Schlänger Kneipenquiz – 53 und kein Ende1 Min. Lesezeit (ca.)

Seit 10 Jahren moderiere ich in Schlangen das Schlänger Kneipenquiz. Immer wieder ein geselliger Abend, mit netten Menschen und einem anhaltenden, stundenlangen Spaß. Auch gestern wieder. Zum 53sten Mal.

Zwischen den vielen Abenden habe ich durchaus meine Durststrecken gehabt. An mir gezweifelt. Gerade in den letzten Jahren. Zum Glück gab es einige Menschen, die mir ausgeredet haben, wegen nur einer Person das ganze Projekt einzustampfen. Das Quiz gestern hat erneut gezeigt, dass es nicht wichtig ist. Nicht eine Person zählt, sondern das Projekt an sich.

Wir hatten Spaß. Die Teams hatten Spaß. Die Gastgeber hatten Spaß. Ich hatte Spaß. Ein guter Abend und ich bin mir sicher, dass auch wieder bei dem ein oder anderen etwas Neues hängen geblieben ist und ein paar Antworten sich in Diskussionen in den nächsten Tagen wiederfinden.

Besonders habe ich mich über die Teilnehmer aus den Niederlanden und aus Nieheim gefreut (toll das ihr da wart) und über die Fairness eines Teams. Zwar kommt es immer wieder vor, dass ich mich mal in der Punktevergabe vertue, aber das sich ein Team meldet, wenn ich es zu ihren Gunsten getan habe, kommt selten vor. Vielen Dank dafür. Fair. So soll es sein.

Das nächste Schlänger Kneipenquiz findet am Freitag, 29. Dezember 2017 statt… und ich bin mir sicher, dass es wieder ein Spaß wird. Anmelden können sich interessierte Team schon jetzt – eine E-Mail an mich oder die persönliche Anmeldung im Gasthof Sibille Ostmann.

Gedanken #23 – wegen mir2 Min. Lesezeit (ca.)

Zeit vergeht. Wie im Flug. Oft zumindest. Nur noch ein paar Tage und der Jahrestag der größten Verarschung meines Lebens jährt sich. Aber auch andere Zeit rennt – vor fast einem Monat bin ich nach Schottland aufgebrochen. Zu einer kurzen Reise, die so viel für mich verändert hat. Meinen Blick auf das Land Schottland, auf die Schotten, auf “den Geist” der manchen Orten innewohnt, meinen Traum-“Ruhe-Ort” und vieles, vieles mehr.

Seitdem ich zurück bin, höre ich viel mehr Musik als früher. Verliere mich in Träumen, Erinnerungen und Zukunftsgedanken. Ich, 45 Jahre alt, bin mir nie so sicher über manche Dinge gewesen, wie ich es heute bin.

Wichtigste Erkenntnis: Ich brauche Stabilität – eine Sache, die mir der kurzfristige Wegbegleiter nicht geben konnte. Gut so, denn solche Menschen können keine Beziehung führen – dem nächsten in ihrem Leben drücke ich alle Daumen oder die Einsicht, dass es nichts anderes als Spaß bedeuten kann. Wenn es ernst wird, kneift dieser Mensch sowieso wieder und zieht die Egonummern gnadenlos und ohne Rücksicht auf Verluste durch. Dem Ausspruch, ich sei der Traumpartner gewesen, bemesse ich heute so viel Ehrlichkeit bei, wie der Aussprache die Liebe des Lebens gewesen zu sein – oder noch viel einfacher: Ich glaube diesem Menschen nicht ein einziges Wort der Vergangenheit. Da sich alles als eine große, verlogene und selbstsüchtige Nummer gezeigt hat, gelingt es mir in der Zukunft sicher irgendwann, mit diesem Menschen so abzuschließen, wie er es verdient hat: Eiskalt und mit hoffentlich keiner Erinnerung.

Ich dagegen brauche Stabilität. Loyalität. Ehrlichkeit. Werte, die der temporärer Wegbegleiter nicht kennt und nicht leben kann. Außer dem Fußball gegenüber. Sagt genug aus, oder? Ja, ich hätte auf die ganzen Warnungen hören sollen. Hätte den Stimmen aus der Vergangenheit des Menschen Glauben schenken sollen. Nachher ist man immer schlauer. Das Beste Zitat aus heutiger Zeit dazu, ist sicher “Scheiss auf die Olle”. Passt – hätte ich vor Jahren schon machen sollen, als die Lügen aufkamen und deutlich wurde, dass so ein Kasperscheiss wie Facebook, Fremdturteln, Fußball und Fanclub einen so massiven Stellenwert haben, dass man dafür den Partner verarschen muss.

Wert ist der Mensch eigentlich nicht mal mehr, dass ich mich noch weiter damit beschäftige. Muss ich aber noch ein bisschen.

