Jeden Tag1 Min. Lesezeit (ca.)

… denke ich zigfach daran, dass heute der Tag ist, an dem Mensch X endlich versteht. Klar wird, was für einen Mist sie angerichtet hat und wie mies die Aktionen waren. Wie arm diese Masche ist. Wie erbärmlich ist es, den angeblichen Partner fürs Leben für so albernen Scheiss aufzugeben.

Jeden Tag. Mehrfach.

Jeden Tag sieht man die Bestätigung. Jeden Tag bekomme ich die Gewissheit, jeden Tag neue Erkenntnisse über verbreitete Lügen, über Lügen die auch während der gemeinsamen Zeit waren. Jeden Tag ein paar Menschen, die auf die Nummer weiter reinfallen. Sich vor den Karren spannen lassen. Sich der Oberflächlichkeit hingeben, weil sie sich nicht für die Tiefe interessieren oder warum auch immer.

Jeden Tag zeigt sich klarer, was Mensch X wirklich wichtig ist. Mensch X. Fanclub. Fußball. Facebook. Jeden Tag wird klarer, dass wir nie eine Chance hatten. Das von der Seite aus alles Lüge gewesen sein muss. Sonst hätte man nie so gehandelt. Wäre nie so vorgegangen. Hätte nie so gelogen. Hätte nie so verheimlicht. Wäre nie so egoistisch gewesen. Hätte niemals über den Kopf alles im Alleingang gemacht und entschieden.

Jeden Abend wird mir klar, dass heute wieder nicht der Tag war, an dem Mensch X versteht.

Jedes Mal weiß ich dennoch, dass der Tag kommen wird. An diesem Tag möchte ich sicher nicht tauschen.

Ich finde es immer noch schade. Ich bin immer noch traurig. Ich hätte immer noch gern ein anderes Ende gehabt.

Ich hätte wenigstens geredet.

Mein persönlicher Jahresrückblick4 Min. Lesezeit (ca.)

Beruflich war mein Jahr prima. In vielen Bereichen habe ich meine Ziele um ein deutliches übertroffen, viele neue Sachen sind hinzu gekommen und einige unerwartete Dinge haben überrascht. Im nächsten Jahr geht es also damit weiter, dass ich meine Vorträge, Seminare und Workshops quer durch die Republik halten werde und Kunden in der D-A-CH Region berate. Zusätzlich werden wohl ein paar Kunden der Benelux-Staaten dazu kommen. Als Fernlehrer geht es ebenfalls im Januar los und viele coole Projekte stehen in den Startlöchern. Ein paar Konferenzen stehen bereits, einige Buchungen sind fest und hier kommt sicher noch einiges an Bühnen und Mikrofon-Einsätzen hinzu.

Gesundheitlich geht das Jahr schwieriger zu Ende als es angefangen hat. Während am Anfang des Jahres durchaus doofe Gedanken da waren und vieles im Umbruch war, hatte ich da noch viele andere, positivere Gedanken im Kopf. Hoffnung und so, was den privaten Teil anging. Zum Ende des Jahres ist hier noch viel mehr im Kopf los. Die Kur, die Medikamente und die Hilfe, die ich hier seit langer Zeit in Anspruch nehme, hilft bessere Entscheidungen zu treffen und den Teil, der in mir vernichtet wurde, vielleicht wieder ein wenig zu beleben. Hier arbeite ich fleissig weiter und es sieht schon deutlich besser aus, als z.B. Mitte des Jahres.

Ich habe mir für 2017 sehr viele Ziele gesetzt und nicht sehr viele davon geschafft bzw. erreicht. Die Tour nach Bergen-Belsen setze ich für 2018 erneut auf die Liste, die Interview-Reihe auch. Bratkartoffel kann ich mittlerweile wirklich gut und viele andere Dinge habe ich ebenfalls gelernt und mir beigebracht. In der Küche, am Rechner, für mich selbst. Die Liste der neuen Ziele gibt es Anfang Januar, vielleicht hilft mir der ein oder andere von Euch ja auch wieder, diese zu erreichen.

Es gab in diesem Jahr auch sehr viel Gutes. Das Wohnzimmerkonzert mit Alex Amsterdam, diverse Grillabende und auch die Schottland-Tour hat mir unheimlich viel gegeben. Die Zeit, die ich dort hatte, die Gedanken und die Eindrücke haben mir geholfen vieles anders zu sehen und auch den privaten Teil anders zu bearbeiten. Die Unterstützung durch Familie, meine Kinder und einiger Freunde war und ist wichtig für mich. Wir sind (bis auf den Teil oben) gesund, viele Vorhaben für 2018 stehen und wir machen an das Jahr 2017 in vielen Bereichen einen grünen Haken. Ganz besonders bedanke ich mich für die Unterstützung in dem ganzen Jahr bei ein paar wenigen Menschen. Ihr fühlt Euch zu Recht angesprochen: Danke. Ohne Euch wäre ich vollständig zerbrochen.

Mein Wünsche für 2018: Überleben und neu durchstarten. Für Euch (alle die sich angesprochen fühlen) wünsche ich mir Gesundheit, ehrliche Partner und wenig Arschgeigen in Eurem Umfeld.

