Fehler und ein gescheiter Umgang damit?2 Min. Lesezeit (ca.)

Wir alle machen Fehler und bedauern so manches was wir getan haben. Dinge, die wir anders machen würden, wenn wir noch einmal vor derselben Entscheidung stünden. Ich bedauere am Meisten nicht für Dich da gewesen zu sein. Meine Entscheidung hat Dich wahrscheinlich auf eine Weise verletzt, die ich nie verstehen werde. Aber, wenn Du dafür bereit bist, würde ich gern versuchen die Dinge zwischen uns in Ordnung zu bringen. Es wird sicher nicht einfach, aber sind die wirklich wichtigen Dinge eigentlich nie.

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Hammer, was wahre Worte. Die könnte ich genauso sagen und genauso müsste ich sie mal hören. Um sie sagen zu können, müsste man aber verstehen und einsehen, dass man Fehler gemacht hat. Das wäre eine Grundvoraussetzung. Bei mir fehlt die nicht – in vielen Dingen habe ich meine Fehler gemacht (und hundertfach gesagt), andere haben mit Einsicht ihre Probleme. Da stehen viele Dinge vor der Einsicht – zum Beispiel ein echtes Ego-Problem, mangelndes Beziehungsgefühl, mangelnde Liebe, wichtigere Sachen und falsche Prioritäten. Fehler eingestehen? Klar. Schwer, aber machbar.

Was bei den anderen nicht geht? Keine Ahnung. Das lässt sich nur mutmaßen. Warum sollte man sich den wirklichen und tiefen Gefühlen widmen, wenn man auch oberflächlichen Kram auf Facebook liken kann oder warum sollte man Kompromisse schließen, wenn man doch lieber sein eigenes Ego über alles stellen kann? Wenn Menschen dabei auf der Strecke bleiben ist das absoluter Schmerz, aber da draussen gibt es ebensolche Menschen, die Freundschaften und Liebschaften fürs Leben offenbar genauso schnell abhaken, wie ein Glas Wasser getrunken ist. Kompromisse braucht man nicht, bzw. nur, wenn der andere sie eingeht. Sich selbst ein Stück bewegen oder einfach mal zeigen, dass man nicht so ist, statt es immer wieder zu bewahrheiten? Unmöglich. Leider.

Fussball, Feier, Freunde, Facebook, Fotos – in beliebiger Reihenfolge und sicher noch zu ergänzen – wichtiger als Liebe, Versprechen, Ehrlichkeit, Kompromisse und Transparenz. Fängt alles nicht mit F an, vielleicht liegt es daran.

Alle Wege wären so einfach gewesen, doch nur einen gab es. Die Worte wären so einfach. Aber Sturheit, Trotz, Egoismus, Kälte, Eigensinn und Kompromisslosigkeit verhindern Einsicht und Entgegenkommen. Warum? Das weiß ich nicht. Ich wurde auf dem Weg nur mitgeschleift und nichts war in der Lage den Weg zu verändern.

Meine Fehler: Vorhanden. Groß und sicher auch zahlreich. Reaktionen, aber nichts, was man nicht geschafft hätte. Aber auch da müssen sich eben mindestens zwei Seiten aufeinander zu bewegen. Wenn die eine Seite vor anderen mit Finger in den Ohren davon läuft ist das Signal klar. Und auch, womit man es zu tun hat. Schade und tatsächlich nichts, was sich ändern wird. Wie auch alles andere nicht. Immer wieder bestätigt, immer wieder bewiesen. Leider.

Ich bedauere am Meisten, dass ich nicht in der Lage war Dich zur Ehrlichkeit und zur Einhaltung Deiner Versprechen zu bewegen. Das ich es nicht geschafft habe, mir einen Platz in den oberen Prioritäten zu erarbeiten. Das werde ich mir ein Leben lang vorwerfen.

Aber, wenn Du dafür bereit bist, würde ich gern versuchen die Dinge zwischen uns in Ordnung zu bringen. Es wird sicher nicht einfach, aber sind die wirklich wichtigen Dinge eigentlich nie.

Wird nicht passieren, da Du nicht bereit bist – aber ich wäre es. Deswegen steht es da. Deswegen passt das Zitat.

Verlust – alles andere sollte mir egal sein1 Min. Lesezeit (ca.)

