Gedanken #14 – Träume4 Min. Lesezeit (ca.)

Seit geraumer Zeit sind meine Träume nur noch dunkel. Wenig, was sich gut und richtig anfühlt. Meistens erinnere ich mich nicht, aber da viele damit enden, dass ich schweißgebadet aufwache, werden auch diese nicht gut gelaufen sein.

Früher habe ich mehr geträumt. Auch Tagsüber, mal allein, mal mit damaligen Lieblingsmenschen. Von Reisen, Orten, Ländern … und einer von uns macht das nun alles allein, oder mit jemand anderem.

Schlimm? Nein, war zu erwarten. Rücksicht wäre hier auch definitiv zu viel verlangt. Selbst in anderen Dingen war hier keine Rücksicht zu spüren, warum dann hierbei. Machen lassen, geht sowieso mit dem Kopf durch die Wand und Rücksicht oder Kompromisse waren schon damals nicht zu spüren. Warum dann jetzt? Schließlich geht auf dieser Seite alles seinen Gang. Und ganz wie es der Plan vorsah, wird alles exakt so weiter gemacht. Ich bin seit langem, seit Anfang an, abgehakt. Spiele keine Rolle mehr. Unmissverständlich und ein für alle Mal klar gemacht. Also weiter im Text.

Nein, es ist nicht schlimm. Aber es schmerzt. Warum? Gute Frage. Wahrscheinlich, weil ich dem Traum immer noch hinterher trauere. Weil ich noch nicht abgehakt habe.

Warum? Es hat sich doch gezeigt und so oft bewiesen, dass das echt nur von einer Seite aus ernst gemeint war?

Ja. Trotzdem. Ich kann das nicht so einfach abhaken wie andere. Gemeinsame Jahre nicht einfach ablegen, wie getragene Socken. Ich nicht. Weil es für mich zumindest echt war. Für mich. Und die andere Seite? … irgendwas muss ja mal gestimmt haben. Oder? Ich habe keine Ahnung. Mit den gemachten Erfahrung während der Zeit und gerade nach der Zeit, weiss ich wirklich gar nichts mehr. Glauben ebenfalls nicht. Nein. Liebe war das nicht. Von meiner Seite ja. Aber …

Geträumt habe ich von einem Partner, der mit mir gemeinsam durch Dick und Dünn, durchs Feuer und wieder zurück gehen würde. Glaubte, den auch wirklich gefunden zu haben.

Nicht einen, der beim Wink mit dem Fussball-Schal lieber dahin rennt. Nicht einen, der sich mühsam 4-5 Stunden in der Woche für mich frei machen kann, für Fussball und Co. aber ohne mit der Wimper zu zucken Urlaub nehmen konnte. Urlaub für ein Wochenende für uns? Keine Chance. Für andere Dinge? Kein Problem. Und selbst das war nicht genug. Beschwerde über zu wenig Zeit wurde gleichgesetzt mit "darf das nicht". Keinerlei Sensibilität für das, was wichtig ist. Ego nach Vorne, alles andere dahinter.

Ich träumte von einem, für den das wir einen hohen Stellenwert hat.

Nicht einen, dem das Stupsen und Schreiben mit fremden Menschen wichtiger ist. Nicht einen, der mich für ein Like auf Facebook stehen lassen würde. Nicht einen, der lieber lügt um zu verschleiern, statt die Wahrheit zu sagen und gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Nicht einen, der wirklich jedes Versprechen bricht, sich an kein gegebenes Wort hält.

Nicht einen, dem das alles sowohl allein, wie auch in Summe wichtiger ist, als das was wir hatten. Nicht einen, der nicht mal den Arsch in der Hose hatte, die Beziehung gescheit zu beenden. Nicht einen, der selbst Monate danach alles, wirklich alles machen kann, aber kein klärendes Gespräch führen konnte. Nicht einen, der nicht in der Lage war, andere Wege oder gar Kompromisse einzugehen … sogar für ein besseres Ende als dieses hier.

