Fast …59 sec Lesezeit (ca.)

.. wäre ich heute erneut so blöd gewesen und hätte einen weiteren Versuch in Richtung “gescheite Einigung” vorgenommen.

Fast. Denn erneut wurde ich dann Zeuge der totalen Fixierung.

Wenn man so gar nichts dazu lernt und alle Dinge Tag für Tag, Woche für Woche bestätigt, dann ist Hopfen und Malz verloren. Das einer alleine so dämlich und verbohrt sein kann, konnte ich mir aufgrund der gemachten Erfahrungen nun zwar leider denken, dass man aber wirklich so in seinem Denken vernagelt sein kann, war nicht mal mir in den schlimmeren Träumen klar.

Sei es drum. Dann eben nicht. Dann eben fleissig weiter den von Dir  eingeschlagenen Weg. Wegen mir… die oberflächlichen Dinge sind ja wichtiger und ich habe noch Luft für weitere Runden.

Du tust mir leid. Ehrlich und von ganzen Herzen. Wer so feige und gleichzeitig so fixiert alle “Unterstellungen” bestätigt, hat wirklich große Probleme. Aber was juckt´s Dich, so lange Facebook, Fussball und Fanclub da sind ist Deine Welt ja in Ordnung und der Rest kann verarscht werden.

Verlogen, like-geil, fixiert, scheinheilig, eiskalt und uneinsichtig bleibt eben verlogen, like-geil, fixiert, scheinheilig, eiskalt und uneinsichtig. Das da noch einer drauf reinfällt und Du noch in den Spiegel schauen kannst, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Wie ich auf Dich reinfallen konnte ebenfalls.

Fast hätte ich erneut den Fehler begangen. Fast.

 

WhatsApp – ein Neu-Versuch auf Probe55 sec Lesezeit (ca.)

In einem anderen Leben gab es mal jemanden, der mir die Lust auf WhatsApp (und viele andere Dinge) durch eine schon fast abhängige und krankhafte Nutzung und durch Lügen versaut hat. So, wie ich heute kein Interesse mehr daran habe, mir Fussball anzuschauen oder mich sogar manche Ortsnamen an den Rand des Kotzens bringen. Was ein Mensch allein alles durch Verrat, Heimlichkeit, Fixierung und Lügen anrichten kann…

Sei es drum. Heute installiere ich mir WhatsApp neu.

Warum? Nun zum einen, damit ich mal wieder beruflich reinschauen und mir diese Neuerungen gescheit näher bringen kann. Zum anderen möchte einer meiner Kunden WhatsApp in der Kundenbetreuung einsetzen und ich darf evaluieren, wie wir hier agieren können.

Privat probiere ich es dann natürlich ebenfalls neu aus. Vielleicht werde ich ja trotz der angerichteten Schäden wieder warm mit dem Dienst. Skeptisch bleibe ich da, denn der Stachel sitzt tief. Eine der vielen Sachen, die ich nie vergesse und eine der vielen Sachen, in denen ein gestörter Mensch nur seinen Weg sah und sieht.

Ein Neu-Versuch auf Probe also. Vielleicht liege ich ja sogar falsch und muss meinen Fehler korrigieren. Eine Sache die ich zumindest kann/könnte. Ist ja nicht jedem gegönnt.

Hauptsache, es beginnt nicht sofort wieder diese Gruppen-Hinzufügen-Geschichte.

Nicht jedes Unternehmen braucht Facebook oder Instagram53 sec Lesezeit (ca.)

Über berufliches lasse ich mich ja normalerweise auf diversen anderen Seiten aus, aber hier mache ich das heute auch mal … Heute schrieb ich ungefähr das (hier noch ein bisschen ergänzt) an anderer Stelle und dachte, hier passt es heute auch mal hin:

Nein, nein und nochmals NEIN. Nicht jedes Unternehmen muss auf Facebook sein und erst recht nicht auf Instagram. Vor allem nicht, wenn man dort dann auch noch den gleichen, albernen Quatsch wie bei Facebook postet, sich bei Facebook eh nur Fans über bezahlten Anzeigen generiert, quasi nur die eigenen Mitarbeiter die Beiträge liken und auch nur diese kommentieren.

Liebe Marketingverantwortliche solcher Unternehmen: Entlasst Eure Mitarbeiter, stellt Euch in die Ecke und schämt Euch, die Ressourcen und Budgets Eurer Arbeitgeber so dämlich und unverantwortlich zu verbrennen. Geht zu Euren Vorgesetzten und bittet um Entschuldigung, kauft Euch ein gescheites Buch und lernt endlich. Oder: Kündigt und gebt dem Unternehmen die Chance gescheites Marketing zu machen. Alles davon ist besser als blind blöden Quatsch auf allen Kanälen zu posten, sich selbst zu beklatschen und das auch noch als Marketing auszulegen.

