Abenteuer Kur #5: In ein paar Tagen geht es los37 sec Lesezeit (ca.)

So langsam geht es auf die “Zielgerade”. Zwar packe ich noch keine Sachen, aber die Vorbereitungen laufen. Medikamente bestellen, Atteste besorgen, Schulsachen organisieren, Bücher für die Zeit bestellen etc. – tja, muss alles sein.

Ich war noch nie zur Kur und bin auf das Programm dort sehr gespannt. Nachdem, was ich auf dem Fragebogen alles angekreuzt habe, werden es volle Tage und das ist gut. Ich hoffe, ich kann dort endlich einen Weg finden, alles hinter mir zu lassen und das erbärmliche Verhalten als das abzutun was es ist: lächerlich, peinlich, armselig.

Damit mir nicht zu langweilig wird, nehme ich einen Stapel Bücher mit und habe ein paar weitere Kurse auf einer Lernplattform gekauft. Zudem will ich über ein paar andere Sachen nachdenken und schauen, wie ich 2018 für mich gestalten möchte.

Abwarten. Jetzt kommt erstmal Schlänger Markt.

 

Gedanken #303 Min. Lesezeit (ca.)

Stell Dir vor Du bist ein Arsch.

Ein Mensch, der über Leichen geht. Mit Deinem Egoismus, Deiner Selbstsucht für Albernheiten wie Fußball, Fanclub oder sogar so einem Mist wie Facebook und Whatsapp Deinen Partner verarscht, belügst oder sie als so wichtig einstufst, dass es für die angebliche Liebe Deines Lebens nicht mal für 5-6 Stunden Zeit in der Woche reicht. Stell Dir vor, Du bist so eine armselige Seele, dass Du es nicht mal schaffst, eine Beziehung gescheit zu beenden, sondern feige und ohne gescheite Klärung per E-Mail (immerhin … bei anderen gab es NOCH SCHLIMMERE Enden. Vielleicht. Man weiß es nicht.). Ein Schelm wer böse die Parallelen zu dem Cut vor Jahren dabei sieht. Stell Dir vor, Du bekommst die Klärung selbst nach Monaten, nach einem Jahr nicht auf die Reihe. Während Du den Rest des Lebens in voller Gänze nach genau dem Schema lebst … na klar .. genießt. Hauptsache Fussball. Hauptsache Feiern. Hauptsache Party. Hauptsache Fanclub. Hoch die Tassen. Hoch die Hände. Wie Du bist, gibst Du bei jeder Gelegenheit anständig Gas. Den angeblichen Partner für´s Leben hast Du seelisch hingerichtet, aber das juckt Dich nicht. Hat es während der Zeit nicht interessiert, interessiert Dich nach der Zeit nicht. Du bist das Einzige was zählt. Ohne Rücksicht. Ohne Antworten. Die “Vorwürfe” hast Du alle bestätigt. In jedem Punkt hat der “Kritiker” recht behalten.

Wirst Du jemals begreifen, was Du da angerichtet hast? Nein, sicherlich nicht. Dein Trotz, den Du in so vielen Situationen vorher gezeigt hast, wird auch dieses Mal in Einklang mit Deiner kümmerlichen emotionalen Intelligenz und Bindungsunfähigkeit dafür sorgen, dass Du #jetzterstrecht Gas gibst. Den Menschen zeigen willst, was Du (jetzt) alles kannst (obwohl Du es vorher genau so und ohne Rücksicht getan hast).

Und jetzt dreh den Spieß um und denk aus der Sicht derjenigen, die Du verarscht hast. Ich weiß, kannst Du nicht. Konntest Du vorher auch nicht. Trotzdem, nehmen wir an, Du könntest Dich in andere versetzen. Probier es.

Denkst Du das Gleiche wie ich? Denkst Du auch: Verarsch doch die ganze Welt? Denkst Du “Mach doch.” oder “Du fehlst mir nicht, denn Du bist es seit dem Bekanntwerden Deiner ersten Lügen nicht wert, dass ich mich weiter für Dich verrückt mache”? Denkst Du jetzt auch: “Verarsch den Nächsten, die ganze Welt, zeigt doch denen, die so oberflächlich sind und Dir die scheinheilige Welt abnehmen, was sie sehen wollen”?

Mach doch 🙂 Du wirst – wenn Du Glück hast – irgendwann sehen, was für Scherbenhaufen (ja, Mehrzahl) Du hinterlassen hast und was für ein erbärmlich egoistisches Leben Du geführt hast. Wenn Du Glück hast, es irgendwann zu begreifen. Wenn nicht, wirst Du Deinen selbstsüchtigen Weg genauso weitergehen. Weiterhin jedem anderen die Schuld an jeglichem Scheitern geben. Dich als Opfer sehen … und Dich in der letzten Stunde eher fragen, ob Du nicht noch ein beschissenes Fußballspiel hättest mehr sehen sollen, als einen Fehler in Deinem Umgang mit Partner zuzugeben … statt Deinen Egoismus zu relativieren und Deine Beziehungsunfähig abzulegen. Aber wir wissen beide: Das wird nicht passieren. Denn Du denkst noch immer, Du hättest nur den einen Weg gehabt. Es hätte nur zwei Wege geben. Deinen und den Falschen. Blind für die hunderte von anderen Wegen.