An Tagen wie diesen wird mir wieder bewusst, wie scheissegal mir das Verhalten einzelner Egoisten und auf Facebook, Instagram und total wichtige Sachen wie Fussball fixierte, soziopathisch handelnde Menschen tatsächlich sein sollten. Eigentlich sollten solche mir sogar leid tun. Sei es drum.

Menschen sterben. Einer aus meiner engen Verwandtschaft musste gestern gehen. Plötzlich. Unerwartet. Ich bin traurig und es fühlt sich jedes Mal schlimm an, wenn ich meinen Kindern davon berichten muss, dass ein weiterer Mensch in ihrem Leben fehlen wird. Sicher, die Einschläge kommen näher, je älter wir werden. Es ist der Lauf der Dinge. Doof, traurig und vieles andere ist es trotzdem.

Mit dem nun Verstorbenen verbinden mich viele gute Erinnerungen. Sie sind in mir drin und ich teile sie mit meinen Kindern und den Menschen, die mir nah sind. Nach dem Tod meines Vaters, mit dem man mich allein ließ, hat sich meine Art zu trauern verändert. Ich muss mit vielen Dingen allein klar kommen und es ist mir bewusst, dass Menschen sterben. Doof ist es trotzdem. Früher habe ich viel mehr geweint. Heute achte ich darauf, wer meinen Schmerz sieht. Eine Nebenwirkung der Verarschung.

Ich wünsche Euch, dass Ihr jederzeit einen Partner an der Seite habt, der für Euch da ist, wenn jemand stirbt. Der stark genug ist, Gemeinsamkeit über sein Ego zu stellen. Der in der Lage ist Kompromisse einzugehen um gemeinsam zu wachsen, Talsohlen zu durchschreiten und Gipfel zu erklimmen. Vor allem aber, dass ihr genug Zeit mit Menschen habt, die Euch tatsächlich etwas bedeuten und die in der Lage sind, Prioritäten auf wichtige, statt alberne, belanglose und nebensächliche Dinge zu setzen.

 

Gedanken #51 Min. Lesezeit (ca.)

Irgendwie ist es schon fast cool zu sehen, wie sich das angebliche Bild von angeblichen Unterstellungen Tag für Tag neu zusammensetzt und vervollständigt. Wie offensichtlich Dinge sind, werden und geworden sind. Zeit. Früher angeblich nie da. Ein Kampf um Minuten. Heute geht ein täglicher Ritus. Der Gang nach draussen. Ausschweifend. Um den Block. Überspielend. Aus anderen Gründen. Vortäuschend? Heimlichkeit auch hier das höchste Gut? Wie immer eigentlich. Prioritäten gesetzt. War immer so. Bleibt so. Wird immer so sein.

Veränderung ist böse. Das Böse.

Schade, dass es so ist. Schade, dass man es glaubt. Schade, dass man das nötig hat.

Los, komm auf die dunkle Seite. Wir haben Kekse. Und Kippen. Hier wird sich in die Tasche gelogen und andere lassen sich vor den Karren spannen.

Nein, komm auf die helle Seite. Hier gibt es Dinge, die mehr sind als Schein. Hier zählt mehr als ein Brandmal.

Gratwanderungen und “Fähnchen im Wind”-Spiele sind so albern wie das Setzen seltsamer Prioritäten. Wie Verrat. Es ist nicht “schön”, gegen den Wind zu wachsen – es ist gut einen gescheiten Mittelweg zu finden. Aber dafür müßte man ja was tun. Etwas anpacken. Etwas ändern. Kompromisse eingehen.

Vergebene Liebesmüh. Von Anbeginn an. Nie gab es einen anderen Weg als den Einen. Weil der Rest wichtiger war. Wichtiger ist. Immer wichtiger bleiben wird. Immer gesagt. Immer widersprochen. Täglich bewahrheitet. In jedem einzelnen Punkt.

Wie offensichtlich. Wie schade. Wie traurig. Wie dumm.

Tattoo – ein ewiger Wegweiser1 Min. Lesezeit (ca.)

Braucht man ein Tattoo? Nein, sicher nicht. In all den Jahren die ich nun auf dem Buckel habe, fand ich diverse Tattoos immer mal schön. Einige wirklich richtig gut. Einen Teil davon davon habe ich geliebt.

