Segeltour #4: Die letzten Tage als Video22 sec Lesezeit (ca.)

Mir ist heute nicht nach Schreiben, gibt solche Tage … damit Ihr trotzdem nicht leer ausgeht, die letzten Tage als Video. Vielleicht schaut Ihr ja auch lieber als zu lesen 🙂

Segeltour #3: Wellengang – auf zum Loch Inchard6 Min. Lesezeit (ca.)

Dienstag, 27.08.2019 – 5:45 Uhr … ich liege schon seit Ewigkeiten wach und kann einfach nicht schlafen. Die Ruhe, wenig Auslastung, ungewohnte Geräusche in der Nacht und auch die Bewegung des Schiffes vor Anker … irgendwie war ich heute Nacht immer wieder wach. Nicht schlimm, so stehe ich auf und beginne meinen Tag mit einem Kaffee an Deck. Alleine. Einzig Ayla, Deckhand an Bord, ist auf den Beinen. Sie hat heute Ankerwache. Von Mitternacht bis um 06.00 Uhr und so endet ihre Nachtschicht und der wohl verdiente Schlaf ruft auch sie in die Koje.  

Wir liegen noch vor Anker am Loch Eriboll. Der nette Strand, den wir aus einigen Metern Entfernung sehen können, läd zu einem Besuch ein. Nicht nur die Surfer die hier campen und auf die richtigen Wellen warten. Einige der Mitsegler möchten an den Strand und so gibt Kapitän Pit gestern grünes Licht für das Ablassen des Dinghy, dem Schlauchboot an Bord der Eye of the Wind. Gut eingepackt und gegen Spritzwasser geschützt gehen ein paar von uns (ich nicht) auf das Dinghy und starten in Richtung Strand…. und kehren nach wenigen Metern um. Durch die leichten Wellen und das Gewicht der Menschen im Schlauchboot füllt es sich dann doch zu schnell mit Wasser und die Passagiere sitzen nach wenigen Sekunden Knöcheltief im Wasser. Ein kurzer Ausflug und im Video festgehalten (ich sobald ich mehr und stabileres Netz habe, lade ich das Video hoch – vielen Dank, Norbert für das Video). 

Der Abend an Bord ist danach entspannt. Lesen, schreiben, die Kulisse genießen und plaudern.

Beachtlich und über den Tag die ganze Zeit beobachtet, ist das ständige Treiben der Crew an Bord der Eye of the Wind. Die internationale Mannschaft hat ständig etwas zu tun. Hier wird sauber gemacht, das Deck abgeflitscht, Messing poliert, Holz geschliffen und neu lackiert, Leinen gepflegt und viele andere Dinge. Ein fleissiges Gewusel zur Erhaltung des Schiffes. Bewundernswert. Fleissig.

In der Zeit die wir haben, schreibe ich meine versprochenen Postkarten. Ob sie ihren Weg zu den Empfängern noch vor meiner Rückkehr nach Deutschland finden? Ich weiß es nicht. Die Chancen dafür stehen nicht so gut, denn hier auf dem Meer und ohne Postkasten schaffe ich es vielleicht nicht vor Stornaway oder sogar Glasgow sie auf den Weg zu bringen. Wir werden sehen. Geschrieben sind sie, einwerfen werde ich sie dann wohl auch noch innerhalb Schottlands 🙂

Insgesamt ist die bisherige Tour auf dem Meer eine ganz andere, völlig entgegen gesetzte Erfahrung zu meinen bisherigen Reisen in Schottland. Ich lerne das Land von der andern Seite kennen – vom Meer aus. Während ich bislang immer nur darauf aus war, möglichst viel von der Landschaft, Kultur, Geschichte und dem Land „einzuatmen“, lerne ich hier die Ruhe zu genießen und mich auch einfach mal, ohne ständig auf der Suche nach neuen, interessanten Dingen, treiben zu lassen. Sehr cool. Neu für mich, aber cool.

Während ich die Morgenruhe mit einem Kaffee lesend und schreibe verbringe, wacht auch das restliche Schiff auf. Das Frühstück gibt es um 08:00 Uhr Ortszeit. Reichlich und mit Liebe von Esme, der Köchin an Board gezaubert. Wie alles was sie macht. Die Mahlzeiten sich reichhaltig, abwechslungsreich und durchweg lecker. Frühstück um 08:00, Mittag um 12:00, Kaffee und Kuchen um 16:00 Uhr und schließlich um 19:00 Uhr Abendessen. Pünktlich, wenn Chef Esme die Glocke läutet. 

