Mein persönlicher Jahresrückblick4 Min. Lesezeit (ca.)

Beruflich war mein Jahr prima. In vielen Bereichen habe ich meine Ziele um ein deutliches übertroffen, viele neue Sachen sind hinzu gekommen und einige unerwartete Dinge haben überrascht. Im nächsten Jahr geht es also damit weiter, dass ich meine Vorträge, Seminare und Workshops quer durch die Republik halten werde und Kunden in der D-A-CH Region berate. Zusätzlich werden wohl ein paar Kunden der Benelux-Staaten dazu kommen. Als Fernlehrer geht es ebenfalls im Januar los und viele coole Projekte stehen in den Startlöchern. Ein paar Konferenzen stehen bereits, einige Buchungen sind fest und hier kommt sicher noch einiges an Bühnen und Mikrofon-Einsätzen hinzu.

Gesundheitlich geht das Jahr schwieriger zu Ende als es angefangen hat. Während am Anfang des Jahres durchaus doofe Gedanken da waren und vieles im Umbruch war, hatte ich da noch viele andere, positivere Gedanken im Kopf. Hoffnung und so, was den privaten Teil anging. Zum Ende des Jahres ist hier noch viel mehr im Kopf los. Die Kur, die Medikamente und die Hilfe, die ich hier seit langer Zeit in Anspruch nehme, hilft bessere Entscheidungen zu treffen und den Teil, der in mir vernichtet wurde, vielleicht wieder ein wenig zu beleben. Hier arbeite ich fleissig weiter und es sieht schon deutlich besser aus, als z.B. Mitte des Jahres.

Ich habe mir für 2017 sehr viele Ziele gesetzt und nicht sehr viele davon geschafft bzw. erreicht. Die Tour nach Bergen-Belsen setze ich für 2018 erneut auf die Liste, die Interview-Reihe auch. Bratkartoffel kann ich mittlerweile wirklich gut und viele andere Dinge habe ich ebenfalls gelernt und mir beigebracht. In der Küche, am Rechner, für mich selbst. Die Liste der neuen Ziele gibt es Anfang Januar, vielleicht hilft mir der ein oder andere von Euch ja auch wieder, diese zu erreichen.

Es gab in diesem Jahr auch sehr viel Gutes. Das Wohnzimmerkonzert mit Alex Amsterdam, diverse Grillabende und auch die Schottland-Tour hat mir unheimlich viel gegeben. Die Zeit, die ich dort hatte, die Gedanken und die Eindrücke haben mir geholfen vieles anders zu sehen und auch den privaten Teil anders zu bearbeiten. Die Unterstützung durch Familie, meine Kinder und einiger Freunde war und ist wichtig für mich. Wir sind (bis auf den Teil oben) gesund, viele Vorhaben für 2018 stehen und wir machen an das Jahr 2017 in vielen Bereichen einen grünen Haken. Ganz besonders bedanke ich mich für die Unterstützung in dem ganzen Jahr bei ein paar wenigen Menschen. Ihr fühlt Euch zu Recht angesprochen: Danke. Ohne Euch wäre ich vollständig zerbrochen.

Mein Wünsche für 2018: Überleben und neu durchstarten. Für Euch (alle die sich angesprochen fühlen) wünsche ich mir Gesundheit, ehrliche Partner und wenig Arschgeigen in Eurem Umfeld.

Die, die keine Lust mehr auf das “eine Thema” haben, können dann HIER AUFHÖREN zu lesen, aber auch das gehört noch in den Jahresrückblick…. und da es viel war, kommt jetzt auch noch viel Text.


Privat war mein Jahr geprägt durch diesen einen verlogenen, scheinheiligen und eiskalten Menschen. Durch das miese Verhalten, dass dieser eine Mensch als Masche perfektioniert hat (bin gespannt, wie man dies mal irgendwann seinem Nachwuchs erklären will), hat es mich auf vielen Ebenen dahin gerafft. Für die Person kein Problem, denn die Scheinheiligkeit hält auch in diesem Bereich allumfänglichen Einzug. War damals bei der ersten Nummer auch schon so – den ganzen Kram, den man jetzt anderen über mich erzählt inkl. der Emotionen zu mir – das wurde mir damals auch alles erzählt über die Beendigung und die Person davor. Mit der Masche hat es damals geklappt und ich bin drauf reingefallen und jetzt fallen andere drauf rein. Ehrlich: Ihr tut mir ein wenig leid, aber die Erfahrung werdet ihr wenn ihr die Oberflächlichkeit verlasst, sicher selber machen. Fragt einfach mal nach der Wahrheit und seht Euch die Parallelen an … die sind so offensichtlich, dass man da nicht drei Mal hinschauen muss.

Ich für meinen Teil habe in diesem Jahr – trotz allem – noch lange versucht einen gescheiten Weg zu finden. Da die Person aber alles kann (Hoch die Hände), außer einen anderen als ihren egoistischen und selbstsüchtigen Weg zu sehen und zu gehen, vor allem keine Kompromisse eingehen und erst recht nicht irgend etwas gescheit zu klären (feige, verlogen, armselig), haben wir angefangen es eben anders zu klären. Ich habe unfreiwillig den Weg mitgehen dürfen und ein wenig Geld in eine rechtliche Klärung gesteckt. Diesen erbärmlichen Wink habe ich verstanden und gehe ihn jetzt sehr freiwillig von mir aus mit und werde mit großer Freude auch im nächsten Jahr sicher einiges in diesen Weg stecken. Ich freue mich drauf, denn die vielen anderen möglichen Wege sieht diese Person eh nicht. Da stehen eben solche richtig wichtigen Sachen im Vordergrund.

Wie wichtig für diesen Menschen alberne Dinge wie Fussball, Fanclub, Facebook sind und dafür Menschen verarscht, belogen und abgelegt werden, die man als Traumpartner bezeichnet hat, konnte man auch in diesem Jahr wieder sehen und wird sich auch in der Zukunft nicht ändern. Soziopathen handeln so. Arschgeigen auch.

Ja, das wird mir wohl nie wirklich klar werden, sagt aber wirklich alles über diesen Menschen aus.

Viele Verknüpfungen habe ich aufgehoben und “Freundschaften” beendet. Verbindungen die mir nicht gut tun, die den verlogenen Menschen von oben unterstützen und damit meine Werte nicht teilen. Andere Verbindungen wurden zu mir gekappt und damit kann ich ebenfalls umgehen. Darüber hinaus gibt es viele, die nicht einverstanden sind mit dem, wie ich mit der Verarschungsnummer umgegangen bin und umgehe. Das wird gern mal vor irgendwelchen Theken diskutiert und in guter alter Dorftradition wird eher über jemanden getratscht als mit ihm geredet. Das geht mir zu einem Großteil am Arsch vorbei, in wenigen Teilen nicht. Scheint ein gut laufender Trend zu sein, diese feige Art.

Für 2018 steht ein klares Ziel und eine klare Ansage was das alles betrifft: Mit dieser Person und allem was dazu gehört so abschließen, wie die Person es verdient hat. Eine so vollständige Streichung wie es nur geht und sie in Zukunft so behandeln, wie diese es seit Beginn an handelt: Mit größtmöglicher Ignoranz.

Tschüss.

 

 

 

Veröffentlicht von

Thorsten

Thorsten. Geboren 1972. Alleinerziehender Vater von zwei Töchtern und hier privat unterwegs. Ich brauche einen Platz für meine Gedanken, meine Beobachtungen, meine Anmerkungen. Dieser ist hier.

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