Erinnerung: Runrig live in Köln58 sec Lesezeit (ca.)

Heute vor einem Jahr war ich in Köln. Zu einem der letzten Runrig-Live-Konzerte, die die Band gegeben hat. In meinem damaligen Post auf Instagram schrieb ich damals von einem der wohl emotionalsten Konzerte meiner bisherigen Geschichte.

So war es auch. Die Band, die Musik, die Umstände die zum Besuch führten, das damalige Drumherum … schlicht großartig.

Runrig, die schottische Band mit mehr als 40 Jahren Bandgeschichte auf dem Buckel, war auf Abschiedstournee und das Konzert voll mit den Fans. Der Tartan Army. Gemischtes Publikum. Durch alle Generationen hindurch und das Konzert ein dreistündiges Feuerwerk der Emotionen. Für mich zumindest.

Meine persönlichen Lieblingslieder waren allesamt dabei. Loch Lomond, Every River und Book of Golden Stories. Die meiste Zeit saß ich gebannt einfach nur auf meinem Platz auf dem Oberrang. Hörte gebannt zu, feierte innerlich, tippte gelegentlich in mein Handy und war hin und weg. Gefangen mit mir, der Musik und meinen Gedanken dazu.

Wenige Wochen später gab Runrig das endgültig letzte Konzert. Unterhalb der Burg Sterling in Schottland. Zwei Tage später fuhr ich dort vorbei und sah die letzten Aufräumarbeiten.

Von dem Konzert habe ich viele Erinnerungen mit genommen. Die prägendste war die emotionale Vorstellung der Bandmitglieder durch Sänger Bruce Guthro und die Verabschiedung der Band von den Fans. Selten, wenn überhaupt schon mal, habe ich gestandene Profis so ergriffen erlebt.

Veröffentlicht von

Thorsten

Thorsten. Geboren 1972. Alleinerziehender Vater von zwei Töchtern und hier privat unterwegs. Ich brauche einen Platz für meine Gedanken, meine Beobachtungen, meine Anmerkungen. Dieser ist hier.

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