Die Baroness von Münchhausen und ihr Herold1 Min. Lesezeit (ca.)

Eigentlich stand hier eine Geschichte über die Baroness von Münchhausen und ihrem Herold in glänzender Rüstung, der durch die Lande zog und auf den Marktplätzen vor Publikum seine Version einer Geschichte erzählte.

Eigentlich. Denn trotz schlafloser Nacht habe ich den Rat einiger netter Menschen angenommen und kommentiere die fiktive Geschichte eines kleinen Spinners  (der so viel Mist vor der eigenen Haustür liegen hat, dass es wohl besser wäre sich darum zu kümmern) nicht weiter.

Also (erstmal) keine weitere Vertiefung der Geschichte. Zum einen, weil ihm mehr als offensichtlich eh einige Fakten in der Geschichte fehlen, die die Baroness wohlwissentlich ausgelassen haben mag. Zum anderen, weil ihm – wie ihr – eh die Eier fehlen, sich auf gescheite Weise zu unterhalten. Zum Dritten, weil ich die Geschichten Dritter nicht weiter kommentiere. Hätte ich schon bei den ganzen Thekengesprächen und den armen Seelen, die nichts besseres können als sich ÜBER statt MIT jemandem zu sprechen tun sollen.

Die ganze Wahrheit über die Baroness ist eine fiese und ja, ich denke, ich schreibe sie irgendwann mal weiter auf. Vielleicht auch hier. Mal sehen.

Daher: Wegen mir, Herold, erzählt Eure Geschichte, erlabt Euch an Euren fünf Minuten Aufmerksamkeit und prangert mich auf den Marktplätzen die ihr erreicht an. Ergötzt Euch am Applaus derjenigen, die nicht hinterfragen und so oberflächlich sind, Euch Glauben zu schenken. Kämpft gegen das Monster, Ihr, der Held in strahlender Rüstung. Zeigt dem Pöbel, welch großer (Maul)Held ihr seid.

Oder in Kurzform, damit es auch wirklich jeder versteht:

Veröffentlicht von

Thorsten

Thorsten. Geboren 1972. Alleinerziehender Vater von zwei Töchtern und hier privat unterwegs. Ich brauche einen Platz für meine Gedanken, meine Beobachtungen, meine Anmerkungen. Dieser ist hier.

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