Doch hinter Tattoos steht für den Träger oft noch mehr, als das Zeichen an sich zu erkennen gibt. Bei manchen kommt man erst viel später hinter die ganze Wahrheit und wie sehr der Träger zu diesem “Brandzeichen” steht, was es für sein Leben und die Menschen in seinem Leben bedeutet. Bei manchen ist es Symbol für krankhafte Fixierungen, ein klares Zeichen für Prioritäten in seinem Leben, schlichter Körperschmuck oder auch nur ein Symbol für irgendwas. Sei es drum, soll sich jeder seine Haut so verzieren (oder verschandeln) lassen, wie er/sie will.

Ich habe mich auch bemalen lassen. Eine Kombination aus Elementen mit einem eingebundenen Vegvísir. Deutlich und immer vor Augen wird es mir den Weg weisen, mich daran erinnern, wie sehr ich mich verlaufen, wie sehr ich (dämlicherweise) vertraut und auf das verlassen habe, das versprochen wurde. Und daran, dass das alles schlussendlich gebrochen und verraten wurde. Alles.

Leider nutzen da auch scheinheilige Bilder und Texte von der Hoffnung auf sich wieder öffnende Türen nichts. Verrat und Wortbruch bleibt es. Den Arsch müsste man selber hoch bekommen und den Schritt gehen. Aber solchen Menschen fehlt es wohl an vielem.

Ich verlaufe mich nicht mehr.

Vielleicht hilft das Vegvisir. Ein Wegweiser. Ein Kompass. Eine Erinnerung.

Gedanken #42 Min. Lesezeit (ca.)

In dieser Woche war es soweit – Schwarz auf Weiss kam der Beleg dafür, dass man mit verdrehten Wahrheiten, Lügen und scheinheiligem Getue nicht durchkommt. Aber: ändert das was? Nein. Natürlich nicht. Deswegen wird es trotzdem keinen gescheiteren Weg geben. Leider. Ich hatte und habe immer noch den Gedanken im Kopf, dass man es gescheiter hätte hinbiegen können. Geht aber nicht, bzw. will und wollte man nicht. Von Anfang an nicht.

Nicht, weil ICH das nicht will. Nein. Die bereits erfolgreich erprobte Masche wird gnadenlos weiter durchgezogen.

Ich bekomme es in meinen Kopf nicht rein. Nein, werde ich wohl auch nie, aber das ist auch nicht mehr wichtig. Wichtig ist, dass ich es AUS meinem Kopf bekomme. Alles. Das Menschen so handeln, so agieren, sich so verhalten … andere auf so eine Weise ablegen, sich so perfide aus der Verantwortung ziehen und sich bloss keinem gescheiten Weg stellen.

Argument Angst? Ja, hätte ich auch. Vor mir selbst, wenn ich so eine Scheisse abgezogen hätte. Vor nichts anderem.

Das alles muss raus aus meinem Kopf, denn es wird sich nichts ändern. Habe ich vor vielen Monaten schon gesagt und hat sich – wie so vieles –
bewahrheitet. Ja, mir war auch das damals schon klar und es war auch damals schon wahr. Im Laufe der Zeit hat sich daran exakt nichts geändert und … ganz im Gegenteil.

Das was geblieben ist, ist, dass alles so eingetroffen ist, wie lange vorher gesagt. Manche Sachen und Menschen ändern sich halt nicht. Schade. Unglaublich schade. Immer noch.

Ich arbeite mit Menschen, Medikamenten und Methoden daran, dass ich das alles aus dem Kopf bekomme. Die verantwortlichen Menschen vergesse oder zumindest dafür sorge, dass sie mir endlich irgendwann egal werden. Noch gelingt das nicht. Schwere Sache. Extrem schwer, denn davor war das etwas ganz Großes. Für mich zumindest. Andere schaffen das mit dem Vergessen und Ablegen dagegen wirklich im Vorbeilaufen. Beim Zähneputzen, beim typischen und regelmäßigen EgoTrip, beim geselligen Spaziergang am See oder der täglichen Runde um den Block. Wo auch immer. Abgehakt. Abgelegt. Vergessen. Auf geht´s in das nächste Abenteuer. Scheiss drauf. Was jucken mich meine Worte und Versprechen aus der Vergangenheit.

Wie im Wartezimmer: Der Nächste, bitte!

Ich kann das nicht.

Es wird dauern. Alles. Immer noch Ewigkeiten. Es wird viel Arbeit. Vielleicht hilft auch die Kur. Soll bei manchen ja wie ne Gehirnwäsche wirken.

See you.