Wegen mir kann der Mensch aber gerne weiterhin glauben, dass solche Nummern funktionieren. Auch das vor den Karren spannen oder das scheinheilige Getue diverser Anhängsel – wegen mir. ¯\_(ツ)_/¯

Ich für meinen Teil bleibe dabei: wer solche Menschen in jedweder Form unterstützt*, ist keinen Deut besser – bei der Einfachheit mancher, werden gerade diese aber nicht mal das verstehen 😉 Hauptsache man folgt einem Brandmal 😉 Hoch die Hände, alles für den Club 😉 – (irgendwas mit Blinkeherzchen, wichtiger Emoji, (*_*))

*(und mit solchen will und werde ich nichts mehr zu tun haben)

 

 

Gedanken #22 – 1+1 = 100% :)57 sec Lesezeit (ca.)

Haha 🙂 …. Wie in Gedanken #22 – Hoch die Hände geschrieben, sind manche Dinge so sicher wie das Amen in der Kirche. Das Verhalten, die Dinge und sogar die Beiträge mancher Zeitgenossen auf jeden Fall. Darauf hätte ich erneut alles was ich habe verwetten können – so wie bei den zahllosen Verarschungen, den Lügen und den ganzen “Unterstellungen” vorher. Manche Menschen sind und bleiben wie sie sind, dass sich hier nie etwas ändern wird, war und ist von Anfang an ebenfalls richtig und ich komme aus dem Lachen darüber heute morgen kaum noch raus.

Einen verlogenen und schlechten Charakter kann man schick anpinseln und einkleiden, es bleibt ein verlogener und schlechter Charakter. Für eine Veränderung wäre mehr notwendig – zum Beispiel ehrlich zu sein oder sich seinen Problemen und Taten zu stellen. Aber … warum eigentlich – es geht doch auch scheinheilig …

Seltsam, dass es die es sogar schaffen, diese Scheinheiligkeit weiter aufrecht zu erhalten – liebe Freunde 🙂

Aber: Ich finde für mich meinen Frieden darin, dass jeder im Leben bekommt, was er verdient und ich freue mich darauf, dass in diverser Hinsicht der vom eiskalten, rücksichtslosen und egoistischen Menschen geworfene Bumerang seinen Bogen zurück dreht… und ehrlicherweise sitze ich hier und freue mich darauf, wie ein Kind auf Weihnachten.

Gedanken #21 – Hoch die Hände1 Min. Lesezeit (ca.)

Ihr kennt das – ihr wisst manche Dinge, bevor sie passieren.

So konnte ich mir zu so vielen vergangenen Sachen sicher sein, dass es so läuft wie es lief – so sicher kann ich mir beim kommenden Wochenende sein. Manche Dinge ändern sich nicht und gerade was einen verlogenen, selbstsüchtigen Menschen in meiner Vergangenheit angeht, kann ich viele Dinge vorher in einen versiegelten Umschlag schreiben und es wird passieren.  Trefferquote: locker 95%, bei manchen Sachen 100%.

Am kommenden Wochenende ist wieder Vollgas angesagt. Hoch die Hände … und obwohl ja eigentlich gar nichts geht (bla bla bla – Lügenmärchen), fliegen die Hände bis tief in die Nacht. War von Anfang an so und so wird es wieder und weiter sein. Auch die  begleitenden Social Media Postings kann ich recht sicher voraussagen … schließlich muss dem scheinheiligen Getue Rechnung getragen werden.

Sei es drum – der Mensch hat von Anfang ohne Rücksicht agiert und daher erwartet man auch keine andere Sache mehr. Was er damit alles angerichtet hat?  Wen juckt es? Solchen Egoisten und Soziopathen geht das am Arsch vorbei. Es interessiert solche Menschen nicht. Hat es nie, wird es nie – zeigt sich sehr genau. Zeigt sich unerbittlich.

Die Gesellschaft des Menschen interessiert es auch nicht – was und wie beschissen der Mensch agiert ist egal: Hauptsache Prost. Ja, ich sage nicht  zum Spaß, dass ich mit Menschen die so einen Menschen noch unterstützen nichts mehr zu tun haben will – weder geschäftlich, noch privat. Wer solches Verhalten unterstützt, so einen defekten moralischen Kompass unterstützt, den kann ich nicht wertschätzen.

Was soll´s …  Hoch die Hände …

Gedanken #2016 sec Lesezeit (ca.)

An manchen Tagen fehlen sogar mir die Worte. Heute ist so einer.

Warum? Eine Begegnung und was für ein Lügenmärchen daraus entsteht. Wie Daten untereinander fließen, welche Seilschaften geflochten sind und wie sehr ein verzerrtes Bild der Wahrheit entsteht.

Mir reicht´s. Zeit, dass sich andere Instanzen darum kümmern.

Fortsetzung folgt…