskalt. Perfide. Alles ignorierend.

Gefangen in einer Filterblase umgibt Dein Gegenüber sich nur noch mit Menschen, die ihm Recht geben. Ein paar wenigen, die ihm nach dem Mund reden. Kritiker, Menschen die es wagen dem Weg des Gegenüber zu widersprechen, werden ausgeschlossen und fallen gelassen. Menschen bleiben auf der Strecke. Ohne jede Rücksicht. Ohne jeden Kompromiss.

Schlimm ist nicht, dass das alles passiert. Schlimm ist, dass man weiter macht, obwohl man weiß, dass es falsch ist. Egoistisch und selbstsüchtig diesen Weg weiter geht. Das man die hunderten von anderen Wege nicht sieht, die massenhaften Ausstiege und Angebote nicht erkennt. Nicht wahrnimmt.Ignoriert.

Unglaublich schlimm. Solchen Menschen kann man nur die Daumen drücken. Wofür? Das weiß ich auch nicht so genau.

Ich habe keine Ahnung, ob ich diesen Menschen eher die Daumen dafür drücke, dass sie niemals realisieren, was für einen unglaublichen Weg sie eingeschlagen haben … da es sie irgendwann schlicht aus den Schuhen hauen wird, wenn sie tatsächlich verstehen. Oder … ob ich ihnen genau das wünschen soll.

Gruselig.

Fehler darf man machen. Sollte man auch mal. Aber aus diesen nicht zu lernen … oder noch schlimmer, sie wissentlich erneut und wiederholend zu machen… und nicht nur unverständlich … es ist grausam. Zumindest, wenn versteht was da passiert…