Wieder was gelernt2 Min. Lesezeit (ca.)

Gestern, eigentlich war es Zufall, durfte ich mal wieder erleben, was für Geschichten sich Menschen erzählen.

Das Mensch X offenbar eine ganz andere “Wahrheit” erzählt? Bekannt.

Das sie dabei nicht nur Fakten verdreht und vor allem ihr widerwärtiges, feiges und verlogenes Verhalten unter den Tisch fallen lässt? Ebenfalls nicht neu.

Wie Provokationen angekündigt und brav und stolz mit Bildern dokumentiert werden, habe ich mir zwar gedacht, aber schön, dass sich auch das als wahr herausgestellt hat. Hier zeigt sich auch einmal mehr die kranke Fixierung von Mensch X auf dieses Grüppchen und leider auch, dass hier durch Toleranz nicht die Oberflächlichkeit durchbrochen werden mag. Sei es drum. Alles für den Club.

Ja. Es ist wirklich ein Drama, dass Mensch X sich zwar nicht zu schade dafür ist, überall (und vor allem im Umkreis des so wichtigen Fanclubs oder bei Einsätzen für diesen) große Geschichten erzählen kann und sich in das Rechte Licht rücken möchte – aber selbst bis heute nicht in Lage ist, ein gescheites klärendes Gespräch zu führen. Im Kreise der Raute und natürlich im Internet die größte Klappe, aber zu feige sich einer Klärung zu stellen. Zu feige in die Augen zu schauen, die sie so verarscht, belogen, betrogen und vernichtet hat.

So feige muss man erstmal sein. Und so oberflächlich muss man erstmal sein, so etwas auch noch durch Toleranz oder Zustimmung zu unterstützen.

Aber auch das habe ich gerade am Wochenende mal wieder gelernt. Egal, wie verlogen und abgebrüht Mensch X sich sowieso schon gezeigt hat: Es geht immer noch ein Schaufel mehr – und da ja nun bereits wirklich jede einzelne Lüge bestätigt worden ist, geht es um so hemmungsloser weiter.

Ich hab es schon so oft gesagt: Wie man so abgebrüht und eiskalt sein kann und dabei noch grinsend in den Spiegel schauen kann, bleibt mir für immer ein Rätsel.

Bester Kommentar “Was ein schlechter Mensch. Du kannst echt feiern, dass Du sie los bist”.

Ja. Mache ich. Trotzdem wäre ein gescheiter Schnitt gut. Dann würde vielleicht irgendwann Ruhe einkehren. Ich würde sogar alles einstellen was auf anderen Ebenen läuft, würde auch hier nicht mehr so toben – wenn man sich einem Gespräch stellen würde. Aber, ihr ahnt es: zu feige. Siehe oben.

Zugegeben: Wahrscheinlich würde mir das auch schwer fallen, dem anderen in die Augen zu schauen, wenn ich den Mist so angerichtet hätte und mich so verlogen aus der Affäre gezogen hätte. Dennoch: Ich würde es tun.

Egal, so geht das Thema weiter. Auf vielen Ebenen. So schade. Und alles nur weil Egoismus mit Gewalt, feige und verlogen durchgesetzt werden muss.

Armselig.

Veröffentlicht von

Thorsten

Thorsten. Geboren 1972. Alleinerziehender Vater von zwei Töchtern und hier privat unterwegs. Ich brauche einen Platz für meine Gedanken, meine Beobachtungen, meine Anmerkungen. Dieser ist hier.

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