Gedanken #19 – E-Mails aus der Vergangenheit1 Min. Lesezeit (ca.)

Na, da hab ich mich gestern aber mal erschrocken. Per E-Mail kamen gleich zwei Nachrichten aus der Vergangenheit. Einladungen zu einem Termin. Natürlich ein volles Versehen auf das ich nur mit “Ich verzichte, vernichte das Leben des Nächsten” antwortete.

Bei mir hat man es ja hervorragend geschafft und hält wacker an all den ganzen engstirnigen und egoistischen Wegen fest, die alles ins Rollen brachten. Ja, Eiseskälte hat dieser Mensch eindeutig unter Beweis gestellt und es geht mit jedem Tag der ohne Klärung verstreicht auch mit allem anderen weiter. Ja, ja – ich muss loslassen, eine Änderung wird es nie geben. Ja. Seltsam, dass (als ich das alles bereits direkt am Anfang sagte) sich das bis heute knallhart bewahrheit hat. Jede einzelne “Unterstellung” 🙂 … Von der Fixierung auf so wichtige Sachen wie Fußball, Facebook, Whatsapp und Fremdturteleien, über die Heimlichkeiten, Lügen bis hin zur Selbstsucht und zum Egoismus.

Ja. Total bescheuert, dass mich das überhaupt noch interessiert… nur noch wenige Wochen bis zur Kur. Die hat bei anderen Menschen wie eine Gehirnwäsche funktioniert, vielleicht habe ich das Glück ja auch.

Natürlich kam auf meine Antwort keine Antwort. Warum auch. War schon die ganze Zeit zu feige, sich einer Klärung zu stellen – warum die letzten Möglichkeiten nutzen, wenn man einfach, wie ein kleines Kind, Augen und Ohne zu halten kann und so tun kann, als wäre nichts um einfach mit seinem Weg weiter zu machen.

 

Gedanken #18 – Geburtstag und Danke1 Min. Lesezeit (ca.)

Geburtstage bedeuten mir nicht sonderlich viel. Wer kommt der kommt, wer nicht kommt, der kommt nicht. Wer gratuliert, gratuliert – wer es nicht macht, dem hänge ich in der Regel nicht nach.

Natürlich freue ich mich, wenn Menschen an mich denken und gratulieren. Wie sehr sich das heutzutage auf erinnernde Medien wie Facebook bezieht, zeigt sich natürlich auch direkt da. Viele, sehr viele Glückwünsche kamen dort zu meinem Geburtstag rein. Danke dafür. Praktisch, wenn man dran erinnert wird 🙂

Irgendwie werden die anderen Glückwünsche da schnell zu etwas Besonderem. Ich habe – fernab der Social Media Welt, die für manche mittlerweile alles bedeutet und dafür Bedeutenderes aufgeben – dieses Jahr sehr viele Glückwünsche auf anderen Wegen bekommen. Menschen, die angerufen haben, Post- und Glückwunschkarten geschrieben haben, Pakete vor die Tür gestellt haben, sogar im Einkaufsladen auf mich zu kamen oder im Laufe des Tages direkt bei mir gratulierten. Vielen, lieben Dank für alle Glückwünsche.

Die Überraschung war mir sicher auch beim Kundentermin ins Gesicht gehämmert, als hier ein Kuchen mit Ständchen beim Termin serviert wurde. Kleine Aufmerksamkeit – große Wirkung.

Es geht (ja, für manche nicht, aber die haben auch echt andere Probleme) also auch persönlicher, als schnell mal zu schreiben. Ohne WhatsApp. Ohne Facebook. Ja, das ist auch nett, aber das andere ist heute offensichtlich etwas besonderes.

Ich bedanke mich bei allen (egal auf welchem Weg) und stelle mein Verhalten zur Gratulation vielleicht noch weiter um. Auf das es für andere ebenso besonders ist, wie für mich.

Danke! Für die Gratulationen und für die Erinnerung daran, dass man selbst auch anders sein muss um nicht nur einer von vielen zu sein.

