Theodor Fontane – Jenseits des Tweed1 Min. Lesezeit (ca.)

Bilder und Briefe aus Scottland

Holla. Theodor Fontane – die meisten von uns kennen ihn aus der Schule aus Werken wie Effi Briest – hat vor 160 Jahren ein Buch veröffentlicht. „Jenseits des Tweed – Bilder und Briefe aus Schottland“.

In der Sammlung beschreibt er die Ereignisse, Erlebnisse und Begegnungen während seiner Schottlandreise im Jahr … mit seinem Freund Bernhard von Lepel.

Zugegeben, die Sprache ist ein wenig schwerer zu lesen, wie heutige Reiseberichte. Fontane schreibt sehr verschachtelt, beschreibt recht detailliert und bei manchen Worten musste ich zwei mal lesen (und gelegentlich Google bemühen). Dennoch: Es machte mir Spaß das Buch zu lesen.

Neben seinen Berichten aus Edinburgh, der Zugfahrt dorthin oder den weiteren Stationen wie Stirling, Loch Lomond, Iona, Oban, Inverness und vielen anderen mehr (immerhin 215 Seiten dick, der kleine „Reisebericht“, fließen immer wieder Ausflüge in die Geschichte Schottlands und der Menschen dort mit ein. Auch Gedichte, Lieder und Zitate anderer finden ihren Weg zwischen die Zeilen.

Ich mag das Buch. Nicht nur wegen dem Land, dass Fontane da bereist hat und beschreibt. Schottland ist eh super. Nein, Fontane – den ich während der Schule ehrlich doof fand – hatte es wirklich drauf. In heutiger Zeit wäre er (meines Erachtens) daher nicht nur ein wirklich guter Schriftsteller, auch als Reiseblogger wäre er sicherlich mit dabei.

Sehr cool.

Übrigens: Ich habe mir das Buch auf Empfehlung eines Busfahrers in Schottland gekauft. Falls jemand es mir gleichtun möchte, die ISBN ist 9781514263839.

Veröffentlicht von

Thorsten

Thorsten. Geboren 1972. Alleinerziehender Vater von zwei Töchtern und hier privat unterwegs. Ich brauche einen Platz für meine Gedanken, meine Beobachtungen, meine Anmerkungen. Dieser ist hier.

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