Meine schlimmsten Angewohnheiten1 Min. Lesezeit (ca.)

Hab ich. Diverse. Hier zwei davon:

a.) Ich lasse nicht los, ich gebe nicht auf

Dinge und Menschen die mir wichtig sind, lasse ich nicht los und gebe ich nicht auf. Bis zu einem gewissen Grad. Egal was passiert und wie viel Enttäuschung dabei ist, ich gebe erstmal nicht auf. Mache Türen auf, biete Kompromisse an. Hartnäckig. Ja.

Das geht natürlich nur bis zu einem Punkt. Und das ist die erneute und wiederholte Enttäuschung. Tritt dies ein, schließt sich die Angewohnheit b nahtlos an.

b.) Ich vergesse nicht und trete nach

Wer mich so richtig verarscht oder noch mehr, spürt das. Direkt und lange. Vergeben und zweite, dritte und weitere Chancen gibt es nur, wenn es eine sehr wichtige Person für mich ist. Ist das Verhalten dennoch gleich, ändert sich nichts, wiederholen sich die Enttäuschungen und Veräppeleien, ist der Faden durch. Da bin ich sehr nachtragend und die Person bekommt das auf´s Brot geschmiert. Direkt. Immer wieder. Bei vielen Gelegenheiten. Auch in den Konsequenzen bin ich dann geradeaus. Trennen sich Wege, trennen sie sich richtig.

Auf Business-Ebene kann ich da deutlich professioneller sein als auf privater Ebene. Dort geht es auch soweit, dass ich Gründe – wie Veranstaltungen oder Gruppen, die unmittelbar mit den Enttäuschungen zu tun hatten – auch in Zukunft meide und so weiter.

Gut? Nein. Ärgert mich auch selbst, dass ich da nicht einfach gelassener sein kann. Wäre auch gesünder für mich, mich nicht monatelang über Enttäuschungen aufzuregen.

Info: Was soll dieser Artikel
Dieser Artikel ist Teil meiner kleinen “30 Tage Challenge” zum Start dieses Blogs. Hier der Start der Serie und alle Themen, die in den 30 Tagen enthalten sind.

Veröffentlicht von

Thorsten

Thorsten. Geboren 1972. Alleinerziehender Vater von zwei Töchtern und hier privat unterwegs. Ich brauche einen Platz für meine Gedanken, meine Beobachtungen, meine Anmerkungen. Dieser ist hier.

2 thoughts on “Meine schlimmsten Angewohnheiten1 Min. Lesezeit (ca.)

  1. Hey, oh… da haben wir bei a) etwas gemeinsam! Ich hätte es nicht besser schreiben können und finde mich hier absolut wieder.
    Ich bin mir nicht sicher, ob a) wirklich eine so schlechte Angewohnheit ist, denn immerhin hat man Kampfgeist und ab und zu funktioniert das hartnäckig sein.
    Sicherlich wäre es gesünder gelassener zu sein- viele schlaflose Nächte würde mir erspart bleiben. Jedoch habe ich festgestellt, dass ich diese Angewohnheiten bei mir einfach nicht ändern kann.
    Hab einen schönen Sonntag.

  2. Oh, das kenne ich. Mit dem Unterschied, dass ich mich nicht darüber ärgere, dass ich so bin. Es sind meine Werte, die mich ausmachen. Ich hätte mich anders nicht gewollt… Es macht mich nur traurig, wenn die andere Seite eine Beziehung mit den Füßen tritt… nicht so kämpft, wie ich…

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