Stell Dir vor, Du wärst so Arsch.
Stell Dir vor, Du tust mir leid. Ganz ehrlich. Deine Feigheit, Dein Trotz, Deine Beziehungsunfähigkeit, Deine Selbstsucht kotzt mich an.

Stell Dir vor es wäre mir, wie Dir, egal. Dann wäre es gut.

Ist es aber nicht und auch wenn es weh tut … ich bin froh, dass es mir nicht egal ist.

Gedanken #29 – … und noch immer: Lächerlich2 Min. Lesezeit (ca.)

Ich habe schon zigfach über die Scheinheiligkeit mancher geschrieben, mich darüber aufgeregt, wie bescheuert manche sein müssen, das scheinheilige Bild einer, dieser speziellen, heilen Welt zu glauben.

Natürlich ist das bitter und natürlich lache ich mich mittlerweile einfach nur noch kaputt über so manche, gerade aber über explizit diesen einen Menschen. Statt sich einer Sache zu stellen (komisch, bei allem anderen wofür man Applaus bekommt und einfordert, geht das … likegeil halt), geht man einer Klärung aus dem Weg. Feige, albern und erbärmlich.

Aber: Auf dicke Hose machen, sich Weltmännische geben, sich anderen Ängsten stellen und einen von “das Leben genießen” erzählen. Und darauf fallen weiter welche rein? Ernsthaft? Wie dämlich – oder – wie oberflächlich muss man eigentlich sein, um auf solche Nummern weiter herein zu fallen? Warum schreibt der Mensch nicht einfach mal dabei, wie erbärmlich man sich diverse Male anderer Menschen entledigt hat? Wie man sich peinlich und feige jeglicher Klärung entzieht und gerne einfach andere stehen lässt? Sich als Opfer darstellt, aber in Wahrheit der ist, der alles durch Lügen, Heimlichkeiten, Betrug und Co. angerichtet hat. Damals wie heute? Genau … das lächerlich aufrechterhaltene Bildchen der netten Fassade würde bröckeln…

Ich erzähl Euch was: Dieser Mensch hat verarscht, betrogen, belogen. Hat mich an den Rand des Lebens gebracht. Hat mit unmenschlichem Verhalten, absoluter Beziehungsfeindlichkeit, Egoismus und Selbstsucht so vieles zerstört und läuft durch das Leben, als hätte man nur den falschen Parkplatz genommen. Was dieser Mensch an Schaden angerichtet hat … und ein Publikum klatscht bei einem netten Bildchen Applaus und fällt darauf rein. Oder sind so oberflächlich, dass, die Nummer tatsächlich noch zieht. Bloss keinen Blick hinter die Kulissen. Ebenso peinlich.

So scheinheilig einen auf Familienmensch machend. Die Wahrheit ist eine andere. Scheinheilig und lächerlich. Feige und erbärmlich. Aber: wer es braucht…

Ich habe meine Konsequenzen gezogen und mehrfach gesagt: Ich mache keine Geschäfte mehr mit Menschen, die so ein widerliches Verhalten unterstützen, ich pflege keine Bekanntschaften oder Freundschaften mehr, zu Menschen, die so eine Oberflächlichkeit an den Tag legen das dieses Verhalten toleriert. Da kann der eine Mensch ebenfalls stolz drauf sein, wie auf die ganzen Glanztaten der Vergangenheit – weitsichtig genug ist er sicher nicht und wird sich diesen Dingen ebenso weiter hingeben, wie der krankhaften Fixierung auf lächerlichen Scheiss wie Fanclub, Fussball und Facebook. Hauptsache eine glatte Fassade … und andere wissentlich weiter mit in diesen Sog einbeziehen.

Ich für meinen Teil lache über diese Nummern, rege mich kaum noch darüber auf und wünsche denen, die das “Vergnügen” haben, sich temporär in dem Dunstkreis zu bewegen, viel Spaß. Die Vergangenheit zeigt, dass es nur temporär sein wird.

Ich hoffe, für die, die als nächstes dran sind – auf der Strecke bleiben werden – das sie es besser verdauen und nicht so einen auf die Mütze bekommen, wie die aus der Vergangenheit.

 

Jubiläumskonzert – Tickets gewinnen – Highland Dragon Pipe Band2 Min. Lesezeit (ca.)

Das ich Musik mit Dudelsäcken mag, ist spätestens seit meiner Schottland-Tour und meinem Besuch des Royal Military Tattoos kein Geheimnis mehr, oder?

Meine Reise hat in der Tat aber noch viel mehr dazu beigetragen. Nein, es ist natürlich nicht so, dass jetzt nur noch schottische Musik bei mir läuft (obwohl… Amy MacDonald kann ich den ganzen Tag hören…), natürlich spiele ich nach wie vor alles andere was ich mag, entdecke Neues und erfreue mich an Altem. Dennoch: Seit der Schottland-Tour hat sich auch hier ein bisschen was verändert.