Ich habe von einem Partner geträumt, der ehrlich und aufrichtig liebt. Von einem, der seinen angeblichen Traummann nicht wegen unwichtigem Scheiss aufgibt, einen der sich auch gemeinsam schwierigen Zeiten stellt. Keinen, der nicht mal bei nem Todesfall in der Familie an der Seite des Partners ist. Keinem der sofort die Flucht ergreift, wenn er mit seinem Willen nicht durchkommt, oder einen anderen Weg suchen müsste.

Das waren Träume. Zerstört. Vernichtet. Desillusioniert… und dabei wären das für einen normalen, beziehungsfähigen, Menschen nicht mal Träume … eher Selbstverständlichkeiten. Wenn man in der Lage ist eine Beziehung zu führen und sein Ego hinten an zu stellen. Gemeinsam zu denken, nicht nur an sich.

Fehlanzeige. Leider. Echt leider. Wirklich schade. Für mich war es ein Traum. Immer und selbst noch zu Zeiten, in der ich längst mit anderen am Haken hing.

Vielleicht träume ich noch immer davon. Und mein schweißgebadetes Aufwachen ist nur der Ruf der Realität. Der, der mir zeigt und wieder aufweist, was es wirklich war:

Eine Riesenverarschung. Eine Lüge. Verlorene Zeit.

Leider. Meine Träume sind dunkel. Und da draußen fallen weiter Menschen auf die Scheinheiligkeit toller Bilder, die Opferrollenspielerei und ein paar Blinke-Augen-Emojis rein.

Gedanken #13 – kennt ihr2 Min. Lesezeit (ca.)

Den Moment habe ich bei Filmen, in Serien und nun auch im Musical. Die Story läuft, der Mann trifft seine Traumfrau und sie verspricht … alles. Spätestens bei ihrem Satz "Ich liebe Dich" fange ich mittlerweile desillusioniert innerlich an zu lachen und möchte am Liebsten "Glaub der kein Wort, die lügt doch…" brüllen.

Klar, das stimmt nicht für alle und es ist zu allgemein, klingt und ist verbittert, aber eben auf oft genug die Wahrheit.

Ja, mir ist es passiert. Ich wurde getrennt und das auf ziemlich miese Art. Die Tragik ist nicht nur die Trennung (dafür muss man letztlich dankbar sein, denn so eine Beziehung, diktiert durch die Zeiteinteilung und den Egoismus, die Fixierung auf unwichtige Dinge und Selbstsucht braucht kein Mensch… aber selbst das hätte man mit Kompromissen und Bereitschaft auf beiden Seiten irgendwie hinbekommen… aber eine Seite wollte exakt nichts anders machen als ihr Ego es zu ließ …) – die Art und Weise ist das wirklich miese.

Na, hat man nicht zum ersten Mal erfolgreich so unnachgiebig und ohne anderen Weg durchgezogen, bei mir sogar noch perfektioniert. Wenigstens wurde dieses Mal recht im Stillen gefeiert. Beim letzten Mal wurde die frohe Kunde direkt mitgeteilt und sich dem nächsten flüchtigen Traumpartner zugewandt. Voller Stolz und ebenso ohne jegliche Einsicht, ohne Kompromisse. Die Opferspielerei dagegen ist auch dieses Mal gleich. Letztes Mal. Dieses Mal. Nur nicht reflektieren, seine eigenen miesen Taten und Lügen eingestehen. Bloß nicht zugeben, was für eine miese Nummer es erneut war. Welchen Traum man für Fußball, Facebook und Co. an die Wand genagelt hat. Nur nicht zugeben, dass man einen Traum zerstört hat, weil man selbst nicht in der Lage war auch nur einen Hauch von Kompromiss einzugehen. Das soll Liebe gewesen sein? Das war ein Traum? Ein Traumpartner?

War es überhaupt einer? Was von dem Ganzen soll man nach noch einer Verarschung überhaupt noch glauben? Ich habe keinen blassen Schimmer. Selbst an dem echten Namen würde ich mittlerweile zweifeln, denn so viele Dinge sind mittlerweile in ein anderes Licht gerückt worden. Gespräche mit gemeinsamen Bekannten gaben so viele Dinge preis und erklärten letztlich so vieles. Eine Masche, keine Frage. Eine Lüge, keine Frage. Ein Mensch, wie er ist. Keine Frage.

Tja, so ist das Leben. Miese Nummern. Und gleichzeitig regt man sich darüber auf, dass ich nicht still schlucke und es einfach über mich ergehen lasse… ja, so geht es natürlich auch… aber eben nicht mit mir. Verarschen lasse ich mich nur eine Weile.

Und, ich vergesse es nicht. Ungeklärt ist Ungeklärt.

Gedanken #12 – Schlaflos56 sec Lesezeit (ca.)

Schlaflos. Wiedermal.

Während sich andere erneut auf einer ausgedehnten Tour der Scheinheiligkeit befinden und hinter einer hübschen Fassade weiter ihre wahre Natur verstecken, grübel ich tatsächlich immer noch darüber nach, wie es so erniedrigend kommen konnte. Wie ich so blind sein konnte, mich so lange hab belügen und täuschen lassen. Wie das daraus werden konnte.

Die Antwort muss natürlich so lauten, wie es eine Freundin letztens auch wieder sagte: Es ging nur und ausschließlich zu ihren Bedingungen.

Ja. Passt. Keine Kompromisse, kein anderer Weg. Vorher genauso wie beim Ende. Eiskalt, egoistisch, selbstsüchtig und ohne jeglichen anderen Weg.

Sowas macht niemand, der tatsächlich liebt. Eine Lüge. Die ganze Zeit.

Das ich nicht schlafen kann, noch lange nicht hinter diese Sache komme und immer noch – trotz der ganzen vorgefallenen Dinge – dämlicherweise bedauere … verstehe nicht mal ich selbst. Eigentlich sollte man froh sein, dass diese EgoNummern sich nun in anderen Verbindungen fortsetzen … eigentlich.

Ich grübel weiter… während eiskalte Engel unbekümmert schlafen. Und scheinheilige Bilder posten und anderen weiter erfolgreich einen vormachen.

Was für eine Welt.

Gedanken #11 – Oberflächlichkeit1 Min. Lesezeit (ca.)

Wie kommt es, dass man sich einfach beschissen benehmen kann, zum Beispiel einen Partner zum wiederholten Mal auf niederträchtigste Art abservieren kann, sich scheinheilig gibt und tatsächlich noch Unterstützung bekommt?

Genau: Oberflächlichkeit rulez. Bloß nicht hinter die hübsche Fassade blicken. Hauptsache irgendein scheinheiliges Bildchen liken. Der Rest interessiert nicht. Geht einen nichts an. Hauptsache im Hobby vereint und dem vermeintlichen "Opfer" beistehen. Ne, Freunde… In der Tat ist das gutheißen
solchen Verhaltens nichts anderes als genau das: Oberflächlichkeit. Schaut mal zurück und erinnert euch … gleiches Spiel wie davor. Da war man sogar noch so dreist und feierte sich selbst für den Schritt (Jahre später war es dann angeblich der größte Fehler … damals war man so stolz… ). Gleiche Masche und ihr feiert mit. Oberflächlich, unter anderem.

Ja, wegen mir könnt ihr das gerne sein, aber ich spiele in diesem Spiel nicht mehr mit. Wer jemanden so verarscht und mit seinen Spielchen weiter durchkommt, ohne die Sache gescheit zu klären … ne, weder mit den scheinheiligen, noch mit den oberflächlichen Menschen möchte ich mich eigentlich weiter befassen. Mache ich immer noch. Viel zu viel und viel zu sehr. Weil ich eben nicht einfach so abgebrüht und eiskalt agieren kann, wie andere.

Es ist so schade, dass das alles so ist … aber es ist exakt so, wie vorher gesagt und so oft bestritten. Kalt, egoman, selbstsüchtig, berechnend und beziehungsunfähig. Schade, dass wirklich alles eingetreten ist. Einmal mehr und jeden Tag aufs Neue.

Man sieht sich.

Probiert: Loch Lomond Highland Single Malt Whisky3 Min. Lesezeit (ca.)

Irgendjemand hat mir zum Wohnzimmerkonzert mit Alex Amsterdam eine Flasche Loch Lomond Whisky (Blue Label) mitgebracht und ich bin untröstlich, dass ich nicht mehr weiß, wer es war. Denn, soviel sei vorweg genommen, diesen Highland Single Malt finde ich lecker.

Zugegeben, Whiskeys (Unterschied zwischen Whisky und Whiskey erkläre ich unten) habe ich früher gemischt als Longdrings getrunken, selten “pur” und erst später zu gescheitem Whisky gefunden.

Loch Lomond Highland Single Malt Whisky (Schottland) - Blue Label
Loch Lomond Highland Single Malt Whisky (Schottland)

Ansprechend bei diesem “Wasser des Lebens” vom Loch Lomond, ist sofort das Etikett und die Flasche. Die auffällige Flaschenprägung auf der Rückseite und das Label erhöhten nicht nur sofort meine Aufmerksamkeit, sie weckten eine kleine Erwartung.

Das Gesamtpaket dieses Highland Single Malt Whiskys schaut edel aus, die Flasche liegt gut in der Hand und verspricht feinen, in den Schottischen Highlands produzierten und in alten Eichenfässern gelagerten Whisky.

Die Brennerei “Loch Lomond Distillery Co. LtD” produziert diesen Single Mal mit 40% alc. vol. und füllt es in 0,7 Liter ab.

Informationen zur Whiskybrennerei gibt es auf der englischsprachigen Webseite unter http://www.lochlomondgroup.com/

Aber zum Wichtigen: Wie riecht dieser Whisky? Wie schmeckt er?

Loch Lomond Review / meine Kundenmeinung

Auf Wikipedia wird es so beschrieben:

Der Loch Lomond Single Highland Malt Scotch Whisky ist von bernsteingoldener Farbe, von feiner Süße und doch leicht rauchig in der Nase. Im Geschmack ist er weich und geschmeidig, nachhaltig und mild im Abgang.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Loch_Lomond_(Whiskybrennerei)

Ein bisschen anders sehe ich das dann doch. Die bernsteingoldene Farbe ist nicht ganz echt. Schaut man auf das Rücken-Etikett des Loch Lomond Single Malt, erkennt man schnell den Hinweis “mit Farbstoff (Zuckerkulör)”. Hier wurde also ein wenig nachgeholfen. Nicht schlimm, denn so wirk der Whisky in der Tat ansprechender und man hat, gepaart mit dem leicht rauchigen Geruch, den Duft und die Vorstellung alter Eichenfässer im Kopf.

Geschmacklich mag ich den Wikipedia-Artikel mit leicht würzig und mit einer kleinen Schärfe ergänzen. Insgesamt passt es sehr gut und der “Scotch” zeigt sich wirklich von einer recht abgerundeten Seite.

Mein Fazit:

Der Single Malt kann was. Der Geschmack, die Farbe, der Preis (hab ihn für 22,50 Euro gesehen) passen allesamt und bilden ein schönes Gesamtbild.

Loch Lomond Whisky kaufen

Wer sich den Loch Lomond Whisky kaufen möchte, wird im gut sortierten Einzelhandel sicher fündig. Ich habe ihn schon bei Rewe, im Edeka und im Kaufland gesehen – aber auch zahlreiche Online-Shops führen diesen Whisky.

Was ist der Unterschied zwischen Whiskey und Whisky?

Früher war das einfacher, da lautete die Antwort schlicht: Die Herkunft – ohne “e” aus Schottland, mit “e” aus Irland und Amerika. Heute ist das nicht mehr ganz so einfach. Auch in Japan wird Whisky produziert, in Deutschland ebenso. Hier habe ich einen sehr ausführlichen Artikel dazu gefunden, vielleicht hilft er auch Dir bei den Unterschieden zwischen Whisky und Whiskey 🙂

* Info / Disclaimer
Dieser Artikel ist meine eigene Meinung. Ich wurde für diesen Beitrag nicht bezahlt und ich habe keinerlei Vergütung erhalten. Den Whisky habe ich aus meinem Freundeskreis geschenkt bekommen und probiert. Wenn Du den Beitrag als Werbung dafür empfindest, dann kommt diese von Herzen, denn er ist wirklich lecker 🙂