Heute haben wir nur eine recht kurze Strecke vor. 35 Meilen. Das Ziel ist Loch Inchard, genauer der Hafen von Kinlochbervie. So legen wir gemütlich gegen 09:00 Uhr ab und machen uns auf den Weg. Die Fahrt wird ein bisschen schaukeliger als die vergangenen Fahrten, aber Wind für Segel ist nach wie vor nicht. Neben ein paar Delfinen, Robben und einem „etwas“ mit Heckflosse, was ich nicht genau zuordnen kann, ein paar hohen Wellen und ein bisschen Regen passiert heute nicht viel. Genug Zeit also um ein wenig zu schreiben, zu lesen und mich meinem Hörbuch zu widmen. Ich schlafe sogar eine halbe Stunde über Tag. Seit Ewigkeiten nicht mehr machen können.

Die Einfahrt in den kleinen Hafen von Kinlochbervie läuft problemlos, trotz der leichten Enge für ein Schiff wie dieses, die Crew hat es perfekt im Griff. Die Eye of the Wind ist in jedem Hafen ein Hingucker, eine Attraktion und so stehen auch in Kinlochbervie bereits einige Menschen im Hafen und schauen. Beobachten die Einfahrt, das Anlegen. Teilweise kommen Autos mit Familien extra angefahren und bestaunen das Schiff, machen Fotos und unterhalten sich mit der Crew. Sie ist auch ein wahrer Hingucker und Schiffe dieser Art sind selten geworden. Ein Lob auf den Eigentümer und alle Beteiligten, dass sie diesen Erhaltungswillen und die Leidenschaft weiter mit den Menschen teilen. Bravo.

In dem Ort selbst ist nicht viel los. Ein kleiner Laden bietet das Nötigste zum Einkauf, ein Pub und die Möglichkeit zum Erkunden der Landschaft rund um den Anfang des Lochs Inchard. Ich setze mich an den Hafen, telefoniere mit zu Hause und erfreue mich der Ruhe. 

Herrlich. Ich kann verstehen, dass die Crew gerne mit diesem Schiff die Meere bereist. Ich fühle mich frei. Wie muss es erst sein, wenn man mehrere Monate diese Gelegenheit hat?

Bilder (Auszug)

Segeltour #2: Die Eye of the Wind – Scrabster und auf zum Loch Eriboll7 Min. Lesezeit (ca.)

Auf und am Wasser habe ich mich schon immer wohlgefühlt, aber zu mehr als kurzen Ausfahrten, Hafenrundfahrten oder Fähren hat es irgendwie nie gereicht … und … ich war noch nie segeln und wahrscheinlich wäre ich auch nie zu einer Segelreise aufgebrochen … und dann kam die Eye of the Wind durch Zufall vorbei. Mehr als 100 Jahre alt, ein Traditionssegler und einen Charme von alter Zeit.

Die “Eye of the Wind”

HINWEIS: weitere Bilder sind unten am Beitrag

Gebaut im Jahr 1911, als „Friederich“ vom Stapel gelassen und später und weiteren Namen auf den Weltmeeren unterwegs hat die Eye of the Wind wirklich Geschichte … was man sich nicht zuletzt dadurch vor Augen führen kann, dass im gleichen Jahr auch die Titanic vom Stapel gelassen wurde. In der Zeit ist viel passiert. Nicht nur in der Welt, natürlich auch mit dem Schiff. Unter diversen Flaggen, unterschiedlichen Eignern und abwechslungsreichen Nutzungen war das Schiff Frachter, Jacht, ZuHause und heute das was es ist: Ein Segelschiff das für Charter, Trainings und solchen Touren wie jetzt zur Verfügung steht und gebucht werden kann. Auf vielen Routen rund um die Welt. Mit immer wieder wechselnden Zielen, Häfen und Ankerplätzen.

