Schottland 2018 – die Vorbereitungen laufen59 sec Lesezeit (ca.)

Die Wäsche ist noch im Trockner, der Koffer noch nicht gepackt und ein paar Dinge sind noch zu erledigen. Akkus aufladen, Kabel zusammensuchen, Adapter bereitlegen, Sachen packen und dann geht es los: Schottland 2018. Das zweite Mal in diesem Jahr und nicht das letzte Mal.

Zum morgigen Flug habe ich bereits eingecheckt. Etwas seltsam an diesem Datum zu fliegen, aber es ging planungstechnisch leider nicht anders.

Der Flieger geht von Hamburg aus und ich erreiche Edinburgh gegen Abend. Das Programm ist klar: ich bleibe zwei Nächte in der schottischen Hauptstadt, besuche das Royal Military Tattoo und habe noch Zeit für ein wenig rumbummeln in der Stadt. Da hier wieder gleichzeitig unterschiedliche Festivals stattfinden, wird mir sicher etwas einfallen und die Zeit bis zur geplanten Tour rum bekommen.

Die geplante Tour findet wieder mit rabbie´s statt. Es geht einige Tage zum Inselhopping auf die äußeren Hebriden und erneut auf die Isle of Skye. Danach bin ich wieder in Edinburgh und fahre noch eine Whisky-Tagestour um auch hier neue Eindrücke zu sammeln.

Wenn Du Lust hast – ich schreibe hier wieder täglich (abhängig von der Internetverfügbarkeit). Die neuesten Beiträge findest Du entweder direkt auf der Startseite oder im Menü unter “Reisetagebuch: Schottland 2018 (2)“.

 

Theodor Fontane – Jenseits des Tweed1 Min. Lesezeit (ca.)

Bilder und Briefe aus Scottland

Holla. Theodor Fontane – die meisten von uns kennen ihn aus der Schule aus Werken wie Effi Briest – hat vor 160 Jahren ein Buch veröffentlicht. „Jenseits des Tweed – Bilder und Briefe aus Schottland“.

In der Sammlung beschreibt er die Ereignisse, Erlebnisse und Begegnungen während seiner Schottlandreise im Jahr … mit seinem Freund Bernhard von Lepel.

Zugegeben, die Sprache ist ein wenig schwerer zu lesen, wie heutige Reiseberichte. Fontane schreibt sehr verschachtelt, beschreibt recht detailliert und bei manchen Worten musste ich zwei mal lesen (und gelegentlich Google bemühen). Dennoch: Es machte mir Spaß das Buch zu lesen.

Neben seinen Berichten aus Edinburgh, der Zugfahrt dorthin oder den weiteren Stationen wie Stirling, Loch Lomond, Iona, Oban, Inverness und vielen anderen mehr (immerhin 215 Seiten dick, der kleine „Reisebericht“, fließen immer wieder Ausflüge in die Geschichte Schottlands und der Menschen dort mit ein. Auch Gedichte, Lieder und Zitate anderer finden ihren Weg zwischen die Zeilen.

Ich mag das Buch. Nicht nur wegen dem Land, dass Fontane da bereist hat und beschreibt. Schottland ist eh super. Nein, Fontane – den ich während der Schule ehrlich doof fand – hatte es wirklich drauf. In heutiger Zeit wäre er (meines Erachtens) daher nicht nur ein wirklich guter Schriftsteller, auch als Reiseblogger wäre er sicherlich mit dabei.

Sehr cool.

Übrigens: Ich habe mir das Buch auf Empfehlung eines Busfahrers in Schottland gekauft. Falls jemand es mir gleichtun möchte, die ISBN ist 9781514263839.

Ein kurzer Ausflug nach München1 Min. Lesezeit (ca.)

München ist immer eine Reise wert. So auch dieses Mal.

An machen Terminen ist man (zum Glück) beruflich verhindert. Sicher wäre es auch von Vorteil gewesen, wenn ich an einem dieser Termine persönlich vor Ort gewesen wäre – zumindest hätte ich direkter auf die miese Tour reagieren können. Andererseits wäre es, bei genau dieser erneuten Zurschaustellung der armen Opferrolle, dazu gekommen, dass ich meine Meinung sehr direkt gesagt hätte. Vielleicht sogar aus der Haut gefahren wäre. Habe ich aber zu genüge. Die Wahrheit und die Quittung für alles kommt früh genug.

Daher: Gut, dass ich in München war (bin) und Termine gibt es ja noch weitere, da bin ich dann da.

München ist wirklich nett und bei dem Wetter sowieso. Nach meinen Terminen gestern habe ich hervorragende Pasta mit Garnelen und Curry gegessen, im Biergarten zwei Bier getrunken und bin anschließend in die Hotelbar um dort, mit relativ gescheitem WLAN, noch ein wenig zu arbeiten.

Nach der recht kurzen Nacht (warum auch immer), habe ich das (arbeiten) dann auch direkt morgens weiter im Zimmer fortgesetzt. Jetzt, am Vormittag, sitze ich in einem Café, warte auf meinen nächsten Termin und genieße mit schnellem WLAN einen prima Kaffee. Da mein Flug heute erst recht spät zurück geht, habe ich noch einen weiteren Termin zum gemütlichen Abendessen. In der Zwischenzeit kann ich arbeiten – prima Vorteile.

Arbeit 4.0 sei Dank.

Alltag51 sec Lesezeit (ca.)

Wie schnell der Alltag einen wieder einholt ist wirklich erstaunlich. Natürlich habe ich nicht damit gerechnet, dass sich in der kurzen Zeit irgendwas ändert. Irgendwann regeln das Universum und Schicksal diese Dinge. Das wird ein guter Tag und ich werde mich mit Popcorn und Bier daneben setzen und genießen.