Die, die keine Lust mehr auf das “eine Thema” haben, können dann HIER AUFHÖREN zu lesen, aber auch das gehört noch in den Jahresrückblick…. und da es viel war, kommt jetzt auch noch viel Text.


Privat war mein Jahr geprägt durch diesen einen verlogenen, scheinheiligen und eiskalten Menschen. Durch das miese Verhalten, dass dieser eine Mensch als Masche perfektioniert hat (bin gespannt, wie man dies mal irgendwann seinem Nachwuchs erklären will), hat es mich auf vielen Ebenen dahin gerafft. Für die Person kein Problem, denn die Scheinheiligkeit hält auch in diesem Bereich allumfänglichen Einzug. War damals bei der ersten Nummer auch schon so – den ganzen Kram, den man jetzt anderen über mich erzählt inkl. der Emotionen zu mir – das wurde mir damals auch alles erzählt über die Beendigung und die Person davor. Mit der Masche hat es damals geklappt und ich bin drauf reingefallen und jetzt fallen andere drauf rein. Ehrlich: Ihr tut mir ein wenig leid, aber die Erfahrung werdet ihr wenn ihr die Oberflächlichkeit verlasst, sicher selber machen. Fragt einfach mal nach der Wahrheit und seht Euch die Parallelen an … die sind so offensichtlich, dass man da nicht drei Mal hinschauen muss.

Ich für meinen Teil habe in diesem Jahr – trotz allem – noch lange versucht einen gescheiten Weg zu finden. Da die Person aber alles kann (Hoch die Hände), außer einen anderen als ihren egoistischen und selbstsüchtigen Weg zu sehen und zu gehen, vor allem keine Kompromisse eingehen und erst recht nicht irgend etwas gescheit zu klären (feige, verlogen, armselig), haben wir angefangen es eben anders zu klären. Ich habe unfreiwillig den Weg mitgehen dürfen und ein wenig Geld in eine rechtliche Klärung gesteckt. Diesen erbärmlichen Wink habe ich verstanden und gehe ihn jetzt sehr freiwillig von mir aus mit und werde mit großer Freude auch im nächsten Jahr sicher einiges in diesen Weg stecken. Ich freue mich drauf, denn die vielen anderen möglichen Wege sieht diese Person eh nicht. Da stehen eben solche richtig wichtigen Sachen im Vordergrund.

Wie wichtig für diesen Menschen alberne Dinge wie Fussball, Fanclub, Facebook sind und dafür Menschen verarscht, belogen und abgelegt werden, die man als Traumpartner bezeichnet hat, konnte man auch in diesem Jahr wieder sehen und wird sich auch in der Zukunft nicht ändern. Soziopathen handeln so. Arschgeigen auch.

Ja, das wird mir wohl nie wirklich klar werden, sagt aber wirklich alles über diesen Menschen aus.

Viele Verknüpfungen habe ich aufgehoben und “Freundschaften” beendet. Verbindungen die mir nicht gut tun, die den verlogenen Menschen von oben unterstützen und damit meine Werte nicht teilen. Andere Verbindungen wurden zu mir gekappt und damit kann ich ebenfalls umgehen. Darüber hinaus gibt es viele, die nicht einverstanden sind mit dem, wie ich mit der Verarschungsnummer umgegangen bin und umgehe. Das wird gern mal vor irgendwelchen Theken diskutiert und in guter alter Dorftradition wird eher über jemanden getratscht als mit ihm geredet. Das geht mir zu einem Großteil am Arsch vorbei, in wenigen Teilen nicht. Scheint ein gut laufender Trend zu sein, diese feige Art.

Für 2018 steht ein klares Ziel und eine klare Ansage was das alles betrifft: Mit dieser Person und allem was dazu gehört so abschließen, wie die Person es verdient hat. Eine so vollständige Streichung wie es nur geht und sie in Zukunft so behandeln, wie diese es seit Beginn an handelt: Mit größtmöglicher Ignoranz.

Tschüss.

 

 

 

Weihnachten1 Min. Lesezeit (ca.)

Ich mag Weihnachten. Eigentlich. Oder besser gesagt: Eigentlich mochte ich Weihnachten immer.

Weihnachten war für mich Nähe. Familie. Zusammensein. Viel Dekokram, Lichterketten, Kerzen, Essen und so weiter. Gemütlich mit den Lieben ein paar Stunden zusammensitzen, ein/zwei trinken. Sogar Weihnachtsmusik.

Dieses Weihnachten ist das zweite in Folge das anders ist. Den Grund kennt ihr und heute reite ich mal nicht drauf rum. Damit muss die Person selbst klar kommen. Wird wohl klappen. Gewissen und so.

Dieses Jahr ist bei uns wenig geschmückt. Der Baum steht noch nicht und deutlich kleiner ausgefallen wie all die Jahre davor ist er ebenfalls. Lichterketten und andere Weihnachtsdekoration ist dieses Jahr spärlich. Vieles andere entfällt.