Gedanken #172 Min. Lesezeit (ca.)

Ach, eigentlich sollte man sich über manche Sachen einfach nur noch kaputt lachen 🙂

Da wird man schon von anderen angesprochen, welch wundersame Verbindungen sich seit geraumer Zeit online zwischen Menschen offenbaren und wie offensichtlich manche Anbiedereien sind. Ja. Wahnsinn und vor allem, dass diese auf das verlogene Getue auch noch reinfallen 🙂 Die Scheinheiligkeit einer feinen Welt mag man dank ein paar netter Bilder glauben, aber auch das entzieht sich mittlerweile jedes Verständnisses.

Ja. Ich für meinen Teil kann nur immer wieder eines sagen: Dieser Mensch entzieht sich jeder Klärung, hat sich nach jahrelanger Beziehung auf erbärmliche Art und Weise verdrückt, weil ihm die Lügen um die Ohren geflogen sind und er nicht in der Lage war, sich diesen mit Kompromissen und klaren Worten zu stellen. Bis heute. Nicht in der Lage war, Kompromisse zu suchen, zu finden oder einzugehen – nicht einen Hauch von seinem Weg abweichen kann und konnte. Nicht einen Hauch.
Nicht in der Lage war, Fussball, Facebook und Heimlichkeiten anderen Prioritäten zuzuordnen als einer Partnerschaft. Nicht in der Lage war einer Beziehung mehr als ein paar Stunden in der Woche zu widmen. Nicht in der Lage war und ist, einen ehrlichen und gescheiten Weg zu finden. Jede “Unterstellung” bis heute unterstrichen und bewahrheitet hat. Selbst die letzte Lüge wird fallen oder ist es bereits. Der Mensch, ein Meister der Lüge und der Heimlichkeit wird es wissen.

Das Meisterstück. Abgelegt. Erneut.

Zum wiederholten Mal. Verlogen. Selbstsüchtig. Fixiert. Scheinheilig. Erbärmlich.

Ja. Das es da draussen Menschen gibt, die weiter auf das scheinheilige Getue reinfallen ist nicht mein Problem. Mein Problem ist, dass der Mensch nicht in der Lage ist, die Dinge zu klären.

Ich drücke Euch die Daumen. Passt auf Euch auf, kommt nicht selbst unter die Räder.

Für mich aber ist eines mittlerweile Glasklar: Ich hätte mich niemals mit diesem Menschen einlassen dürfen und es ist mehr als schade, dass ich so was sagen muss. Wer sich so verdrückt, sich so verhält, sich so jeder Klärung entzieht … ach, da fällt einem bald gar nichts mehr zu ein.

Gut, dass zumindest die anderen offenen Fragen durch andere Instanzen geklärt werden. Wenigstens etwas.

 

 

 

 

Ein Buchprojekt – Das Kneipenquiz1 Min. Lesezeit (ca.)

Ach, ein Buch. Ja, ich hatte schon mal einen Vertrag für ein Fachbuch und dank vieler Umstände im privaten ist es da auch nicht zu gekommen. Musste es sausen lassen. Echt doof. Unangenehm. Schade. Alles. Auch dafür, Danke.

Seit geraumer Zeit denke und schreibe ich dennoch wieder. An einem Buch über unser Kneipenquiz. Sicher wäre im Moment wesentlich naheliegender ein Buch mit einem Titel “Schlussmachen für Arschlöcher – eine Anleitung, wie man garantiert jede Liebe vernichtet”, “Mit Ego und Selbstsucht todsicher einen Partner verarschen” oder “Ich mach’ mir die Welt – Widdewidde wie sie mir gefällt – Mit Lügen den Traumpartner loswerden” zu schreiben. Naja, vielleicht in der Zukunft. Noch ist ja auch diese Farce nicht vorbei.

