Abenteuer Kur #2 – Bestätigung ist da2 Min. Lesezeit (ca.)

Vor ein paar Tagen habe ich geschrieben, dass ich mich um eine Vater-Kind-Maßnahme bemühe. Die Umstände, die das notwendig gemacht haben, schreibe ich an einem anderen Tag in voller Länge auf. Für den Moment reicht es weiterhin, dass die Haltung und das hinterlistige, feige und perverse Verhalten falscher Menschen mit ihrem, zur Perfektion ausgearbeiteten, Meisterstück in Sachen Entsorgung zu dringenden Interventionen geführt haben und ich da alleine nicht wieder ans Licht komme. Auch an dieser Stelle erneut meinen Herzlichen Dank. Ich hoffe, man ist stolz. Zweifel hab ich da mittlerweile wenige, denn so wie man sich gibt, läuft wohl alles nach Plan. Egal. Irgendwann könnt ihr die ganze Wahrheit nachlesen.

Wir fahren zur “Kur”. Ja, der Termin ist bestätigt, die Kostenübernahme ist da und irgendwann geht es los. Termin? Später in diesem Jahr. Leider. Bis dahin arbeiten wir mit anderen Mitteln weiter an Schadensbegrenzung.

Die Bestätigung kam zeitgleich aus zwei Ecken. Zum einen hat die Krankenkasse die Kostenübernahme bestätigt und zum anderen die Kur-Klinik die Einleitung des Aufenthaltes. Übrigens auch hier – in beiden Schreiben – die ganz klare Trennung von Patient (Ich) zu Begleitkind (Tochter). In FETTSCHRIFT. Warum ich das explizit erwähne? In der Vergangenheit wollte mir (und anderen) mal jemand weiß machen, dass man sich bei denen vertan habe und Patient/Begleitung vertauscht habe. Die sehr klare Kommunikation, sowohl bei der Antragstellung, der Antragsannahme, den Bestätigungsschreiben, der Kostenübernahme und Co. zeigen auch hier deutlich woran man war. Egal, auch mit diesem Konstrukt der “Wahrheit” muss man selber klar kommen. Das mit dem Spiegel schauen, scheint zumindest kein Problem. Aber keinen Arsch in der Hose sich der Klärung der Situation zu stellen. Respekt.

Jedenfalls geht es für uns ins Allgäu. Viel mehr Informationen habe ich noch nicht (klar, kenne die Klinik und das Datum, die voraussichtliche Länge etc.). Diese kommen laut Klinik ca. sechs Wochen vor Antritt der Maßnahme.

Ob ich mich darauf freue?

Ja, auf jeden Fall. In der Tat kann ich es kaum erwarten, dass es endlich losgeht und ich konzentriert an der Schadensbegrenzung und der Behebung einiger Dinge arbeiten kann. Im Alltag fällt mir das extrem schwer. Zum einen begegnen mir die Probleme täglich, zum anderen tauchen die Menschen immer mal wieder auf. Darüber hinaus beschäftige ich mich immer noch viel zu sehr damit. Eigentlich müsste ich das bei dem Verhalten, den ganzen Lügen, der täglichen Bestätigung von Egoismus, Fixierung, Falsch- und Scheinheiligkeit schon lange hinter mir gelassen haben, aber da drehen Verstand und Herz vielerlei seltsame Schleifen. Von der Kur und den bis dahin begleitenden Maßnahmen erhoffe ich mir da endlich einen Schnitt. Eine Gehirnwäsche wäre super. Hat bei anderen ja auch geklappt – vielleicht funktioniert das bei mir auch so gut und ich komme aus der Kur ebenfalls als eiskalter, egoistischer Arsch zurück.

Veröffentlicht von

Thorsten

Thorsten. Geboren 1972. Alleinerziehender Vater von zwei Töchtern und hier privat unterwegs.Ich brauche einen Platz für meine Gedanken, meine Beobachtungen, meine Anmerkungen. Dieser ist hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.