(Update) Ich habe einen Super-Fan31 sec Lesezeit (ca.)

… aus Soest. Naja, oder derjenige schaut einfach aus welchem Grund auch immer wieder vorbei, ob ich endlich was schreibe.

Spannend. Wer das wohl ist? Der Nächste? Der Arme. Na gut, gibt ja durchaus auch positive Dinge … ach. Oder nur ein neugieriger Besucher? Ein Freund? Na, dann schreib mir gern 😂

Naja, ich schreibe. Allerdings wird das ein sehr langes Stück Arbeit und wird noch lange Zeit in Anspruch nehmen. Aber immerhin steht dann auch alles drin.

Bis bald

UPDATE: tja, kaum erwähnt, schon ist er so schnell weg, wie die Aussagen mancher Menschen in Sache Liebe und Treue 😂. Ein Schelm, wer da die gleiche Verbindung sieht, wie ich. Sachen gibt’s.

UPDATE 2: Doch nicht weg 🙂

Ein kurzer Ausflug nach München1 Min. Lesezeit (ca.)

München ist immer eine Reise wert. So auch dieses Mal.

An machen Terminen ist man (zum Glück) beruflich verhindert. Sicher wäre es auch von Vorteil gewesen, wenn ich an einem dieser Termine persönlich vor Ort gewesen wäre – zumindest hätte ich direkter auf die miese Tour reagieren können. Andererseits wäre es, bei genau dieser erneuten Zurschaustellung der armen Opferrolle, dazu gekommen, dass ich meine Meinung sehr direkt gesagt hätte. Vielleicht sogar aus der Haut gefahren wäre. Habe ich aber zu genüge. Die Wahrheit und die Quittung für alles kommt früh genug.

Daher: Gut, dass ich in München war (bin) und Termine gibt es ja noch weitere, da bin ich dann da.

München ist wirklich nett und bei dem Wetter sowieso. Nach meinen Terminen gestern habe ich hervorragende Pasta mit Garnelen und Curry gegessen, im Biergarten zwei Bier getrunken und bin anschließend in die Hotelbar um dort, mit relativ gescheitem WLAN, noch ein wenig zu arbeiten.

Nach der recht kurzen Nacht (warum auch immer), habe ich das (arbeiten) dann auch direkt morgens weiter im Zimmer fortgesetzt. Jetzt, am Vormittag, sitze ich in einem Café, warte auf meinen nächsten Termin und genieße mit schnellem WLAN einen prima Kaffee. Da mein Flug heute erst recht spät zurück geht, habe ich noch einen weiteren Termin zum gemütlichen Abendessen. In der Zwischenzeit kann ich arbeiten – prima Vorteile.

Arbeit 4.0 sei Dank.

Alltag51 sec Lesezeit (ca.)

Wie schnell der Alltag einen wieder einholt ist wirklich erstaunlich. Natürlich habe ich nicht damit gerechnet, dass sich in der kurzen Zeit irgendwas ändert. Irgendwann regeln das Universum und Schicksal diese Dinge. Das wird ein guter Tag und ich werde mich mit Popcorn und Bier daneben setzen und genießen.

Der Alltag nach ein paar Tagen „raus“ sieht spannend aus, ist arbeitsreich und anstrengend. Das alles ist gut so. Wie jemand mal sagte „Wer weiß, wofür es gut ist“.

Ich freue mich auf die Dinge, die vor mir liegen. Freue mich auf die Begegnungen mit anständigen Menschen, bin viel unterwegs und lerne spannende Dinge. Auch das ist Alltag.

… und der Frühling ist auch endlich da und ermuntert zu Spaziergängen in der Natur. Spannend, wie das auch andere entdecken und begleiten.

Auf Instagram packe ich hier und da mal ein paar Bilder rein oder begleite den Alltag in den Stories … falls mir einer folgen mag: ThorstenIsing oder https://www.instagram.com/thorstenising 

Tag 11 / Schottland 2018 – Abschied … für den Moment4 Min. Lesezeit (ca.)