Schön während meiner kleinen Reise habe ich Euch auf einen anderen Blog aufmerksam gemacht. Markus, ein alter Klassenkamerad, fuhr mit seinem Rad etwa zur gleichen Zeit durch Schottland (er nahm sich dafür deutlich mehr Zeit als ich). Markus kenne ich seit alten Schultagen, also schon eine ganze Weile – was ich allerdings erst im Laufe der letzten Jahre mitbekommen habe: er spielt bei der Highland Dragon Pipe Band. Na, alleine das finde ich schon super und absolut interessant. Seiner Einladung zu einer Probe werde ich sehr gerne irgendwann folgen, auch wenn ich jetzt leider schon weiß, dass es für mich nicht in Frage kommen wird, ein Instrument zu spielen. Zu wenig Zeit zum Proben – aber vor allem: deutlich zu wenig Talent für jede Art von Musik. Leider.

Markus hat meine Schottland-Berichte ebenfalls gelesen und wollte mich als „Dankeschön“ zu dem Jubiläumskonzert der Highland Dragon Pipe Band einladen. Das findet am 02. Dezember 2017 in Hövelhof statt. Saucool und was für eine tolle Geste. Aber … genau, ihr ahnt es schon … ich kann nicht teilnehmen, also sagte ich Markus und der Einladung dankend ab.

Jetzt kommt der coole Teil der kleinen Geschichte… Da ich nicht kann, läd die Band zwei von Euch ein. Wenn Ihr wollt und das Glück habt, gezogen zu werden. Für Euch also, stellt die Band zwei Eintrittskarten für das Jubiläumskonzert bereit – und da ich ein Freund von Partnerschaften bin und davon, dass man Sachen gemeinsam macht: lege ich zwei Karten drauf. Wir verlosen also gemeinsam 2 x 2 Karten zu dem Jubiläumskonzert.

Was Ihr machen müsst um dabei zu sein? Hier in dem Formular die Daten eintragen und mitmachen – bis zum 31. Oktober 2017 sammele ich alle eingehenden Nachrichten und am 01.11.2017 lose ich nach dem Zufallsprinzip (random.org) aus und benachrichtige die GewinnerInnen und sende die Karten raus.

Danke an Markus und die Band … Ich hoffe, Ihr habt Spaß.

Mitmachen und Gewinnen (vielleicht) – viel Glück!


Abenteuer Kur #4 – ich kann mich nicht entscheiden1 Min. Lesezeit (ca.)

Sonntag Vormittag und ich habe mal wieder zwischendurch Zeit für den Kur-Fragebogen.

Bei manchen Fragen muss ich wirklich nachdenken – da ich körperlich in “Schuss” bin und mich nur gelegentlich mein Rücken ausbremst, sind die Fragen die leichteren. Für die Kur muss ich neben einem medizinischen Schwerpunktangebot, auch ein psychologisches Gruppenangebot auswählen.

Das medizinische Angebot ist für mich also klar. Ich wähle “Rücken”. Rückentraining, Bewegungstherapie, sportlicher Vortrag, Massage, Aquatherapie. Eine einfache Wahl.

Der psychologische Teil? Da ist es für mich schwer. Klar ist: Ich komme mit der beschämenden Art und Weise nicht klar, wie sich eine bestimmte Person aus meinem Leben verdrückt hat. Komme damit nicht klar, wie man so egoistisch und selbstsüchtig ein Leben führen kann, so beziehungsunfähig sein kann und – nicht nur hierbei – Entscheidungen auch während der gemeinsamen Zeit getroffen hat. Wie man so verlogen und scheinheilig sein kann. Wie man so etwas wegwirft und so einen albernen Scheiss wie Facebook, Fußball und Fanclub so hoch stellt, dass man es gerade mal schaffte, fünf/sechs Stunden in der Woche für die angebliche Liebe des Lebens zu erübrigen. Wie man so eiskalt, herzlos und skrupellos sein kann und sich nicht mal um eine gescheite Klärung bemüht. Jedem Angebot und jedem Kompromiss aus dem Weg geht. Nein, damit kommt ich nach wie vor nicht klar und habe jeden Tag damit zu kämpfen.

Was aus dem Angebot sollte ich also wählen, um hier weiter voran zu kommen?

  • Gruppe Stressbewältigung? Das kann ich eigentlich ganz gut – unter Druck funktioniere ich in der Regel.
  • Gruppe Selbstfürsorge? Vielleicht.
  • Gruppe “Das Leben gewinnt” und Achtsamkeit? Definitiv in der engsten Wahl.
  • Gruppe Entspannung und Erholung? Vielleicht.

Ich weiß es nicht und ich kann im Moment noch nichts ankreuzen. Ein paar Tage habe ich ja noch, bis der Fragebogen zurück sein muss.