Im Moment nervt mich die Scheinheiligkeit und das fromme Getue zwar immer noch, aber da musst jeder selbst mit klar kommen und eine Stelle schafft das überragend. Sagt einiges über die Eiseskälte aus. Wie das funktioniert, werde ich wohl nie verstehen.

Ich schreibe also am Kneipenquiz Buch weiter – ob es irgendwo erscheinen wird, weiß ich noch nicht. Im Zweifel verlege ich es halt selbst. Irgendwo wird es sicher für Menschen lesbar sein. Natürlich wird auch dieses nicht so weiter geschrieben, wie ursprünglich geplant. Einige Sachen streiche ich da noch raus – wie Erwähnungen, ein Danke oder ein mal gegebenes Interview. Hier frage ich demnächst (fast) jeden noch mal neu an.

Einen ganzen Teil habe ich schon, aber vieles fehlt noch. Mal schauen, aber eigentlich hätte ich es dieses Jahr gern fertig. Ob ich es schaffe? Wir werden sehen.

Gedanken #16 – Aufräumen und Erinnerungen löschen2 Min. Lesezeit (ca.)

Aktuell räume ich viel auf. Freundeslisten, Verbindungen, Kontakte, digitale Lesezeichen und vieles mehr. Auch Fotos. Auch Erinnerungen.

Fotos auf meinem Smartphone und meiner Kamera sichere ich regelmäßig in verschiedenen Systemen. Manche habe ich in der Cloud, andere auf externen Datenträgern und nur wenige habe ich immer dabei. Gerade auf meinem Smartphone lösche ich sehr regelmäßig und seit den Ereignissen in dem letzten Jahr, auch sehr vieles aus der Vergangenheit. Derzeit habe ich nur noch ca. 100 Bilder auf meinem iPhone.

Fotos sind Erinnerungen und viele davon will ich los werden. Löschen. Auslöschen. Vergessen.

Mit Fotos geht das natürlich schneller, einfacher. Wenn sie weg sind, sind sie weg. Nicht mehr da. Auf Instagram habe ich das vor einer ganzen Weile schon gemacht. Alle Bilder gelöscht. Alle Verbindungen gekappt. Neu gestartet – ohne die ganzen Bilder aus gemeinsamen Zeiten. Ohne die tägliche Erinnerung an den Verrat und die Verarschung, die das egoistische und selbstsüchtige Verhalten einer Person mit sich bringt und gebracht hat.

Schön wäre es, wenn es mit anderen Erinnerungen genau so passieren könnte. Da gibt es ein paar Jahre, die ich einfach loswerden würde, denn auch die guten Erinnerungen sind dank des Verhaltens mancher Menschen nur eins: schmerzhaft. Vielen Dank auch dafür.

Innerhalb von Facebook geht das Löschen recht leicht. Unter dem Punkt “An diesem Tag” spült das Lieblingsmedium vieler täglich alte Erinnerungen hoch. Hier lösche ich mittlerweile sicher 20% jeden Tag. Manchmal auch nur die Kommentare mancher vergangenen Kontakte. Zum Beispiel jener, denen Facebook so wichtig ist, dass sie hier ihren Partner belügen, verheimlichen, sich anderen an den Hals schmeißen, offen und offensichtlich an andere anbiedern und es als so wichtig einstufen, dafür (und für andere Banalitäten wie Fußball und Co.) auch ihren Traumpartner zu verarschen und die Beziehung an die Wand zu nageln. Mensch gibt´s. Ja. Solche zu vergessen wäre toll.

Die Matrix-Pille wäre was. Geht leider auch nicht und so bleibt es einfach dabei, dass erstmal der ganze Rest gehen muss. Bilder, Fotos, Dinge.

Verbrennen. Verschenken. Wegschmeißen. Vernichten. Löschen. Zerschneiden. Ausblenden.

Wahnsinn, was das egoistische, fixierte, selbstsüchtige und verlogene Verhalten einzelner alles kaputt machen kann.

Ich hoffe, irgendwann ist alles gelöscht.