Drauflos geplaudert #4 – Tag 1 – Ankunft in Edinburg

Koffer in der Hand und Rucksack auf den Schultern. Noch ein kurzes Gespräch mit der Nachbarin und dann ab ins Auto. So startet für mich die Tour. Zusammen mit Frank, einem guten Freund und Kollegen, und seiner Lebensgefährtin Silke. 

Im März, während ich in einer Hotel-Lobby auf meinen Vortrag warten musste, hatte ich den Entschluss gefasst: „Ich fahre wieder zum Royal Military Tattoo“. Da Frank in den letzten Jahren immer mal wieder gesagt hat, dass er das auch gerne mal live erleben würde, schrieb ich ihn an. Fünf Minuten später sagten die beiden zu und die Organisation kam ins Laufen. Edinburgh, Tattoo, kleine Tour, Edinburgh und wieder ab nach Hause. Ein paar Wochen später schloss sich Susanne im Rahmen einer Konferenz an und Wilfried (www.der-schottlandberater.de) machte es möglich, dass wir vier den Trip gemeinsam machen können.

Die Fahrt zum Flughafen Düsseldorf klappte trotz Ferien und Freitag sehr gut. Keine Staus, keine Pausen und überpünktlich (wie geplant) vor Ort. Gepäck abgeben, Sicherheitskontrolle und endlich frühstücken. So kann Urlaub beginnen, finde ich. Der Flug selbst startete ein wenig verspätet (40 Minuten) und lustiger Weise lese ich in der Zeitung meines Sitznachbarn die Schlagzeile „Jeder vierte Flug von Eurowings verspätet“. Was soll’s? Wir haben ja Zeit, keine wichtigen Termine und daher die Ruhe weg.

In Edinburgh geht es mit der Leichtigkeit weiter. Einreisekontrolle, Gepäck und ab in die Tram… und nach wenigen Minuten weiß ich wieder genau, warum ich diese Stadt so mag. Als wir auf die Princess Street einbiegen wird der Blick auf die Burg frei … und das erschlägt mich immer wieder. Dieses Gebäude, hoch auf dem steilen Bergfried, erhaben, allem trotzend … in Nachbarschaft zu der gewaltigen Kulisse der Gebäude der Altstadt. Hach, ja, hier fühle ich mich sofort wohl. Immer wieder.

Den Weg von der Tram-Station zur Unterkunft ist nicht lang. 15 Minuten zu Fuß und bei dem Wetter (Sonne, 25 Grad) laufen wir das Stückchen. Die Stadt ist voll und aus jeder Ecke ist Musik zu hören. Das Fringe-Festival hat die Stadt im Griff.  

Zum Check-In treffen wir Susanne, erzählen uns ein wenig und brechen auf. Schlendern ohne wirklichen Plan über die Royal Mile Richtung Burg und schauen uns die zahlreichen Kleinkünstler auf dem Weg dorthin an. Manche der Musiker könnte man sicher ohne Probleme direkt auf eine Bühne eines Stadions stellen. Ich bin beeindruckt. Wieder einmal. 

Wir essen eine Kleinigkeit, trinken ein Bier und enden später Abends da, wo viele mal hin wollen. Am Ende der Welt. Na gut… im Pub „The Wolrd’s End“ auf der High Street. Einem urigen Pub mit Live-Musik, nettem Personal, Bier und Michael, einem Lehrer aus Berlin der auf Kurztrip die Stadt besucht. 

So schnell endet Tag 1. Ich habe nur drei Fotos gemacht …. Zum Glück hat Frank ein kleines Video geschnitten…. und im Podcast spreche ich zusätzlich mit Susanne und Frank kurz über den ersten Tag.

Macht es Euch schön

Thorsten

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Thorsten

Thorsten. Geboren 1972. Alleinerziehender Vater von zwei Töchtern und hier privat unterwegs. Ich brauche einen Platz für meine Gedanken, meine Beobachtungen, meine Anmerkungen. Dieser ist hier.

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