Airport Weeze – mit Düsseldorf hat das aber nichts zu tun3 Min. Lesezeit (ca.)

Auch wenn auf dem Ticket bzw. dem Boarding-Pass „Düsseldorf (Weeze)“ steht – mit Düsseldorf hat das hier wenig zu tun. Goch, Kleve – Niederländische Grenze und ganz tief am Niederrhein – dort liegt Weeze.

Die Zufahrt zum „Airport Weeze“ ist unscheinbar und eigentlich mutet es eher an eine Kaserne an. Baracken, irgendwas mit Royal Navy, Konferenz- und Seminar-Werbung und dann wieder der Kasernen-Charme. Komisch, ein wenig. Hier war ich noch nie und daher frage ich mich, ob ich richtig bin. Eine Zahlstelle kommt, an der ich 2,- Euro zahlen muss. Wofür? Keine Ahnung. Wegezoll wahrscheinlich. Immerhin: eine Stunde parken inklusive. Für Abholer und Bringer sicher.

Der Weg nach der Zahlstelle ist weiter unklar für mich, also fahre ich weiter der Nase nach und siehe da – nach ein paar weiteren Biegungen kommt etwas, das aus der Ferne schon ausschaut wie ein modernes Gebäude an einem Flughafen. Parkplätze sind reichlich vorhanden und so ziehe ich mir ein Ticket. Parkgebühren: Eine Woche 70 Euro. Das ist ok, denke ich. Ob es einen günstigeren Parkplatz gibt, weiß ich nicht – kann ich nirgendwo erkennen. Vielleicht hätte ich das vorher im Internet recherchieren sollen.

Die Nähe zur niederländischen Grenze fällt hier sofort auf. Deutlich mehr Niederländische Fahrzeuge auf dem Parkplatz als andere Nationen. Den CheckIn habe ich im Internet vorgenommen, Boarding Pass ausgedruckt. Für den CheckIn am Flughafen hätte Ryanair 50 Euro extra verlangt. Ein Extra habe ich mir gegönnt – Gepäck. Das muss ich noch abgeben, also stelle ich mich in die (erstaunlich schnelle) Schlange für die Gepäckannahme an. Boarding-Pass, Ausweis bereit – Gepäckstück abgegeben. Fertig.

Der Security-Check geht ähnlich schnell. Laptop, iPad aus dem Handgepäck, Uhr ab, Handy raus, Schlüssel ins Handgepäck, Jacke aus, Gürtel ab (und zack – die Hose rutscht, habe deutlich abgenommen in letzter Zeit). Es piept – der nette Mann der Security geht mit irgendeinem Schnelltest über meine Handflächen. Grün. Ich darf weiter. Was das war? Ich weiß es nicht. Frage auch nicht.

Das Anziehen und Verstauen der Sachen dauert länger als das Auspacken und jetzt sitze ich hier in der Nähe der Gates. Trinke einen Kaffee und warte auf den Abflug. Ich freue mich auf Edinburgh, auf Schottland, auch wenn es anders wird, wie ich es mir früher immer vorgestellt habe.

12.30 Uhr geht der Flug. Ich bestelle einen weiteren Kaffee.

Ich hasse warten.

Die Artikelreihe zu meiner Schottland-Tour 2017:

Veröffentlicht von

Thorsten

Thorsten. Geboren 1972. Alleinerziehender Vater von zwei Töchtern und hier privat unterwegs.Ich brauche einen Platz für meine Gedanken, meine Beobachtungen, meine Anmerkungen. Dieser ist hier.

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