Der Tag startete recht früh, ich konnte einfach nicht mehr schlafen. Nicht ungewöhnlich in den mittlerweile vielen Monaten, daher auch nicht weiter schlimm. Aufstehen, fertig machen, anziehen. Der Koffer und das Handgepäck war schnell gepackt, denn heute geht es wieder zurück in die Heimat. Für den Moment zumindest und Schottland sieht mich bald wieder. Vorher geht es aber noch zu diversen anderen Zielen, auch dazu sicher bei Gelegenheit mehr.

In Sachen Abschied nehmen bin ich wirklich schlecht, aber Du als Leser weißt das ja bereits. Abschiede sind für mich immer doof. Ich trenne mich nicht gern von lieb gewonnenem oder gar von Menschen, die mir etwas bedeuten und versuche eigentlich alles (gut wie schlecht), um solchen Dingen aus dem Weg zu gehen. Einer der Gründe, warum ich so lange versuchte, die Beziehung zu Mensch X zu retten und mir die Hoffnungslosigkeit trotzdem erst nach den ganzen miesen Aktionen klar wurde. Manche Menschen sind einfach so. Traurig und bitter, aber ja … manche verstehen Dinge spät – andere nie.

Zum Glück für mich, dass es hier keine emotionalen Bindungen zu irgendwelchen Menschen gibt, dass würde mir wieder einen Stoß geben.

Mit gepacktem Koffer und leichtem Regen begleitet geht es also wieder los. Die knapp 400m bis zum Tram und für sechs Pfund zurück zum Flughafen. Knapp 40 Minuten dauert die Fahrt, was ich als sehr angenehm empfinde. Musik auf die Ohren und nur einmal kurz hochschauen um den Ticket-Kontrolleur das Ticket zu zeigen.

Das Gepäck kann man selbst aufgeben, der Aufkleber ist schnell gedruckt. Ich Dösel habe allerdings mal wieder einen Fehler gemacht und muss doch zum Schalter und mein Gepäck wieder aus und nochmal neu einchecken. Egal, Zeit ist genug da.

Am Flughafen Edinburgh die Zeit vor dem Abflug zu verbringen geht eigentlich ganz gut. Ähnlich wie in anderen etwas größeren Flughäfen sind viele Shops und Food-Inseln vorhanden und man wird jedem Bedürfnis irgendwie gerecht. Strom fehlt ein wenig und nur an wenigen Plätzen direkt an den Gates gibt es USB Ladeplätze. WLAN gibt es für Passagiere zwei Stunden kostenlos und auch wenn es echt langsam ist, reicht es sicher die meisten aus. Zum Arbeiten taugt es nicht, zum Streamen auch nicht. Ich verzichte und bleibe bei meinem LTE.

Der CheckIn beginnt pünktlich und durch den Zufall, dass ich eh in der Ecke des Gates war, stehe ich als erster am Gate.

Priority Lane bedeutet übrigens nichts anderes, als vorne und länger in einer Schlange in der Kälte zu stehen. Dafür bin ich auch erster im Flugzeug, auch mal schön, sich nicht durch die anderen Menschen drängeln zu müssen. Ich mag Menschenmengen nicht, vor mir stehen bleibenden Menschen oder drängelnde noch weniger.

Im Flieger dann mein kleines Desaster… während ich „normalerweise“ meine AirPods trage und Musik höre, darf ich das ja während des Fluges nicht … Flugmodus am Smartphone. Deswegen habe ich so MickyMouse-Kopfhörer von LG mit Kabel… jo… und das iPhone7 hat was nicht mehr? Ne Kopfhörerbuchse, weil ja alles über den Lightning-Abschluss geht.