Der Alltag nach ein paar Tagen „raus“ sieht spannend aus, ist arbeitsreich und anstrengend. Das alles ist gut so. Wie jemand mal sagte „Wer weiß, wofür es gut ist“.

Ich freue mich auf die Dinge, die vor mir liegen. Freue mich auf die Begegnungen mit anständigen Menschen, bin viel unterwegs und lerne spannende Dinge. Auch das ist Alltag.

… und der Frühling ist auch endlich da und ermuntert zu Spaziergängen in der Natur. Spannend, wie das auch andere entdecken und begleiten.

Auf Instagram packe ich hier und da mal ein paar Bilder rein oder begleite den Alltag in den Stories … falls mir einer folgen mag: ThorstenIsing oder https://www.instagram.com/thorstenising 

Tag 11 / Schottland 2018 – Abschied … für den Moment4 Min. Lesezeit (ca.)

Der Tag startete recht früh, ich konnte einfach nicht mehr schlafen. Nicht ungewöhnlich in den mittlerweile vielen Monaten, daher auch nicht weiter schlimm. Aufstehen, fertig machen, anziehen. Der Koffer und das Handgepäck war schnell gepackt, denn heute geht es wieder zurück in die Heimat. Für den Moment zumindest und Schottland sieht mich bald wieder. Vorher geht es aber noch zu diversen anderen Zielen, auch dazu sicher bei Gelegenheit mehr.

In Sachen Abschied nehmen bin ich wirklich schlecht, aber Du als Leser weißt das ja bereits. Abschiede sind für mich immer doof. Ich trenne mich nicht gern von lieb gewonnenem oder gar von Menschen, die mir etwas bedeuten und versuche eigentlich alles (gut wie schlecht), um solchen Dingen aus dem Weg zu gehen. Einer der Gründe, warum ich so lange versuchte, die Beziehung zu Mensch X zu retten und mir die Hoffnungslosigkeit trotzdem erst nach den ganzen miesen Aktionen klar wurde. Manche Menschen sind einfach so. Traurig und bitter, aber ja … manche verstehen Dinge spät – andere nie.

Zum Glück für mich, dass es hier keine emotionalen Bindungen zu irgendwelchen Menschen gibt, dass würde mir wieder einen Stoß geben.

Mit gepacktem Koffer und leichtem Regen begleitet geht es also wieder los. Die knapp 400m bis zum Tram und für sechs Pfund zurück zum Flughafen. Knapp 40 Minuten dauert die Fahrt, was ich als sehr angenehm empfinde. Musik auf die Ohren und nur einmal kurz hochschauen um den Ticket-Kontrolleur das Ticket zu zeigen.

Das Gepäck kann man selbst aufgeben, der Aufkleber ist schnell gedruckt. Ich Dösel habe allerdings mal wieder einen Fehler gemacht und muss doch zum Schalter und mein Gepäck wieder aus und nochmal neu einchecken. Egal, Zeit ist genug da.

Am Flughafen Edinburgh die Zeit vor dem Abflug zu verbringen geht eigentlich ganz gut. Ähnlich wie in anderen etwas größeren Flughäfen sind viele Shops und Food-Inseln vorhanden und man wird jedem Bedürfnis irgendwie gerecht. Strom fehlt ein wenig und nur an wenigen Plätzen direkt an den Gates gibt es USB Ladeplätze. WLAN gibt es für Passagiere zwei Stunden kostenlos und auch wenn es echt langsam ist, reicht es sicher die meisten aus. Zum Arbeiten taugt es nicht, zum Streamen auch nicht. Ich verzichte und bleibe bei meinem LTE.

Der CheckIn beginnt pünktlich und durch den Zufall, dass ich eh in der Ecke des Gates war, stehe ich als erster am Gate.

Priority Lane bedeutet übrigens nichts anderes, als vorne und länger in einer Schlange in der Kälte zu stehen. Dafür bin ich auch erster im Flugzeug, auch mal schön, sich nicht durch die anderen Menschen drängeln zu müssen. Ich mag Menschenmengen nicht, vor mir stehen bleibenden Menschen oder drängelnde noch weniger.

Im Flieger dann mein kleines Desaster… während ich „normalerweise“ meine AirPods trage und Musik höre, darf ich das ja während des Fluges nicht … Flugmodus am Smartphone. Deswegen habe ich so MickyMouse-Kopfhörer von LG mit Kabel… jo… und das iPhone7 hat was nicht mehr? Ne Kopfhörerbuchse, weil ja alles über den Lightning-Abschluss geht.

Also: iPad raus … und: fuck, Musik nicht installiert, weil ich das Teil ja erst am Tag vor dem Abflug gekauft hab. Toll… So geht der Flug nur schleppend vorbei. Lesen, ein wenig schreiben, wieder lesen. Pünktlich landen wir und der Weg zurück dauert dauert dank Stau ein wenig länger als gehofft. Egal. Wieder da und leider direkt wieder im Alltag.

Abschließend: Schottland ist wirklich toll, Edinburgh als Stadt ebenfalls. Meine Touren mit Rabbie´s waren spitze und in den nächsten Tagen werde ich noch eine Bewertungen schreiben. Weil sowohl die besuchten Destillerien, die Unterkunft, die Fahrer und die Museen es verdient haben. Nicht eine Sache, die mir an dieser Tour nicht gefallen hat. Ausser, dass sie wiedermal zu kurz war.

Schottland bekommt mich wieder. In Kürze. Der Countdown läuft bereits.

Vielleicht seid ihr ja wieder dabei.

Die Artikelreihe zu meiner Schottland-Tour 1/2018: