Drauflos geplaudert #13 – Nachrichten, Idioten und mangelnde Information durch die Verwaltung – Corona

Ich bin Thorsten und ich sitze im HomeOffice. Heute ist Freitag der 19. März 2020 und das normale Leben ist deutlich und um ein Vielfaches ruhiger als sonst. Die Auswirkungen rund um das Corona-Virus greifen um sich und langsam aber sicher scheinen viele Menschen um mich herum den Ernst der Lage zu sehen. Die notwendigen Konsequenzen aus den Experten-Meinungen greifen, wenn auch nur langsam, und viele Menschen bleiben zu Hause und erledigen nur das Nötigste draußen.

Ja, auch ich muss immer mal wieder raus – zur Post, zur Bank, zum Bäcker und zur Fleischerei. Überall sind Einschränkungen sichtbar. Hier eine Linie auf dem Boden, die bitte nicht zu übertreten ist – dort Hinweisschilder bitte maximal zu Dritt das Ladengeschäft zu betreten oder Plexiglas-Schutzwände die nachträglich installiert wurden. Sinnvoll, absolut sinnvoll und von den Meisten auch tatsächlich eingehalten, berücksichtigt und wahrgenommen.

An Regeln halten fällt dennoch vielen schwer. Auch hier in Schlangen.

Menschen sitzen zusammen, stehen in kurzen Abständen hintereinander, Erwachsene und Kinder sind in Gruppen unterwegs und auf dem Spielplatz. Selbst Aufforderungen sich irgendwo gemeinsam zu treffen lese ich und wir alle können uns denken, wohin das führen wird.

Unsere Bundeskanzlerin hat in der Woche eine Ansprache im Fernsehen an uns Bürger gerichtet. Der Tenor war einfach, wenn auch nur unterschwellig und offensichtlich nicht für jeden verständlich genug: WENN WIR FREIWILLIG NICHT ZU HAUSE BLEIBEN, WIRD ES MITTEL GEBEN GENAU DAS DURCHZUSETZEN… Kann natürlich auch sein, dass gerade die, die es hätten hören sollen gerade auf RTL 2 unterwegs waren oder schlicht zu blöd sind zu begreifen, was hier gerade los ist und worauf es gerade ankommt. Ich weiß es nicht.

Es ist auch tatsächlich gerade egal, denn da sich Einige nicht an die Regeln halten, wird es uns alle treffen und Sanktionen wie die Ausgangssperre sind nicht weit weg. Ich behalte es für mich, aber Familienintern habe ich bereits auf den Termin dazu gewettet und selbst den Medien ist heute zu entnehmen, dass morgen – Samstag – von den Verantwortlichen ganz genau auf uns Menschen geschaut werden wird.

Ausgangssperre …Wäre das gut? Vielleicht. Bestimmt. Ach, keine Ahnung, eigentlich auch nicht wirklich, aber offensichtlich gibt es ja kaum Alternativen dazu um selbst dem letzten Rest, die Dringlichkeit der temporären Sozialen Distanzierung zur Verlangsamung der Infektion klarzumachen. Mal schauen, was in den nächsten Tagen passiert.

Da ein paar Menschen gefragt haben, wie und wo ich mich informiere und auf dem Stand halte:

Nun, auf der Webseite der Gemeinde Schlangen schon mal nicht – da kommt nichts – außer der von oben weiter gegebenen Allgemeinverfügung. Ich habe die Hoffnung auch wirklich aufgegeben, dass sich das unter der aktuellen Verwaltung noch mal ändern wird… Im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermeistern in der Umgebung (Paderborn oder Delbrück beispielsweise) oder auch unserem Landrat hier in Lippe ist das was unsere Verwaltung in Schlangen in Sachen Bürgernähe und Information bietet nur eins: Dilettantisch, mehr fällt mir da nicht mehr zu ein. Ehrlich. Nicht einen Hauch mehr. Ich fühle mich unterversorgt und durch fehlende Bürgernähe nicht einen Hauch ernst genommen.

Also halte ich mich auf dem Laufenden mit folgenden Medien:

Dazu höre ich einfach die Nachrichten und schaue mir regelmäßig SERIÖSE Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten an.

… und natürlich arbeite ich und das nicht nur nebenbei. Für die kommenden Wochen stehen viele Termine in digitalen Formaten an, viele Telefon- und Videokonferenzen und auch eine richtige Konferenz, die ich im Digitalen Raum mit moderieren darf. Zusätzlich habe ich einfach viel zu schreiben, eine Menge liegengebliebener Büroarbeiten aufzuarbeiten und auch darüber nachzudenken, wie es mit anhaltender sozialer Distanz beruflich weiter gehen kann.

Langeweile kommt also trotz Daheimbleiben nicht auf.

Bis bald
Thorsten

Drauflos geplaudert #12 – Corona und die Auswirkungen gerade hier lokal

Ach, ganz ehrlich, ich würde viel lieber über Schottland plaudern und nicht über die Situation da draußen.

Im Moment sitze ich in Schlangen. Dem kleinen Ort in dem ich wohne und in dem es – natürlich – genauso wild zu geht, wie im Rest des Landes. Meine Aufträge sind bereits in den letzten Tagen für die kommenden Monate weitesgehend storniert worden, ein paar Termine und Aufträge sind ins Online gewandert und sobald ich das ganze Chaos der Absagen in den Griff bekommen habe, kann ich mich darum kümmern wie es weiter geht. So geht es derzeit vielen Kollegen und natürlich auch vielen anderen Menschen mit anderen Jobs, den vielen Menschen die von Schließungen betroffen sind oder auch jeder Menge künftig von Kurzarbeit betroffenen.

Ich hoffe, wir kommen alle einigermaßen glimpflich aus der Nummer raus – vor allem aber hoffe ich, wir bleiben erstmal alle gesund.

Jetzt sitze ich also hier und arbeite… und kümmere mich darum, dass das Leben weiter geht. Hier in Schlangen gelten die Anordnungen des Landes NRW und damit sind wir derzeit ziemlich reglementiert. Die Schulen und Kitas sind zu, Geschäfte geschlossen und das Leben steht in Sachen Freizeit und Co. still. Da die Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte, Bäckereien, Apotheken und Co. auch weiterhin geöffnet sind, geht es natürlich auch weiter. Sehr gut. Ein großes Lob an alle, die sich gerade hier um unser Wohl kümmern und hier ihr Bestes geben. Vielen, lieben Dank.

Natürlich ebenso Danke an alle, die sich aktiv um die Bekämpfung des Virus und der Pandemie kümmern, alle die versuchen die medizinische Versorgung aufrecht zu halten und natürlich auch die, die weiter forschen und uns ständig auf dem Laufenden halten.

In dieser Zeit, in der in so vielen Bereichen (mal wieder) klar wird, wie sehr wir die Digitalisierung verschlafen haben … von Schulen und Schülerbetreuung, über Informationsdarbietung und Transparenz aus der lokalen Verwaltung (da ist die Verwaltung in Schlangen übrigens eines der absoluten Negativbeispiele), bis zu den Problemen in der Bereitstellung von Heimarbeitsplätzen … in dieser Zeit braucht es meiner Meinung nach einfach gescheite und transparente, zeitgemäße und flächendeckend zugängliche Information.

Ja, hier im Lokalen braucht Letzteres – die transparente Information definitiv – einen kleinen Tritt in den Hintern. Aus unserer lokalen Verwaltung gibt es die wohl sachlichste und reduzierteste Information die man in so einer Situation bekommen kann. Quasi keine. Reicht an vielen Stellen auch aus, da die wenigen Infos, die man auf der Webseite (die natürlich nicht responsiv ist) einfach nur auf anderen Quellen verweist und damit natürlich auch diese Quellen als vertrauensvoll setzt … aber Bürgernah und vertrauenserweckend, wie es in der derzeitigen Situation zu erwarten wäre ist das nicht. Absolut nicht. Ganz im Gegenteil sogar.

Gestern habe ich einen Beitrag mit drei Gedanken auf Facebook veröffentlicht – im Wortlaut hieß es dort:

“Was ich gerade von Amtsinhabern in der Lokalpolitik erwarte (nur mal drei Gedanken):

– transparentere Informationen zur lokalen Lage
(nicht nur mit einer Verzögerung von X Tagen in traditionellen Medien) in aktueller und zeitgemäßer Form (z.B. eine FAQ per Video am Morgen oder am Abend durch den BM). Würde Vertrauen schaffen, Lösungen aufzeigen, Informationen bieten, Fehlinformationen und Gerüchte minimieren… Alternativ zum Video auch einfach nur (fernab vom Amtsdeutsch) täglich als Update auf der Webseite. Ist zwar nüchterner, aber wäre immerhin ein Zeichen 🙂

– eine Lösung zu den Hamsterkäufen
(Vorschlag: Viele hamstern, viele gehen leer aus und solidarisch und sozial können wir leider getrost vergessen. Vorschlag: Reglementiert zusammen mit dem Handel den Kauf, wenn nötig über Berechtigungsgutscheine pro Haushalt/Einwohner und ermöglicht für Dinge wie Toilettenpapier, Seife, Mehl, Hefe, Milch, Reis, Tomatensauce etc. jeder Zielgruppe den Kauf auf fairer Ebene. Notfalls, verteilt es mit einem “pro Kopf Schlüssel”… aber lasst die, die keine Möglichkeiten haben zu “lauern” nicht leer ausgehen.

– Überlegungen zur Abfallentsorgung?
Da die Menschen jetzt, entgegen ihres eigentlichen Verhaltens, noch mehr Zeit zu Hause verbringen, produzieren sie – unter anderem durch eine erhöhte Aufnahme von Nahrung, mehr kochen etc. – mehr Müll. Da aber auch die Zeit zu Hause sicher für Dinge wie Gartenarbeit, Entrümpeln oder Renovierungen genutzt werden wird, ist der Bedarf hier prognostizierbar höher. Das wird der derzeitige Turnus der Abfallentsorgung so nicht bewältigen können, denke ich.

Lösungsvorschlag: Bereitstellung von zusätzlichen Entsorgungsmöglichkeiten (Behälter/Säcke) durch den Entsorger zumindest für den Bio-Abfall und Restmüll, Frequenz prüfen und ggf. erhöhen. Grünschnitt-Annahme ermöglichen. Sperrmüllabfuhr für die Zeit nach der Krise in erhöhter Form organisieren.)

… und viele Dinge mehr. Also bitte, liebe Verantwortliche: Sammelt irgendwo die Fragen und seht zu, dass wir gemeinsam Antworten und vor allem Lösungen finden. Ich mache gerne mit und andere bestimmt auch.”

Auf den Beitrag gab es einige Reaktionen. Positive Beispiele anderer Kommunen, Hilfsangebote und klare Lösungsansätze. Natürlich kein Feedback angesprochener Amtsinhaber. Das lasse ich einfach mal so stehen und überlasse die Bewertung Euch.

Die Situation erfordert von uns allen (nicht nur in Schlangen) gerade viel ab. Gerade auch von der Wirtschaft, den Betrieben und den Geschäften. Viele werden wirklich kreativ und, obwohl die Gastwirte den normalen Betrieb nicht aufrecht erhalten können und dürfen, bieten einige hier vor Ort einen Bestell- und teilweise Lieferservice an. Sehr gut. Sollten wir alle unterstützen, sofern es für uns möglich ist. Bei uns im Haus sind wir uns einig: Sofern wir es am Ort bekommen, holen oder bestellen wir es auch am Ort. Ende der Geschichte. Gerade in diesen Zeiten.

Das bedeutet nicht, dass wir uns jeden Tag essen holen (geht auch gar nicht). Aber wir kaufen verteilt ein. Brötchen kaufen wir hier, Fleisch dort, Lebensmittel und Co. dort. So fern möglich bestellen wir beim Gasthof oder Lieferdienst, Arznei in der lokalen Apotheke und sollte Bedarf sein, Bücher und Spiele etc. bei den lokalen Geschäften. So sollte es eh sein und jetzt (und nach der Krise) mehr denn je. Während ich das hier spreche, lese ich davon, dass der nächste Gasthof zu macht. Bitter.

Dennoch:

Was keiner von uns derzeit gebrauchen kann ist Panik. Was alle von uns derzeit gebrauchen können ist Solidarität und gemeinschaftliches Verantwortungsgefühl – also: Lasst beim Einkaufen etwas für andere übrig, hamstert nicht, wascht Euch die Hände, seid freundlich miteinander und sagt den Menschen beim Einkauf Danke, seid für einander da und kümmert Euch um Eure Mitmenschen so gut es geht und wie es Eure Möglichkeiten zu lassen … und bleibt zu Hause.

Man hört und liest sich… bleibt gesund.

Bis bald
Thorsten

#tastethecountry #2 – Kochen wie ein Profi – ein Kochkurs mit Franz-Josef Ikenmeyer7 Min. Lesezeit (ca.)

Ich koche gerne. Sehr gerne. Es beruhigt mich, lässt mich abschalten und gleichzeitig erschaffe ich etwas. Nicht nur zur Befriedigung des Hungers, meistens im Gegenteil – zur Befriedigung meines Wunsches nach Genuß. Als leidenschaftlicher Esser und Genießer guten Essens habe ich im Laufe der Zeit anständig kochen gelernt, mir selbst in Rahmen meiner Möglichkeiten bei gebracht, viel ausprobiert, gelesen und angeschaut. Mein letzter (richtiger) Kochkurs ist dagegen Jahrzehnte her. KiKoKu – ein Kinder-Koch-Kurs im Rahmen der Sommerferienspiele der Stadt Paderborn. Irgendwann in den 80ern. Danach hatte ich in der Schule noch ein halbes Jahr Hauswirtschaft. Das wars. Vergangenes Jahr wollte ich eigentlich einen Sushi-Kurs besuchen, aber das hat sich in den Planungen so verlaufen wie vieles andere. Haken dran.

Entsprechend habe ich mich über die Möglichkeit gefreut, im Rahmen der Bloggerreise #tastethecountry im Kulturkreis Höxter an einem Koch-Kurs mit einem echten Profi teilzunehmen. Franz-Josef Ikenmeyer, Inhaber und Chef-Koch im Landgasthaus Ikenmeyer in Neuenheerse bietet neben dem Alltagsgeschäft in seiner (wirklich netten und atmosphärischen) Gastronomie solche Kurse an. Für uns stand ein Koch-Kurs zum Thema „Kräuter und Wild“ an und das Menü las sich bereits einfach lecker.

Das Menü im Kochkurs im Landgasthaus Ikenmeyer

  • Lachs-Tatar mit frittierten Kapern, Aioli und Pfannen-Gewürzbrot
  • Gefüllte Maishähnchenbrust mit cremiger Paprikapolenta, Petersilienöl und Orangenreduktion
  • Wildschweinrücken im Ganzen, rote Zwiebelbutter, Mais-Pfannkuchen
  • Brownie mit weißer Schokoladencreme und flambierten Kirschen

Na? Läuft das Wasser im Mund zusammen? So jedenfalls ging es mir.

Während der Begrüßung (und einem Begrüßungsgetränk) war bereits eines zu spüren: Franz-Josek Ikenmeyer liebt seine Arbeit, seine Berufung und er zeigt diese Leidenschaft. Vor dem Start in der Küche bat er uns in „seinen“ Kräutergarten auf der gegenüberliegenden Seite im Hofbereich des Wasserschlosses. Hier fanden wir einen kleinen Garten mit Beeten und den unterschiedlichsten Anbauten. Bohnen, Kartoffeln, Kräuter … Blumen mit essbaren Blüten zur Garnierung von Gerichten. Der kleine  Garten wird in Gemeinschaft mit unterschiedlichsten Stellen gepflegt. Schüler aus der Schule, die den Kräutergarten als „grünes Klassenzimmer“ bearbeiten und lernen, sowie ein Pater, der hier auch eine Ecke mit allen möglichen, in der Gegend rund um Neuenheerse wachsenden Gewächsen angelegt hat. Ein tolles Projekt und ich würde mir wünschen, dass es sowas ähnliches in viel mehr Gemeinden, Schulen und Gemeinschaften gibt.

Die Einführung in den Kochkurs nach dem kleinen Rundgang war kurz, knackig und informativ. Ein bisschen Theorie, die Aufforderung mit anzufassen oder einfach zu beobachten. Alles darf, nichts muss … Franz-Josef Ikenmeyer und Koch Marcel zeigten die Lebensmittel, die wir verarbeiten sollten. Erklärten die Herkunft, Qualitätsmerkmale  und Besonderheiten. Leicht, leidenschaftlich erklärt und für mich waren bereits hier viele kleine Elemente des Lernens dabei. 

Parallel fingen wir an… Alles von dem was auf dem Menü stand sollte frisch zubereitet werden und die Lebensmittel in der Tat unvorbereitet. Die Zwiebel ungeschält, die Orangen ganz, der Wildschweinrücken noch am Knochen. Die wichtigsten Handgriffe beim Auslösen vom Knochen, dem Lösen der Silberhaut und viele kleine Tricks zeigte und erklärten die beide Köche mit Geduld und Motivation es selbst zu probieren. Was wir in Angriff nahmen und allesamt feststellten, dass man in der Küche eines tun muss: Anpacken und Ausprobieren. 

Wir würfelten Lachs, würzten und verfeinerten, mischten Teige, rieben Schale von Orangen, pressten Saft auf, lernten Grundsoßen und die Methoden guter Soßen kennen … und ich lernte: In der Vergangenheit habe ich mir oft viel zu viel Mühe gemacht. Es ist sehr einfach, wenn man die richtigen Erkenntnisse hinter dem Kochen durch einen Profi erklärt bekommt.

Wie das Essen geschmeckt hat, brauche ich eigentlich nicht extra erwähnen, aber es war fantastisch, überraschend, lecker und genau das, was versprochen wurde: ein Genuß.

Was ich für mich beim Koch-Kurs gelernt habe:

Ich werde versuchen, weitere Kurse zu besuchen, denn ich habe sehr viel für mich und meine Aktivitäten in der Küche mitgenommen. Die richtigen Techniken um Zutaten zu schneiden, Ruhe und Geduld z.B. bei der Reduktion von Soßen an den Tag zu legen, die richtigen Rückschlüsse aus Geschmack zu ziehen und wie ich den Geschmack mit einfachen Mitteln beeinflusse, viel über Qualität und regionale Produkte und vieles, vieles mehr. Ich blicke anders auf das Thema und werde als Ergebnis schlicht anders einkaufen und kochen.

Zu den Koch-Kursen im Landgasthaus Ikenmeyer:

Im Landgasthaus Ikenmeyer werden unterschiedliche Kurs angeboten (Infos auf der Webseite www.ikenmeyer.de oder auf Facebook), oft zu saisonalen Themen. Aktuell ist der Kurs „Herbstliches 5-Gänge-Menü“ auf dem Plan, Getränke sind immer dabei und der Kurs für 79,00 Euro pro Person ein echtes Schnäppchen für das was man dabei bekommt und vor allem für den Alltag in der Küche lernt.

Mein Fazit: 

Ich habe selten so gut gegessen und dabei so viel gelernt. Sowohl die Warenkunde, die Infos zur Verarbeitung, Erkenntnissen zur regionalen Küche und regionalen Waren, Wissenswertes zu Qualität, wie auch die Einfachheit bei der Zubereitung haben echten Mehrwert bei mir hinterlassen. Zudem ist Franz-Josef Ikenmeyer ein Koch und Gastronom mit einer erkennbaren Leidenschaft, ein überaus sympathischer Typ Mensch und motivierender Lehrer und Erzähler. Das ich noch mal einen Kurs buche ist mehr als wahrscheinlich und das gleiche empfehle ich jedem, der Lust darauf mehr zu tun, als langweilige Tütensoßen zu verwenden.

Eine großartige Erfahrung. Vielen Dank, Franz-Josef.

Kontaktdaten und Links:

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Info zu diesem Beitrag

p.S.: Den Kochkurs habe ich im Rahmen der Bloggerreise #tastethecountry in den Kulturkreis Höxter kennengelernt und kostenfrei teilgenommen. Die Einladung hat exakt null Einfluss auf das, wie ich meine Erkenntnisse darüber schildere. Es war so toll, wie ich es geschrieben habe. Wenn Du es als “Werbung” empfindest: richtig – aus Überzeugung und herzlich gerne, denn es hat sich schlicht gelohnt und jede Empfehlung meinerseits kommt von Herzen.

#tastethecountry #1 – eine Reise durch Höxter / Einleitung3 Min. Lesezeit (ca.)

In den vergangenen Tagen war ich im Urlaub. Vor der Haustür. Im Kulturland Kreis Höxter. In Zusammenarbeit mit mir, hat die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter eine kleine Bloggerreise organisiert, an der ich ebenfalls teilgenommen habe.

Unter dem Motto “Taste the country – Achtsam über Land” warteten viele Programmpunkte auf Sandra, Hubert, Maria, das Team und mich.

Die Erlebnisse haben mich überrascht, zum Nachdenken angeregt, neugierig auf mehr gemacht und vor allem eines gezeigt: Oft liegen die kleinen Schätze in Sachen Erholung, Lernen und Entdecken nicht tausende Meilen entfernt, sondern in schnell erreichbarer Nähe. Ideal für eine kurze Auszeit, ein Wochenende oder auch mal nur für einen Tag. Wir müssen nur ein wenig aufmerksamer für das sein, was vor unseren Füßen liegt, uns ab und an mal wieder von unserem Smartphone-Bildschirm lösen und unsere eingetrampelten Wege im Leben verlassen.

Was ich alles gelernt und erlebt habe, wollte ich eigentlich erst in einem einzelnen Beitrag beschreiben, aber nun zeige ich es Euch in den nächsten Tagen in Form von ein paar Beiträgen, Podcasts und natürlich auch einigen Bildern. Es geht um Kochen, ein tolles Restaurant, ein nettes Hotel, Pilze, Achtsamkeit, fast ausgestorbene Tiere, alte Mauern, Hanf, tolle Ausflugsziele, einen niedlichen Hofladen und vor allem um Leidenschaft, tolle Menschen und viel Erholung. 

So viel sei vorweg genommen: Der Kreis Höxter bietet unglaublich viel Abwechslung und wir konnten nur einen Bruchteil dessen erleben, was hier tagtäglich möglich ist. 

Ich freue mich darauf, diese Erlebnisse mit Euch zu teilen und ich weiß jetzt schon für mich, dass ich einige der Dinge vertiefen werde. Sei es durch einen weiteren Kochkurs, einen Tag im Pilzseminar, öfter in einem Hofladen einzukaufen, mich weiter rund um regionale Lebensmittel zu kümmern oder aktiver lerne und mich zum Thema Achtsamkeit unter Anleitung fortbilde.

Ganz nebenbei habe ich unheimlich gute Gespräche geführt. Mit meinen Mitreisenden und Menschen, die uns begegnet sind. Eine sehr coole Sache war etwas, was ich immer mehr wahrnehme: Die Abhängigkeit vieler von Dingen wie dem Internet, Aufmerksamkeit oder dem Smartphone… und einem Weg daraus. Wenn man es denn dann für sich selbst erkennt. Mitreisende Sandra hat es in ihrem heutigen Beitrag prima beschrieben und es war mir ein Fest sie dabei ein wenig zu beobachten, kurz mit ihr darüber zu sprechen und auch für mich weiter zu erkennen, dass das Internet, soziale Netzwerke und Smartphones nicht nur gut sind und schlau benutzt werden. 

Also: In den nächsten Tagen folgen Beiträge, Podcast und Bilder dazu – vielleicht auch ein kleines Video als Zusammenschnitt.

Drauflos geplaudert #11 – Im Gespräch mit Pit, Kapitän der Eye of the Wind

Meine Segelreise auf dem Traditionssegler “Eye of the Wind” neigt sich dem Ende zu und am vorletzten Tag habe ich Pit, Kapitän der Eye zum Gespräch eingeladen. Besser gesagt, er mich. In seine Kajüte unter Deck. Wir plaudern über die Eye of the Wind, die Crew, Aufgaben an Bord, Essen, Meere, Touren und was uns so in den Sinn kam.

Danke, Pit. Für alles.

Macht es Euch schön

Thorsten