Gedanken #21 – Hoch die Hände1 Min. Lesezeit (ca.)

Ihr kennt das – ihr wisst manche Dinge, bevor sie passieren.

So konnte ich mir zu so vielen vergangenen Sachen sicher sein, dass es so läuft wie es lief – so sicher kann ich mir beim kommenden Wochenende sein. Manche Dinge ändern sich nicht und gerade was einen verlogenen, selbstsüchtigen Menschen in meiner Vergangenheit angeht, kann ich viele Dinge vorher in einen versiegelten Umschlag schreiben und es wird passieren.  Trefferquote: locker 95%, bei manchen Sachen 100%.

Am kommenden Wochenende ist wieder Vollgas angesagt. Hoch die Hände … und obwohl ja eigentlich gar nichts geht (bla bla bla – Lügenmärchen), fliegen die Hände bis tief in die Nacht. War von Anfang an so und so wird es wieder und weiter sein. Auch die  begleitenden Social Media Postings kann ich recht sicher voraussagen … schließlich muss dem scheinheiligen Getue Rechnung getragen werden.

Sei es drum – der Mensch hat von Anfang ohne Rücksicht agiert und daher erwartet man auch keine andere Sache mehr. Was er damit alles angerichtet hat?  Wen juckt es? Solchen Egoisten und Soziopathen geht das am Arsch vorbei. Es interessiert solche Menschen nicht. Hat es nie, wird es nie – zeigt sich sehr genau. Zeigt sich unerbittlich.

Die Gesellschaft des Menschen interessiert es auch nicht – was und wie beschissen der Mensch agiert ist egal: Hauptsache Prost. Ja, ich sage nicht  zum Spaß, dass ich mit Menschen die so einen Menschen noch unterstützen nichts mehr zu tun haben will – weder geschäftlich, noch privat. Wer solches Verhalten unterstützt, so einen defekten moralischen Kompass unterstützt, den kann ich nicht wertschätzen.

Was soll´s …  Hoch die Hände …

Gedanken #19 – E-Mails aus der Vergangenheit1 Min. Lesezeit (ca.)

Na, da hab ich mich gestern aber mal erschrocken. Per E-Mail kamen gleich zwei Nachrichten aus der Vergangenheit. Einladungen zu einem Termin. Natürlich ein volles Versehen auf das ich nur mit “Ich verzichte, vernichte das Leben des Nächsten” antwortete.

Bei mir hat man es ja hervorragend geschafft und hält wacker an all den ganzen engstirnigen und egoistischen Wegen fest, die alles ins Rollen brachten. Ja, Eiseskälte hat dieser Mensch eindeutig unter Beweis gestellt und es geht mit jedem Tag der ohne Klärung verstreicht auch mit allem anderen weiter. Ja, ja – ich muss loslassen, eine Änderung wird es nie geben. Ja. Seltsam, dass (als ich das alles bereits direkt am Anfang sagte) sich das bis heute knallhart bewahrheit hat. Jede einzelne “Unterstellung” 🙂 … Von der Fixierung auf so wichtige Sachen wie Fußball, Facebook, Whatsapp und Fremdturteleien, über die Heimlichkeiten, Lügen bis hin zur Selbstsucht und zum Egoismus.

Ja. Total bescheuert, dass mich das überhaupt noch interessiert… nur noch wenige Wochen bis zur Kur. Die hat bei anderen Menschen wie eine Gehirnwäsche funktioniert, vielleicht habe ich das Glück ja auch.

Natürlich kam auf meine Antwort keine Antwort. Warum auch. War schon die ganze Zeit zu feige, sich einer Klärung zu stellen – warum die letzten Möglichkeiten nutzen, wenn man einfach, wie ein kleines Kind, Augen und Ohne zu halten kann und so tun kann, als wäre nichts um einfach mit seinem Weg weiter zu machen.

 

Gedanken #18 – Geburtstag und Danke1 Min. Lesezeit (ca.)

Geburtstage bedeuten mir nicht sonderlich viel. Wer kommt der kommt, wer nicht kommt, der kommt nicht. Wer gratuliert, gratuliert – wer es nicht macht, dem hänge ich in der Regel nicht nach.

Natürlich freue ich mich, wenn Menschen an mich denken und gratulieren. Wie sehr sich das heutzutage auf erinnernde Medien wie Facebook bezieht, zeigt sich natürlich auch direkt da. Viele, sehr viele Glückwünsche kamen dort zu meinem Geburtstag rein. Danke dafür. Praktisch, wenn man dran erinnert wird 🙂

Irgendwie werden die anderen Glückwünsche da schnell zu etwas Besonderem. Ich habe – fernab der Social Media Welt, die für manche mittlerweile alles bedeutet und dafür Bedeutenderes aufgeben – dieses Jahr sehr viele Glückwünsche auf anderen Wegen bekommen. Menschen, die angerufen haben, Post- und Glückwunschkarten geschrieben haben, Pakete vor die Tür gestellt haben, sogar im Einkaufsladen auf mich zu kamen oder im Laufe des Tages direkt bei mir gratulierten. Vielen, lieben Dank für alle Glückwünsche.

Die Überraschung war mir sicher auch beim Kundentermin ins Gesicht gehämmert, als hier ein Kuchen mit Ständchen beim Termin serviert wurde. Kleine Aufmerksamkeit – große Wirkung.