… und trotzdem danke, wenigstens sorgt ihr immer wieder für neue Negativ-Beispiele für meine Workshops, Vorträge, Seminare und Kurse <3 

 

Darts: WM-Finale in London und der Abschied einer Legende5 Min. Lesezeit (ca.)

Darts? Um die Pfeile selbst zu werfen fehlt mir (wie bei vielen anderen Sportarten) das Talent. Unterdurchschnittlicher Kneipen-Gelegenheit-Spieler wäre wohl meine Liga. Wenn überhaupt. Aber ich schaue es mir gerne an und hey, schließlich muss auch niemand selbst Fußball spielen können um es im TV zu schauen. Darts im TV schaue ich mir schon (gefühlt) ewig an. Damals schon mit meiner Frau, danach mit irgendwem anders und heute noch gern. Immerhin eine Sache, die mir nicht vergangen ist.

Die Weltmeisterschaften sind dabei (natürlich) immer etwas ganz besonderes. Im Dezember geht es jedes Jahr los, das Finale dann am Neujahrstag. Austragungsort: Der Alexandra Palace in London. Im TV ahnt man nur, was für eine unglaubliche Atmosphäre in diesem Laden sein muss. 3500 Zuschauer passen rein und jedes Jahr aufs Neue platzt das Ding aus allen Nähten. Ein Traum, einmal selbst dabei zu sein. Ein Traum, den ich mir 2017 erfüllt habe.

Der Kartenvorverkauf startet bereits Ende Juli und war genauso schnell vorbei, wie er angefangen hatte. Ausverkauft bis auf den letzten Platz. Trotzdem: Das Glück hatte ich zur Ausnahme mal auf meiner Seite und so bekam ich zwei Tickets für das FINALE! Die Freude war groß und trotzdem blieb die Planung erstmal auf Eis. Aus alter Gewohnheit und irgendwo schlummernder Hoffnung kaufe ich nach wie vor immer zwei Tickets für Veranstaltungen … eigentlich blöd, aber irgendwie auch nicht.

Die Tickets blieben also liegen und ein wenig vergessen habe ich das Ganze auch. Dann, irgendwann im Oktober, sprachen wir durch Zufall über die Darts-WM. Das sie bald wieder startet und wie toll das Turnier im TV immer rüber kommt. Aus der Laune heraus bot ich die zweite Karte an und der Rest nahm seinen Lauf. Mein Reisebüro organisierte Flüge und Hotel und am 11.10.2017 stand alles. Gebongt: Wir fliegen zum Darts-WM Finale. Ally Pally wir kommen.

Für uns begann die Tour direkt am Finaltag am 01. Januar 2018. Mit nem British Airways Flug von Hannover nach London Heathrow und gegen 13 Uhr englischer Zeit waren wir im Hotel. Bierchen an der Bar, Zimmer bezogen und erneut in die Bar. Zum Abend hin kurz etwas gegessen und auf 18.30 Uhr (Einlass) zum Alexandra Palace. Der liegt auf einer Anhöhe mit einem fantastischen Blick über London. Die letzten Kartenankäufer vor der Location boten zum Teil 1000 Pfund und mehr für Finaltickets… Wirklich verkaufen wollte aber niemand. Schließlich war das Finale um eine weitere Besonderheit aufgepeppt: Die letzte Teilnahme von Rekord-Weltmeister und Legende Phil Taylor, der mit diesem Finale seine aktive Profi-Karriere nach mehr als 30 Jahren an den Nagel hängt. Dieses Ereignis zeigte sich auch in der Stimmung vor dem Einlass. Die Gesänge machten klar: Es ist egal, wer heute gewinnt – hier geht um eine Hommage an Phil Taylor. Ob er gewinnt oder nicht, er wird hier und heute auf eine einzigartige Art und Weise verabschiedet.

Der Einlass startet pünktlich um 18.30 Uhr und erfolgt trotzt erhöhter Sicherheitsmaßnahmen sehr zügig. Im Ally Pally ein paar Stände für Essen, Merchandise, Wetten und natürlich Getränke. In gescheiten Größen und schneller Abwicklung. Vom Eingang über den Kauf von Wertmarken bis zum ersten vollen Pitcher vergehen keine fünf Minuten. Klar, eingespielte Teams, funktionierende Logistik und letztlich auch „nur“ 3500 Zuschauer. Da geht vieles schnell. Gefällt mir. Die Atmosphäre schon jetzt wirklich einzigartig gegenüber so vielen anderen Events die ich bislang mitgemacht habe. Wir haben Tickets für die D-Tribüne, ein wenig rechts von der Bühne. Dort, wo auch die Familien der Spieler und andere an den runden Tischen sitzen. Nah dran und selbst ich als schlechter Darter könnte von hier die Menschen auf der Bühne treffen :). Die Stimmung steigert sich mit jedem Zuschauer, der den großen Saal betritt und immer wieder die gleichen Gesänge für Phil Taylor „ There is only one Phil Taylor/one Phil Taylor/walking along/singing this song/walking in a Taylor wonderland“ … immer mehr, immer wieder und immer ein Stückchen lauter. Gänsehaut-Momente und ich denke still, dass das einer der wirklich großen Momente ist.