Also: iPad raus … und: fuck, Musik nicht installiert, weil ich das Teil ja erst am Tag vor dem Abflug gekauft hab. Toll… So geht der Flug nur schleppend vorbei. Lesen, ein wenig schreiben, wieder lesen. Pünktlich landen wir und der Weg zurück dauert dauert dank Stau ein wenig länger als gehofft. Egal. Wieder da und leider direkt wieder im Alltag.

Abschließend: Schottland ist wirklich toll, Edinburgh als Stadt ebenfalls. Meine Touren mit Rabbie´s waren spitze und in den nächsten Tagen werde ich noch eine Bewertungen schreiben. Weil sowohl die besuchten Destillerien, die Unterkunft, die Fahrer und die Museen es verdient haben. Nicht eine Sache, die mir an dieser Tour nicht gefallen hat. Ausser, dass sie wiedermal zu kurz war.

Schottland bekommt mich wieder. In Kürze. Der Countdown läuft bereits.

Vielleicht seid ihr ja wieder dabei.

Die Artikelreihe zu meiner Schottland-Tour 1/2018:

Tag 10 / Schottland 2018 – Calton Hill, Elvis und das Haggis-Tier5 Min. Lesezeit (ca.)

Heute war das Wetter dann mal wirklich so, dass man nicht wirklich Lust hatte, sich draussen aufzuhalten. Selbst mit ´ner gescheiten Portion an Naturliebe war es einfach zu kalt, zu windig und zu nass für einen ausgiebigen Spaziergang durch die Natur.

Der kurze Trip ging heute also nur zum Calton Hill. Auf dem markanten Hügel am Ende der Princess Street war früher ein Gefängnis angesiedelt, heute sitzt dort ein Teil der schottischen Regierung und einige, sehr auffällige, Monumente. Irgendwie kein Wunder, dass einer der Spitznamen Edinburghs “Athen des Nordens” lautet. Zusätzlich dazu hat man einen unglaublichen Blick über die Stadt.

Da es heute sonst nicht viel zu erzählen gibt, ein paar kleine Seitengeschichten:

Schon gewusst, dass die Welt in Edinburgh begann?

Ok, zumindest unser Verständnis seiner physikalischen Geschichte fand hier seinen Ursprung. James Hutton, schottischer Physiker und Chemiker, studierte einige Steine an Arthur´s Seat(einem Berg in Edinburgh, gegenüber dem Calton Hill). Dabei erkannte er, dass jüngeres vulkanisches Gestein gegenüber einem älteren Sedimentabschnitt hervorsteht. Dies überzeugte ihn davon, dass es eine langsame Entwicklung der Oberfläche der Erde gegeben hatte, nicht die von der Bibel implizierte Entwicklung von 6000 Jahren. Am 04. April 1775 brachte er seine revolutionären Ideen in die Royal Society ein und schuf die moderne Wissenschaft der Geologie. Wer Lust hat, mehr über ihn zu erfahren? https://de.wikipedia.org/wiki/James_Hutton

Elvis in Schottland

Der Flughafen von Prestwick (in der Nähe von Glasgow) kann sich für immer damit rühmen, dass hier der einzige Teil des Vereinigten Königreichs ist, den Elvis Presley jemals besucht hat. Das lag aber nicht an irgendeiner besonderen Vorlieb oder einem Bezug des King of Rock’n Roll zu dem Ort oder der Region. Es war schlicht Zufall, denn das Flugzeug der US Army, das ihn von Deutschland nach Hause bringen sollte, legte einen Tankstopp ein am Prestwick Airport ein.
Elvis schüttelte brav und ausdauernd die Hände der Fans, signierte Autogrammbücher, posierte für Bilder – und flüsterte dann verwirrt einem Luftwaffenleutnant zu: „Wo bin ich“?