Es geht (ja, für manche nicht, aber die haben auch echt andere Probleme) also auch persönlicher, als schnell mal zu schreiben. Ohne WhatsApp. Ohne Facebook. Ja, das ist auch nett, aber das andere ist heute offensichtlich etwas besonderes.

Ich bedanke mich bei allen (egal auf welchem Weg) und stelle mein Verhalten zur Gratulation vielleicht noch weiter um. Auf das es für andere ebenso besonders ist, wie für mich.

Danke! Für die Gratulationen und für die Erinnerung daran, dass man selbst auch anders sein muss um nicht nur einer von vielen zu sein.

Gedanken #172 Min. Lesezeit (ca.)

Ach, eigentlich sollte man sich über manche Sachen einfach nur noch kaputt lachen 🙂

Da wird man schon von anderen angesprochen, welch wundersame Verbindungen sich seit geraumer Zeit online zwischen Menschen offenbaren und wie offensichtlich manche Anbiedereien sind. Ja. Wahnsinn und vor allem, dass diese auf das verlogene Getue auch noch reinfallen 🙂 Die Scheinheiligkeit einer feinen Welt mag man dank ein paar netter Bilder glauben, aber auch das entzieht sich mittlerweile jedes Verständnisses.

Ja. Ich für meinen Teil kann nur immer wieder eines sagen: Dieser Mensch entzieht sich jeder Klärung, hat sich nach jahrelanger Beziehung auf erbärmliche Art und Weise verdrückt, weil ihm die Lügen um die Ohren geflogen sind und er nicht in der Lage war, sich diesen mit Kompromissen und klaren Worten zu stellen. Bis heute. Nicht in der Lage war, Kompromisse zu suchen, zu finden oder einzugehen – nicht einen Hauch von seinem Weg abweichen kann und konnte. Nicht einen Hauch.
Nicht in der Lage war, Fussball, Facebook und Heimlichkeiten anderen Prioritäten zuzuordnen als einer Partnerschaft. Nicht in der Lage war einer Beziehung mehr als ein paar Stunden in der Woche zu widmen. Nicht in der Lage war und ist, einen ehrlichen und gescheiten Weg zu finden. Jede “Unterstellung” bis heute unterstrichen und bewahrheitet hat. Selbst die letzte Lüge wird fallen oder ist es bereits. Der Mensch, ein Meister der Lüge und der Heimlichkeit wird es wissen.

Das Meisterstück. Abgelegt. Erneut.

Zum wiederholten Mal. Verlogen. Selbstsüchtig. Fixiert. Scheinheilig. Erbärmlich.

Ja. Das es da draussen Menschen gibt, die weiter auf das scheinheilige Getue reinfallen ist nicht mein Problem. Mein Problem ist, dass der Mensch nicht in der Lage ist, die Dinge zu klären.

Ich drücke Euch die Daumen. Passt auf Euch auf, kommt nicht selbst unter die Räder.

Für mich aber ist eines mittlerweile Glasklar: Ich hätte mich niemals mit diesem Menschen einlassen dürfen und es ist mehr als schade, dass ich so was sagen muss. Wer sich so verdrückt, sich so verhält, sich so jeder Klärung entzieht … ach, da fällt einem bald gar nichts mehr zu ein.

Gut, dass zumindest die anderen offenen Fragen durch andere Instanzen geklärt werden. Wenigstens etwas.

 

 

 

 

Ein Buchprojekt – Das Kneipenquiz1 Min. Lesezeit (ca.)

Ach, ein Buch. Ja, ich hatte schon mal einen Vertrag für ein Fachbuch und dank vieler Umstände im privaten ist es da auch nicht zu gekommen. Musste es sausen lassen. Echt doof. Unangenehm. Schade. Alles. Auch dafür, Danke.

Seit geraumer Zeit denke und schreibe ich dennoch wieder. An einem Buch über unser Kneipenquiz. Sicher wäre im Moment wesentlich naheliegender ein Buch mit einem Titel “Schlussmachen für Arschlöcher – eine Anleitung, wie man garantiert jede Liebe vernichtet”, “Mit Ego und Selbstsucht todsicher einen Partner verarschen” oder “Ich mach’ mir die Welt – Widdewidde wie sie mir gefällt – Mit Lügen den Traumpartner loswerden” zu schreiben. Naja, vielleicht in der Zukunft. Noch ist ja auch diese Farce nicht vorbei.

Im Moment nervt mich die Scheinheiligkeit und das fromme Getue zwar immer noch, aber da musst jeder selbst mit klar kommen und eine Stelle schafft das überragend. Sagt einiges über die Eiseskälte aus. Wie das funktioniert, werde ich wohl nie verstehen.

Ich schreibe also am Kneipenquiz Buch weiter – ob es irgendwo erscheinen wird, weiß ich noch nicht. Im Zweifel verlege ich es halt selbst. Irgendwo wird es sicher für Menschen lesbar sein. Natürlich wird auch dieses nicht so weiter geschrieben, wie ursprünglich geplant. Einige Sachen streiche ich da noch raus – wie Erwähnungen, ein Danke oder ein mal gegebenes Interview. Hier frage ich demnächst (fast) jeden noch mal neu an.

Einen ganzen Teil habe ich schon, aber vieles fehlt noch. Mal schauen, aber eigentlich hätte ich es dieses Jahr gern fertig. Ob ich es schaffe? Wir werden sehen.