Doch es wird noch besser. Der „Walk On“ beginnt. Natürlich zuerst ein paar Sponsoren, dann die Walk On Girls und dann der Herausforderer und die Überraschung der WM: Rob Cross. 27 Jahre alt und in seinem ersten Jahr als Darts-Profi. Bei der WM hat er alles geschlagen, was ihm in die Quere kam – unter anderem auch die Nummer eins und eine der absoluten Größen des Sport, Michael van Gerwen. Die Stimmung ist toll und die Zuschauer begrüßen ihn euphorisch, begleiten seinen Gang auf die Bühne, wie er es verdient hat. In einer großartigen Feier. Bravo, verdient.

Dann kommt Taylor, steht ein paar Meter von uns entfernt, mitten unter den Zuschauern in der Menge und wartet auf den Moderator John MacDonald. Der hebt seine sonore Stimme und leitet den letzten Profi-Walk on von Phil Taylor ein „And now, Ladies and Gentlemen, from Stoke-o-trent, England. It´s time to meet a legend. Ladies and Gentlemen, dominating the world of Darts for over three decades. The winner of over one hundred tournament finals. Ladies and Gentlemen, for the very final time.. Its time to meet: the record braking, history making, sixteen-time, the champion of the world: its Phil – the Power – Taylor“ … und mir bleibt der Klos im Hals stecken. Was für ein Moment.

Das Spiel selbst: Schnell vorbei und Rob Cross ist verdienter Weltmeister. Ein Ehrenmann, der trotz seines absolut eindeutigen und eigentlich schon vernichtenden Sieges über Taylor nicht mal wirklich jubelt. Aus Respekt vor Taylor. Großartig. Sympathisch. Weltklasse. Taylor hatte, trotz eines sehr knapp verpassten perfekten Spiels, nicht den Hauch einer Chance an diesem Abend und er hat es offenbar früh eingesehen und den Spaß in den Vordergrund gestellt.

Rob Cross wird ohne Zweifel seinen Platz in den Ehrenhallen des Sport finden, doch auch hier ist heute Abend klar: Eigentlich spielt das heute keine große Rolle. Er bekommt seinen Respekt, die Anerkennung für den Gewinn der Weltmeisterschaft und gewinnt viele Sympathien – doch wirklich gefeiert wird Phil Taylor. Für seine Karriere, für sein Abtreten, für das was er für diesen Sport geleistet hat und letztlich für sich selbst.

Auf dem Weg nach draussen – mehr als eine Stunde nachdem die Kameras ausgegangen sind – singen mehrere Hundert weiter den Song über das Taylor Wonderland.

Ich war da. Einer von wenigen. Es war ohne Zweifel einer der größten Momente bei denen ich dabei sein durfte.

 Danke.

lol … ausgerechnet Du1 Min. Lesezeit (ca.)

Na gut, einer geht immer noch – und kurz vor dem Jahreswechsel kommt die geballte Scheinheiligkeit noch mal schnell raus.

Stell Dir vor, gerade Du – als wohl verlogenster Mensch – der verarscht, belogen, betrogen und miese Touren abgezogen hast – stellst Dich hin und redest was von Menschen, die mit dem Strom schwimmen. Ausgerechnet Du. Der – der seinen “Freunden” nicht die Wahrheit über das miese Verhalten erzählen kann, über die wiederholt durchgezogene Masche des Ablegens, der perversen Art und der Feigheit, sich jeder gescheiten Klärung zu entziehen. Ausgerechnet Du, der sich per E-Mail aus einer Beziehung verpisst, der sich jedem gescheiten Gespräch verweigert, der alles an Werten verraten und verlogen hat? Du, der andere vor den Karren spannen muss? Du, der nicht den Arsch in der Hose hast, sowas gescheit zu klären? Du?

Jämmerlich. Erbärmlich. Lächerlich.

Ich hoffe, Deinen “echten Freunden” bleibt erspart zu sehen, wie Du wirklich bist – hier ist das mit dem Strom schwimmen wohl wirklich angebracht. Oberflächlich und nicht auf die Wahrheit schauend gepaart mit Deinem Verschleiern und Verheimlichen der Wahrheit.

Ich drücke die Daumen, dass Dein Nachwuchs nichts von dieser erbärmlichen Art mitbekommt, wie ihr “Dinge klärt” oder eben auch nicht. Deinem nächsten Opfer drücke ich die Daumen, dass er besser aus der Nummer rauskommt.

Du tust mir leid.

Guten Rutsch und nicht vergessen … Hoch die Hände und alles für den Club. Hauptsache Raute, für so nen albernen Scheiss kann man Menschen ruhig verarschen und Werte verraten…

Man sieht sich.