In den letzten Tagen habe ich viel über meine Ziele 2017 nachgedacht. Warum ich sie nur zum Teil erreicht habe, vieles aufgeschoben habe und was ich davon 2018 noch mal auf meine Liste setzen werde. Dazu gibt es sicher zwischen den Tagen einen Beitrag.

Mal darüber nachzudenken, was man in dem Jahr so alles richtig und falsch gemacht hat, kann einen an seine Grenzen bringen. In beide Richtungen. Ich habe vieles richtig und vieles falsch gemacht. Habe mir Hilfe für viele Dinge gesucht, sie für manche Dinge gefunden und andere Sachen und Verbindungen beendet. Ich werde auch 2018 weiter Fehler machen und auch wieder und weiter aus ihnen lernen. Ebenso werde ich aus den positiven Dingen lernen, sie hoffentlich ebenso weiter machen und neue Verbindungen schaffen.

Mein Wunsch für Weihnachten ist, bald auch wieder Weihnachten zu mögen. Zu vergessen, neu zu lernen Weihnachten anders wieder im Kopf zu haben.

Dieses Weihnachten wird anders. Das nächste auch.

Euch wünsche ich: Vertragt Euch, versteht Euch, geht auf einander zu, nehmt einander an. Seid ehrlich, nehmt und geht Kompromisse ein.

Euch schöne Weihnachten.

Ein Buchprojekt – Das Kneipenquiz1 Min. Lesezeit (ca.)

Ach, ein Buch. Ja, ich hatte schon mal einen Vertrag für ein Fachbuch und dank vieler Umstände im privaten ist es da auch nicht zu gekommen. Musste es sausen lassen. Echt doof. Unangenehm. Schade. Alles. Auch dafür, Danke.

Seit geraumer Zeit denke und schreibe ich dennoch wieder. An einem Buch über unser Kneipenquiz. Sicher wäre im Moment wesentlich naheliegender ein Buch mit einem Titel “Schlussmachen für Arschlöcher – eine Anleitung, wie man garantiert jede Liebe vernichtet”, “Mit Ego und Selbstsucht todsicher einen Partner verarschen” oder “Ich mach’ mir die Welt – Widdewidde wie sie mir gefällt – Mit Lügen den Traumpartner loswerden” zu schreiben. Naja, vielleicht in der Zukunft. Noch ist ja auch diese Farce nicht vorbei.

Im Moment nervt mich die Scheinheiligkeit und das fromme Getue zwar immer noch, aber da musst jeder selbst mit klar kommen und eine Stelle schafft das überragend. Sagt einiges über die Eiseskälte aus. Wie das funktioniert, werde ich wohl nie verstehen.

Ich schreibe also am Kneipenquiz Buch weiter – ob es irgendwo erscheinen wird, weiß ich noch nicht. Im Zweifel verlege ich es halt selbst. Irgendwo wird es sicher für Menschen lesbar sein. Natürlich wird auch dieses nicht so weiter geschrieben, wie ursprünglich geplant. Einige Sachen streiche ich da noch raus – wie Erwähnungen, ein Danke oder ein mal gegebenes Interview. Hier frage ich demnächst (fast) jeden noch mal neu an.

Einen ganzen Teil habe ich schon, aber vieles fehlt noch. Mal schauen, aber eigentlich hätte ich es dieses Jahr gern fertig. Ob ich es schaffe? Wir werden sehen.

Tattoo – ein ewiger Wegweiser1 Min. Lesezeit (ca.)

Braucht man ein Tattoo? Nein, sicher nicht. In all den Jahren die ich nun auf dem Buckel habe, fand ich diverse Tattoos immer mal schön. Einige wirklich richtig gut. Einen Teil davon davon habe ich geliebt.

Doch hinter Tattoos steht für den Träger oft noch mehr, als das Zeichen an sich zu erkennen gibt. Bei manchen kommt man erst viel später hinter die ganze Wahrheit und wie sehr der Träger zu diesem “Brandzeichen” steht, was es für sein Leben und die Menschen in seinem Leben bedeutet. Bei manchen ist es Symbol für krankhafte Fixierungen, ein klares Zeichen für Prioritäten in seinem Leben, schlichter Körperschmuck oder auch nur ein Symbol für irgendwas. Sei es drum, soll sich jeder seine Haut so verzieren (oder verschandeln) lassen, wie er/sie will.

Ich habe mich auch bemalen lassen. Eine Kombination aus Elementen mit einem eingebundenen Vegvísir. Deutlich und immer vor Augen wird es mir den Weg weisen, mich daran erinnern, wie sehr ich mich verlaufen, wie sehr ich (dämlicherweise) vertraut und auf das verlassen habe, das versprochen wurde. Und daran, dass das alles schlussendlich gebrochen und verraten wurde. Alles.

Leider nutzen da auch scheinheilige Bilder und Texte von der Hoffnung auf sich wieder öffnende Türen nichts. Verrat und Wortbruch bleibt es. Den Arsch müsste man selber hoch bekommen und den Schritt gehen. Aber solchen Menschen fehlt es wohl an vielem.

Ich verlaufe mich nicht mehr.

Vielleicht hilft das Vegvisir. Ein Wegweiser. Ein Kompass. Eine Erinnerung.