Haggis …

Ein Herz vom Schaf, Leber und Lunge gehackt mit Zwiebeln, Haferflocken und Gewürzen, alles gekocht im Magen des Schafes – Haggis ist eines dieser Gerichte, bei dem man sich wirklich fragt, was dem „Erfinder“ beim ersten Mal wohl durch den Kopf gegangen sein mag. Andererseits sind wir mit dem Pfälzer Saumagen oder westfälisches Stippgrütze eigentlich die letzten, die hier „iihbah“ schreien dürften … sei es drum. Haggis sogar ein eigenes Gedicht: das “Adress to a haggis” von Robert Burns, das erstmals 1786 veröffentlicht wurde.

Apropos Haggis… Die Schotten erzählen Auswärtigen sehr gern die Geschichte von den „Left-driving-Haggis“… wilden Tieren, die links kürzere Beine haben als rechts, um so an den steilen Hängen der Highlands besser stehen zu können. Die Jagdsaison für das Haggis sei kurz und umfasse nur wenige Tage Ende Januar. Um ein Haggis zu fangen, treibe man es am besten in flaches Land, dann kippe es, wegen der ungleich langen Beine um und kann nicht mehr fliehen.

Beachtlich: Lt. einer Umfrage von 2003 glaubten 33% von 1000 US-Besuchern in Schottland an diese Geschichte. 23% gaben an, dass sie nach Schottland gekommen seien um eines zu fangen. Die Meldung zu der Studie damals im „The Guardian“

Haggis Chips anyone?

Haggis habe ich ja letztes Mal in Schottland probiert und als wirklich lecker empfunden. Dieses Mal gab es die Möglichkeit leider noch nicht, aber ich bin ja bald wieder da und dann probiere ich erneut. Damit der Besuch aber nicht ganz ohne Haggis bleibt, habe ich mir Mackie´s of Scotland „haggis & cracked black pepper“ Potato Crisps gekauft und probiert. Für Euch getestet, quasi.

Na gut, eigentlich wollte ich nur selber wissen, wie sie schmecken und vor allem, wonach.

Der Verpackungstext lautet übersetzt etwa:
Mackie´s Dick geschnittene Kartoffelchips werden in Perthshire, Schottland von unserem preisgekrönten Familienunternehmen Mackie’s at Taypack hergestellt. Wir verwenden die besten Sortenknuspriger Kartoffeln und sorgfältig ausgewählten Gewürzen und fügen keine künstlichen Farb- oder Aromastoffe hinzu.

Zutaten: Kartoffeln, Sonnenblumenöl, Haggis & schwarzer Pfeffer (7%) (Zucker, Hefeextraktpulver, Gewürze (einschließlich schwarzer Pfeffer), Weizenmehl (Weizenmehl, Calciumcarbonat, Eisen, Thiamin, Nikotinamid), Meersalz, Hefepulver, Zwiebelpulver, natürliche Aromen, Gerstenmalzextrakt, Säure): Zitronensäure, Haferflockenpulver).

Lt. Herstellerangabe geeignet für Vegetarier und Veganer – was die Vermutung nahe legt, dass es sich nur um Haggis-Aromen handelt.

Nach dem Öffnen der Packung riecht der Inhalt pfeffrig und deutlich nach Kartoffel. Andere Aromen nehme ich nicht wirklich war. Die Chips selbst sind etwas dicker geschnitten als normale Chips und schmecken mild salzig, pfeffrig und recht würzig. Einen besonderen Geschmack den ich Haggis zuschreiben würde, habe ich nicht schmecken können.
Noch mal kaufen würde ich sie nicht.

Tag 10 geht zu Ende, draußen schneit es, drinnen wäre ich mich an einem “Hollyrood Pale Ale”. Im Hintergrund läuft “Perfect” von Ed Sheeran, ich singe leise mit, schweife ab und denke “Hoffentlich bist Du an jemand Ehrlicheren geraten, Ed.”

See you & take care.

Ein paar Impressionen von heute:

Die Artikelreihe zu meiner Schottland-Tour 1/2018: