… und dann …2 Min. Lesezeit (ca.)

… ja, und dann … gibt es noch die Menschen, die glauben, dass wenn man etwas (oder jemanden) nicht sieht, es auch tatsächlich nicht mehr da sei. Sich “unsichtbar” zu machen, die Probleme beseitigt. Dinge ungeschehen macht. Nicht sichtbares Verhalten in Ordnung und legitim ist. Dinge richtig erscheinen lässt.

Nein. Verheimlichen und ignorieren löst keine Probleme, und dadurch werden Dinge auch nicht legitim. Wie bezeichnet man ein solches Verhalten? Dumm? Naiv? Albern? Ignorant? Egoistisch? Selbstsüchtig? Trotzig?

Ja, sicher alles davon.

Wer in einem Raum (virtuell oder real) Mist baut, jemandem weh tut, es ständig wiederholt und unbelehrbar weitermacht … Kritik dafür erntet, mit seinen Fehlern und dem Schmerz konfrontiert wird, zur Rede gestellt wird, gebeten wird es zu ändern oder/und was auch immer … und es dann heimlich, unsichtbar, den anderen ignorierend weiter macht … was sagt das über einen Menschen aus?

Stell Dir vor, jemand den Du gut kennst (oder Du ihn zu kennen glaubst), der Dir nahe steht und dem Du vertraust, baut in einem gemeinsamem “Wohlfühlort”, einer Umgebung die ihr beide mögt, Mist. Mist der Dir weh tut. Der Vertrauen missbraucht und verletzt. Hintergeht Dich, lügt Dich an, verheimlich Dir die Wahrheit … Getroffen setzt Du Dich mit ihm und der Sache auseinander, doch ein Riss mit dem Namen “Unsicherheit” bleibt. Dein Gegenüber jedoch stellt es nicht ab. Meidet weder die Situation noch den Raum. Setzt nicht den Schlusspunkt unter die Lügen und Co. – nein, ganz im Gegenteil. Dein Gegenüber verheimlicht es nur mehr. Nahezu unsichtbar wird weiter gemacht. Noch größer. Noch schlimmer. Noch trotziger… und glaubt den richtigen Weg zu gehen. Eiskalt. Perfide. Alles ignorierend.

Gefangen in einer Filterblase umgibt Dein Gegenüber sich nur noch mit Menschen, die ihm Recht geben. Ein paar wenigen, die ihm nach dem Mund reden. Kritiker, Menschen die es wagen dem Weg des Gegenüber zu widersprechen, werden ausgeschlossen und fallen gelassen. Menschen bleiben auf der Strecke. Ohne jede Rücksicht. Ohne jeden Kompromiss.

Schlimm ist nicht, dass das alles passiert. Schlimm ist, dass man weiter macht, obwohl man weiß, dass es falsch ist. Egoistisch und selbstsüchtig diesen Weg weiter geht. Das man die hunderten von anderen Wege nicht sieht, die massenhaften Ausstiege und Angebote nicht erkennt. Nicht wahrnimmt.Ignoriert.

Unglaublich schlimm. Solchen Menschen kann man nur die Daumen drücken. Wofür? Das weiß ich auch nicht so genau.

Ich habe keine Ahnung, ob ich diesen Menschen eher die Daumen dafür drücke, dass sie niemals realisieren, was für einen unglaublichen Weg sie eingeschlagen haben … da es sie irgendwann schlicht aus den Schuhen hauen wird, wenn sie tatsächlich verstehen. Oder … ob ich ihnen genau das wünschen soll.

Gruselig.

Fehler darf man machen. Sollte man auch mal. Aber aus diesen nicht zu lernen … oder noch schlimmer, sie wissentlich erneut und wiederholend zu machen… und nicht nur unverständlich … es ist grausam. Zumindest, wenn versteht was da passiert…

Veröffentlicht von

Thorsten

Thorsten. Geboren 1972. Alleinerziehender Vater von zwei Töchtern und hier privat unterwegs.Ich brauche einen Platz für meine Gedanken, meine Beobachtungen, meine Anmerkungen. Dieser ist hier.

Ein Gedanke zu „… und dann …2 Min. Lesezeit (ca.)

  1. Lieber Thorsten,
    mehr als: ich kann solche Handlungen von Menschen nicht ansatzweise nachvollziehen, kann ich dazu nicht sagen.
    Obwohl ich sehr empathisch bin und versuche immer die Beweggründe zu hinterfragen, hört auch bei mir irgendwann das Verständnis auf.
    Liebe Grüße an dich!

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