Mein erster Eindruck als ich das Schiff im Internet sah: Wow – das wird cool, aber wo ist Jack Sparrow? Sorry, Captain Jack Sparrow? Ein ähnliches Bild hatte ich im Kopf, als ich die Eye dann am Pier in Kirkwall auf den Orkneys live vor mir sah. Gute 40m lang, Platz für 16 Passagiere und 10 Crew-Mitglieder ist die Eye of the Wind größer als ich es mir durch das Lesen vorstellen konnte. Die Ausstattung ist charmant. Plätze draussen mit bequemen Sitzpolster auf dem Deck in Nähe des Ruders und in der Mitte des Schiffes laden zum chillen ein, der gemütliche Salon unter Deck bietet Möglichkeit zum DVD schauen oder lesen. Die Kabinen sind zwar für mich gewöhnungsbedürftig, aber dennoch recht geräumig. Das Bett ist lang genug, selbst für nen langen Kerl wie mich und die Matratze bequem. Bad und Dusche prima. Ich fühle mich wohl, wirklich.

Der Salon unter Deck

Als wir gestern von Kirkwall in Richtung des schottischen Festlandes aufbrechen ist wenig Wind. Zu wenig um zu segeln, aber das wird in den nächsten Tagen sicher anders. Also fahren wir gemütlich an diversen Inseln vorbei, passieren die Nordspitze Schottlands und ankern schließlich in Scrabster, einem kleinen Ort mit niedlichem, funktionalem Hafen. Während der Einfahrt findet gerade ein Übungsleiter der örtlichen Seerettung statt. Publikum hat sich am Pier zusammengefunden und schauen zu, wie schnell und sicher ein Verunglückter aus der Notlage gerettet wird. Schön zu sehen, wie schnell und routiniert die Einsatzkräfte anpacken.

Wir ankern um 14:00 Uhr Ortszeit und ich gehe ein wenig an Land. Spaziere über die Hügel oberhalb der Bucht, schaue mit den alten Leuchtturm an und lasse mich nach einer Weile einfach an der Steilküste in die Heide fallen und genieße die Aussicht, die Natur, die Ruhe. Es tut gut. Abschalten, Kopf ausschalten, Sorgen loslassen. Es klappt.

Da in dem Örtchen nicht ganz so viel los ist und mir zu warm wird, ist das Schiff erneute Anlaufstation für mich. Kaffee, kurze Hose und raus aufs Deck. Hier schreibe ich, lese und sortiere ein paar Bilder und Videos (denke, ich mache in den nächsten Tagen mal einen Zusammenschnitt). DAs Abendessen im 19:00 Uhr an Bord ist spitze (die anderen Mahlzeiten bisher natürlich auch). Es gibt einen Fish-Pie mit Kohl und Erbsen. Sehr cool, was man selbst in der kleinsten Küche für die insgesamt 20 Menschen an Bord zaubern kann. Mittags gab es eine Suppe (Süßkartoffel mit Kokos) mit frisch gebackenen Brötchen. Herrlich.

Der Abend ist nicht sehr lang. Wir sitzen in ner Gruppe zusammen draußen, diskutieren über Gott und die Welt, aber irgendwann wird es dann doch zu frisch für kurze Hose und T-Shirt. Ich verziehe mich ins Bett und schlafe recht anständig. So endet für mich der erste richtige Tag auf einem Segelschiff und ich bin schwer begeistert.

Mit den ersten Sonnenstrahlen stehe ich auf, schnappe mir nach einem kurzen Besuch im Bad mein Zeug und kapere das Deck. Noch ist keine Bewegung an Bord und ich bin alleine. Leichter Nebel liegt über über der Bucht, aber die Sonne zeigt sich bereits und der Himmel klart schnell auf. In dieser Ruhe und Atmosphäre sitze ich vor meinem Rechner, arbeite ein bisschen und freue mich auf das Frühstück um 08:00 Uhr … noch mehr auf den frischen Kaffee, der wenig später seinen Weg in meine Tasse findet und auch das Schiff beginnt langsam zu leben.

Der alte Mann und das Meer …

Das heutige Ziel ist Loch Eriboll… die See ist ruhig, der Wind leider auch und so genieße ich die ruhige Überfahrt an Deck, in der Sonne und mit einem stundenlangen Blick auf das Meer. Es ist einfach nur ruhig, schön, entspannend und der Kopf ist so frei wie selten zu vor. Noch rund eine Stunde bis der Anker fällt und wir den Nachmittag genießen…

Die Zeit geht schnell vorbei auf der Eye of the Wind…

Macht es Euch schön … ich habe es hier genau so.

Bilder (Auszug)

Segeltour #1: Glasgow – Kirkwall und das Meer9 Min. Lesezeit (ca.)

Weißt Du, was ich an Schottland ebenfalls mal so richtig, richtig gut finde? Technik. Freies WLAN. Fast überall. Egal ob in der Tram, an den Flughäfen, in den (meisten) Bussen … Steckdosen, USB-Ladestecker (auch in den öffentlichen Bussen), zum Teil sogar Induktionsladepunkte in den Bussen (wie heute morgen im Airport Express von Glasgow zurück an den Flughafen). Dagegen ist Deutschland zum Großteil digitale Diaspora.

HINWEIS: Bilder zu heute gibt es unten – ein Audio gibt es heute nicht.

Sei es drum. Ich sitze also mal wieder am Flughafen in Glasgow. Habe mein Gepäck bereits abgegeben (yeah, Schnell-Gepäck-Abgabe … danke, @Loganair), trinke meinen Kaffee bei Starbucks (heute heiße ich dann wohl mal „Stan“) und warte auf meinen Flug nach Kirkwall.

Der Morgen in Glasgow nach der Nacht war ruhig. Bin ein wenig durch Glasgow gelaufen, hier und da einen Kaffee getrunken und mich einfach durch die Stadt treiben lassen. Fotos habe ich so gut wie keins gemacht, irgendwie war mir danach, mein Handy einfach mal in der Tasche zu lassen.

Es macht (mich) immer nachdenklich, wenn ich durch Straßen laufe, gibt mir aber eben auch die Gelegenheit genau dies zu tun. Doof nur, wenn man in vielen Sachen, Dingen oder gar Bussen, Erinnerungen sieht, die man eigentlich los lassen muss. Naja, ich arbeite dran und irgendwann habe ich auch das gelöscht. Hilft ja nichts, es gibt keinen Weg zurück. Schicksal wird nicht von allein erfüllt, jeder arbeitet dafür oder dagegen, auch wenn es Menschen gibt, die das wohl nie verstehen werden.

Hier in Glasgow ist die Obdachlosigkeit ähnlich präsent wie in Edinburgh (oder vielen anderen großen Städten) und ich wurde diverse Male auf ein paar Münzen angesprochen. Bei den meisten habe ich ein paar Münzen gegeben, einem brachte ich einen Kaffee und ein Sandwich. Ich fand, er könne genau das mehr gebrauchen als ein paar Cent und er war davon sichtlich mehr beglückt. Karmapunkte für heute verdient.

Der Flug von Glasgow nach Kirkwall ist pünktlich und nur mit 10 Passagieren besetzt. Die kleine Propeller-Maschine nur gut ein Drittel belegt und so habe ich die komplette Rückbank für mich alleine. Reichlich Beinfreiheit für den langen Kerl. Knapp eine Stunde dauert der Flug und wieder begeistert mich Loganair. Service, Snack, Getränk und alles was dazu gehört. Auf dem Flughafen kn Kirkwall (Himmel, ist der niedlich) geht es genauso weiter. Als ich aus dem Flugzeug raus bin und die 100m bis zur Abfertigungshalle gehe, ist das Gepäck schon auf dem Weg zum Band. Die Halle selbst erinnert mich eher an ein gemütliches Kaffee. Wirklich nett.

Ich nutze den Airport Shuttle Bus hinein nach Kirkwall und eine Viertelstunde später stehe ich am Hafen. Dort, wo ich noch vor zwei Wochen stand und freue mich sehr, dass ich wieder die Gelegenheit habe. Die nächsten Stunden verbringe ich kn Kirkwall, bringe vorher schon mein Gepäck auf die Eye of the Wind und laufe dann durch den kleinen Hafenort. Da ich es das letzte Mal nicht geschafft hatte, schaue ich mir das Kirkwall Museum kurz an, gehe erneut in die St. Magnus Cathedral und erkunde die kleinen Shops. Während ich einen Kaffee genieße, schreibe ich die ersten Postkarten und freue mir ein Loch in den Bauch ob der netten Nachrichten aus der Heimat, vielen, lieben, Dank!

Der CheckIn auf dem Schiff ist auf 19:00 Uhr Ortszeit angesetzt, also wandere ich gemütlich gegen 18:30 Uhr zum Anlegeplatz. Die persönliche Begrüßung ist nett und ich fühle mich sofort willkommen. Die Anderen Passagiere trudeln nach und nach ein, die Crew steht parat und hilft sofort beim Einstieg auf das Schiff. Nach der kleinen Begrüßung zeigt der 1. Offizier jedem einzeln das Schiff und die wichtigsten Dinge für heute Abend und das Überleben der ersten Nacht.

Als wir damit fertig sind und die Kabinen bezogen haben, klingelt die Glocke zum offiziellen Empfang durch Pit, den Kapitän. Eine kurze Ansprache, eine Vorstellungsrunde, ein kleines Abendessen, nette Gespräche und ´nen Begrüßungsdrink. Ein toller Einstieg, wirklich.

Die Nacht war kurz, so richtig gut geschlafen habe ich nicht. Die Enge einer Schiffskabine ist dann doch ein wenig gewöhnungsbedürftig für mich, aber es geht. 5:30 Uhr stehe ich auf und wir verlassen um 06:00 Uhr den Hafen von Kirkwall bei einer wahnsinnig schönen Atmosphäere. Die folgenden Stunden auf dem Meer sind der Wahnsinn … ruhige See, kein flaues Gefühl im Magen, leckeres Frühstück und einfach nur eine traumhafte Ruhe. Die Wellen sind sanft, die Sonne kommt immer mehr heraus, Delfine begleiten uns immer mal wieder ein Stück und so genieße ich den Tag.

Jetzt gleich ankern wir … und ich freue mich sehr dabei zu sein. Was ein toller erster Tag.

Bilder der ersten beiden Tage (Auszug)

Macht es Euch schön … ich habe es hier genau so.

Tschüss .. ich geh segeln2 Min. Lesezeit (ca.)

Ich bin dann mal wieder weg. Fast zumindest. Naja, eigentlich nur mal wieder unterwegs. Seit gestern Nachmittag bin ich mal wieder in Schottland. Im Moment in Glasgow um genau zu sein.

Nachdem ich gestern morgen meine Klamotten gepackt hatte, ging es los nach Düsseldorf und mit der Fluggesellschaft Loganair weiter nach Glasgow. Nur für eine Nacht, heute Mittag fliege ich weiter nach Kirkwall auf die Orkney Inseln… aber ebenfalls nur als Zwischenstation.

Der Flug mit Loganair war super und das ganze Handling schlicht perfekt. Vom Checkin über die Gepäckabgabe, Flug, Service, Freundlichkeit und Snack an Bord. Prima. Genauso nach dem Flug. Die kleine Maschine (maximal 49 Passagiere und nur zu zwei Dritteln besetzt) war schnell am Gate, flott ausgestiegen und die Einreisekontrolle ohne Wartezeit … und siehe da: an der Gepäckausgabe lag das Gepäck bereits auf dem Band und drehte seine Runden. Nicht eine Minute warten. So und nicht anders liebe Eurowings geht das zur Kundenzufriedenheit. Großartig, Loganair.

Mit dem Airport Express Bus vom Flughafen nach Glasgow hinein – als Einzelfahrt für acht Pfund und nur eine kurze Fahrt, trotz des Freitagsverkehrs. Übernachtet habe ich heute im Motel One Glasgow. Nett, wie immer im Motel One. Geschlafen habe ich nicht so wirklich viel, aber gemütlich war’s und das Frühstück war ok.

Heute Mittag geht es also weiter … ein weiterer Flug. Zurück auf die Orkneys und ein wenig Zeit in Kirkwall.

Im Hafen von Kirkwall liegt die Eye of the Wind. Ein mehr als hundert Jahre alter Großsegler, auf dem ich heute Abend einchecken werde. Meine Heimat für acht Nächte. Segeln. In Schottland. Ein weiteres Abenteuer also.

Ich begleite die Tour so gut es geht wieder mit Beiträgen und auch als Audio… so gut es geht, weil ich natürlich noch nicht so genau weiß, wie gut die Internetverfügbarkeit an den jeweiligen Ankerplätzen sein wird.

Macht es Euch schön … ich werde es tun.